Regierung · Las Palmas de Gran Canaria
Kanarische Inseln sichern sich 1,337 Milliarden Euro in Finanzierungsdeal und umgehen PP-Veto
Die Regierung der Kanarischen Inseln wird am Mittwoch für das neue autonome Finanzierungsmodell Spaniens stimmen und sich damit jährlich zusätzliche 1.337 Milliarden Euro sichern, während Finanzministerin Matilde Asián (PP) Urlaub nimmt, um dem Parteibefehl, mit Nein zu stimmen, nicht zuwiderhandeln zu müssen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, La Razón, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Kanarischen Inseln erhalten im Rahmen des neuen autonomen Finanzierungsmodells jährlich rund 1.337 Milliarden Euro (611 Millionen aus dem Finanzierungssystem und 726 Millionen aus dem Fondo de Dinamismo Económico).
Finanzministerin Matilde Asián (PP) wird beim CPFF am Mittwoch fehlen, sodass Präsidialministerin Nieves Lady Barreto (CC) die Zustimmungsstimme abgibt und damit die nationale Anordnung der PP umgeht.
Die Vereinbarung garantiert erstmals schriftlich, dass das Régimen Económico y Fiscal (REF) nicht als Teil der ordentlichen Finanzierung für Gesundheit, Bildung oder soziale Dienste zählt.
Präsident Fernando Clavijo (CC) bezeichnete den Deal nach monatelangen Verhandlungen als äußerst positiv und bestätigte die Zustimmung der Kanarischen Inseln beim CPFF am Mittwoch.
- 27.07.Fernando Clavijo verkündet Einigung mit Ministern in Las Palmas de Gran Canaria.
- 29.07.CPFF-Abstimmung; Matilde Asián abwesend, Nieves Lady Barreto gibt die Zustimmungsstimme der Kanaren ab.
Deal sichert jährlich 1.337 Milliarden Euro zusätzlich
Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inseln und Mitglied der Coalición Canaria (CC), gab am Montag in Las Palmas de Gran Canaria bekannt, dass der Archipel eine Einigung mit der spanischen Regierung über das neue autonome Finanzierungsmodell erzielt hat. Im Rahmen des Deals erhält die Region jährlich rund 1.337 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für wesentliche Dienstleistungen. Das Paket teilt sich auf in 611 Millionen Euro aus dem Hauptfinanzierungssystem und weitere 726 Millionen Euro über den neu geschaffenen Fondo de Dinamismo Económico, zusammen mit drei ergänzenden Garantien zum Schutz der fiskalischen Besonderheiten der Inseln. Clavijo, der die Verhandlungen über mehrere Monate als intensiv bezeichnet hatte, nannte das Ergebnis äußerst positiv.
- Finanzierungssystem
- 611 Millionen EUR
- Fondo de Dinamismo Económico
- 726 Millionen EUR
Daten aus dem Artikeltext
REF von der Finanzierungsberechnung ausgeschlossen
Eine zentrale Forderung der Regierung der Kanarischen Inseln war, dass das Régimen Económico y Fiscal (REF), das besondere Wirtschafts- und Steuersystem zur Kompensation der Nachteile von Abgelegenheit und Insellage, nicht als Teil der ordentlichen Finanzierung für Krankenhäuser, Schulen und soziale Dienste gezählt werden darf. Die schriftliche Vereinbarung bestätigt, dass das REF erstmals in der Geschichte außerhalb des Systems bleibt. Clavijo unterstrich den Durchbruch:
„Das REF gleicht unsere Ungleichheiten aus, finanziert aber nicht Gesundheit, Bildung oder soziale Dienste. Zum ersten Mal in der Geschichte ist schriftlich festgehalten, dass dies außerhalb des Finanzierungssystems steht.“
Der Deal regelt auch die mit der alten IGTE-Steuer verbundene Kompensation und stellt sicher, dass diese an die Besonderheit der Inseln gebundenen Mittel nicht in die gemeinsame Finanzierung einfließen. Zudem passt das Modell die Gewichtung des Insularitätsfaktors und der Bevölkerungsberechnungen an, wobei negative Auswirkungen über den Fondo de Dinamismo ausgeglichen werden.
Das PP-Hindernis und ein strategischer Urlaub
Die nationale PP-Führung unter Alberto Núñez Feijóo hat allen von der PP geführten Regionalregierungen angewiesen, am Mittwoch im Consejo de Política Fiscal y Financiera (CPFF) gegen das Finanzierungsmodell zu stimmen. Auf den Kanarischen Inseln gehört Finanzministerin Matilde Asián der PP an und stünde vor dem Dilemma, entweder ihrer Partei zu gehorchen oder einen Deal zu unterstützen, der der Region über 1,3 Milliarden Euro bringt. Um dies zu lösen, hat sie beschlossen, ein paar Tage Urlaub zu nehmen, was ihre Abwesenheit rechtfertigt, und die Abstimmung der Präsidialministerin Nieves Lady Barreto von der CC zu überlassen. Präsident Clavijo unterzeichnete ein Vertretungsdekret, um die Regelung zu formalisieren. Keine anderen PP-Räte in der Exekutive der Kanarischen Inseln, einschließlich Vizepräsident Manuel Domínguez, haben ähnlichen Urlaub genommen, sodass der Rest des PP-Blocks schweigen wird, was es der CC faktisch ermöglicht, die Zustimmung im Namen der Regierung abzugeben.
Reaktionen und die Abstimmung am Mittwoch
Finanzminister Arcadi España, der sich zusammen mit Territorialminister Ángel Víctor Torres mit Clavijo traf, zog einen Vergleich zu anderen von der PP regierten Gemeinschaften.
„Die Kanarischen Inseln wollten sich an den Verhandlungstisch setzen. Sie hat weder Unmögliches verlangt noch Dinge, die anderen Autonomen Gemeinschaften schaden.“
Clavijo merkte an, dass einige Gemeinschaften wie Valencia 3,6 Milliarden Euro mehr erhalten würden und nicht länger die am schlechtesten finanzierte Region wären. Die Vereinbarung geht nun am Mittwoch in den CPFF, wo die Stimme der Kanarischen Inseln trotz des Widerstands der nationalen PP sicher ist, was einen Riss innerhalb der Partei bei der Finanzierungsreform offenlegt. Clavijo verband den Deal mit den breiteren Verpflichtungen der Agenda Canaria im Zusammenhang mit der Investitur von Pedro Sánchez.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esLa consejera de Hacienda de Canarias (PP) se va de vacaciones y será la de Presidencia (CC) la que vote el nuevo modelo de financiación
- La RazónEl REF, a salvo por fin: Canarias arranca a Hacienda su gran reivindicación histórica
- europa pressCanarias acuerda con Hacienda disponer de más de 1.300 millones...
- LaVanguardiaCanarias se desmarca de la estrategia del PP y apoyará la nueva financiación
- Fernando Clavijo
- Präsident der Kanarischen Inseln (Coalición Canaria)
- Arcadi España
- Spaniens Finanzminister
- Ángel Víctor Torres
- Spaniens Minister für Territorialpolitik
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Partido Popular
- Manuel Domínguez
- Vizepräsident der Regierung der Kanarischen Inseln (Partido Popular)
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen