Promis · Paris

Pariser Gericht spricht Kim Kardashian symbolischen Schadensersatz von 1 Euro für Juwelenraub 2016 zu

Ein Zivilgericht in Paris entschied am Dienstag, dass Kim Kardashian von den Dieben, die sie 2016 mit vorgehaltener Waffe bedrohten, einen symbolischen Schadensersatz von 1 Euro erhält.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, Libertatea, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Paris · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 3.10.Bewaffnete Räuber stehlen Schmuck im Wert von etwa 10 Millionen Dollar von Kardashian im Hôtel de Pourtalès
  2. Mai 2025Pariser Strafgericht verurteilt acht Männer, darunter den Anführer Aomar Ait Khedache
  3. 15.09.Pariser Zivilgericht spricht Kardashian und Harouche symbolischen Schadensersatz von 1 Euro zu, zusammen mit Zahlungen an Hotelpersonal

Urteil des Zivilgerichts zu Schadensersatz

Ein Pariser Zivilgericht sprach der Reality-TV-Persönlichkeit Kim Kardashian am Dienstag, dem 15. September 2026, einen symbolischen Schadensersatz von 1 Euro (1,15 $) für den bewaffneten Raubüberfall auf ihre Hotelsuite im Jahr 2016 zu. Kardashian hatte den einzelnen Euro anstelle einer finanziellen Wiedergutmachung beantragt und damit eine formelle rechtliche Anerkennung des während des Angriffs erlittenen Schadens angestrebt. Auch ihre Stylistin Simone Harouche, die sich zum Zeitpunkt des Raubes im Gebäude befand, beantragte und erhielt 1 Euro Schadensersatz.

Das Gericht sprach anderen klagenden Zivilparteien in dem Fall höhere Summen zu. Der frühere Rezeptionist des Hôtel de Pourtalès, Abderrahmane Ouatiki, der während des Einbruchs mit vorgehaltener Waffe festgehalten wurde, erhielt 109.516 Euro, nachdem er ursprünglich 550.000 Euro zuzüglich Zinsen gefordert hatte. Das Hotel selbst, eine exklusive Residenz im 8. Arrondissement von Paris, die Suiten und ganze Stockwerke vermietet, erhielt 50.000 Euro Schadensersatz, nachdem es für Reputationsschäden 100.000 Euro gefordert hatte.

Vom Pariser Gericht zugesprochener Schadensersatz€
Abderrahmane Ouatiki
109516 €
Hôtel de Pourtalès
50000 €
Kim Kardashian
1 €
Simone Harouche
1 €

Daten aus dem Artikeltext

Der Einbruch während der Pariser Modewoche 2016

Der Raubüberfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 3. Oktober 2016, während Kardashian für die Pariser Modewoche in der französischen Hauptstadt weilte. Fünf Männer in Polizeikleidung und mit Skimasken drangen in das Gebäude des Hôtel de Pourtalès ein. Die Angreifer stellten Ouatiki im Empfangsbereich mit vorgehaltener Waffe und zwangen ihn, Kardashians Privatsuite zu öffnen.

Im Zimmer angekommen, fesselten zwei bewaffnete Angreifer Kardashian mit Kabelbindern und Klebeband über dem Mund und brachten sie ins Badezimmer. Die Diebe entkamen mit einer Beute im Wert von schätzungsweise 9 Millionen Euro bis 10 Millionen Dollar. Zu den gestohlenen Gegenständen gehörte ein 20-Karat-Diamant-Verlobungsring im Wert von 4 Millionen Dollar, den ihr damaliger Ehemann, der Rapper Kanye West (heute bekannt als Ye), ihr geschenkt hatte. Der Großteil des gestohlenen Schmucks wurde von den französischen Behörden nie sichergestellt.

„Die Erfahrung war zutiefst traumatisch und ihre Auswirkungen sind bei uns geblieben. Bei der heutigen Entscheidung geht es nicht um Entschädigung, sondern um Verantwortlichkeit und Anerkennung.“

Kim Kardashian, US-amerikanische Reality-TV-Star und Geschäftsfrau

Strafrechtliche Verurteilungen und Strafzumessung

Das zivilrechtliche Schadensersatzurteil folgt auf den Abschluss des Strafverfahrens im Mai 2025, als ein Pariser Gericht acht Angeklagte unter anderem wegen bewaffneten Raubüberfalls, Entführung und krimineller Vereinigung verurteilte. Französische Medien tauften die Gruppe "les papys braqueurs" (die Opa-Räuber), weil sechs der Angeklagten zum Zeitpunkt ihres Prozesses zwischen 60 und 70 Jahre alt waren, mit einem Durchschnittsalter von etwa 60 Jahren.

Der Anführer der Gruppe, Aomar Ait Khedache, der während des Prozesses 2025 69 Jahre alt war, erhielt eine dreijährige Haftstrafe. Keiner der Verurteilten kehrte nach den Urteilen im Mai 2025 ins Gefängnis zurück, da ihre Strafen durch die bereits in Untersuchungshaft verbrachte Zeit aufgehoben wurden. Während des Strafverfahrens 2025 sagte Kardashian aus, sie habe während des Angriffs um ihr Leben gefürchtet, versicherte Ait Khedache jedoch, dass sie ihm vergeben habe, betonte aber, dass das Trauma geblieben sei.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Paris

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen