Klima · Burgos, Salamanca und Barcelona

Kälteeinbruch und starker Regen für Spanien vorhergesagt: Die Temperaturen sinken ab Freitag, 30. Oktober

Der Freitag, 30. Oktober, bringt in weiten Teilen Spaniens einen deutlichen Rückgang der Tiefsttemperaturen. Die Aemet-Modelle deuten für Samstag, 31. Oktober, auf intensiven Regen an den Mittelmeerküsten hin; am Sonntag soll die Sonne zurückkehren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Burgos, Salamanca, Barcelona, Valencia · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Kaltluft erreicht das Land und die Temperaturen sinken; an den Ostküsten und auf den Balearen werden Schauer vorhergesagt
  2. 31.10.Wechselhaftes Wetter mit intensivem Regen an der Mittelmeerküste vorhergesagt, die Modelle sind weiterhin etwas unsicher
  3. 1.11.Die Sonne kehrt zurück, während die Temperaturen weiter sinken
  4. 2.11.In den ersten Tagen der Woche könnten die Temperaturen weiter fallen

Die Temperaturen sinken ab Freitag

Eine Kaltluftmasse aus Mittel- und Nordeuropa dürfte laut den Vorhersagen des Servei Meteorològic de Catalunya und der Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) ab Freitag, 30. Oktober, die Temperaturen in weiten Teilen Spaniens drücken. Am deutlichsten dürfte der Rückgang bei den Tiefstwerten ausfallen, wobei sich viele Provinzen der 5-Grad-Marke nähern oder sie unterschreiten. Für Soria, Burgos und Salamanca werden Tiefstwerte zwischen 5 und 6 Grad vorhergesagt, für Ávila, Zamora, Vitoria und Logroño rund 7 Grad. Die Wetterlage wird als „kleiner Winter“ bezeichnet und folgt auf mehrere stabile, sonnige Tage. Der kälteste Landesteil dürfte wie üblich zu dieser Jahreszeit das kastilische Binnenland sein.

Warmer Süden, kalter Innenraum

Der Kontrast im Land ist scharf, denn während sich das Innere abkühlt, könnten Sevilla, Badajoz, Huelva und Jaén Höchstwerte nahe 30 Grad erreichen. In Galicien, an der kantabrischen Küste, in Melilla, im Osten von Albacete und im unteren Ebro-Tal sind Morgennebel oder Nebel wahrscheinlich. Auf den Gipfeln der Pyrenäen werden leichte Fröste erwartet; die Höchsttemperaturen dürften im kantabrischen Raum, im Westen der Hochebenen und im Nordosten sinken, in Westgalicien dagegen steigen. Auf den Kanarischen Inseln gehen die Temperaturen leicht zurück, und über der östlichen Hälfte des Archipels bleiben Spuren von Calima. In Katalonien erwartet Meteocat am Freitag an vielen Orten Höchstwerte um 20 Grad oder etwas darunter, mit reichlich tiefer Bewölkung und Nebel, der die Sicht in der zentralen Senke einschränkt, während die Pyrenäen Sonne bekommen.

Schauer an der Ost- und Mittelmeerküste

Der Regen kommt am Freitag von Osten, mit schwachen Niederschlägen oder verstreuten Schauern entlang der katalanischen und valencianischen Küste und auf den Balearen. Die Aemet-Vorhersage lässt auf den Balearen kräftige Schauer und einzelne Gewitter zu. In Südkatalonien sind schwache und örtlich mäßige Regenfälle im südlichen Drittel der Region möglich, mit Schauern ab Mittag an der südlichen Vorküste und später im westlichen Vorpyrenäenraum und an der Nordostspitze. In den Terres de l'Ebre sind schwache, vereinzelte Schauer möglich. Die Regenwahrscheinlichkeit dürfte im Tagesverlauf zunehmen.

Wochenendausblick und Anfang November

Am Samstag, 31. Oktober, wird für Katalonien wechselhaftes Wetter vorhergesagt, mit reichlich Bewölkung und schwachen, vereinzelten Schauern im Süden, in Zentralkatalonien und im Nordosten. Die Aemet-Modelle, die weiterhin etwas unsicher sind, warnen für diesen Tag vor intensivem Regen in Valencia, Katalonien, Murcia und auf den Balearen. Zuvor hatte Aemet für Samstag von anhaltendem Regen und erheblichen Niederschlagsmengen an der Mittelmeerküste gesprochen. Der Sonntag, 1. November, dürfte in weiten Teilen des Landes mehr Sonne bringen, während die Temperaturen weiter sinken und in den ersten Tagen der Woche ab dem 2. November noch weiter fallen könnten.

Längerfristige Signale

Der Polarwirbel, ein System aus Tiefdruck und starken Winden über der Arktis in etwa 15 bis 50 Kilometern Höhe, wird beobachtet, weil er Kaltluft nach Europa lenken könnte. El Confidencial berichtet, ein sich abschwächender Wirbel könne die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Kaltluft den Kontinent erreicht; es gebe aber noch kein Anzeichen dafür, dass er im November eine bemerkenswerte Kältephase nach Spanien bringt. Stratosphärische Erwärmung kann zwei bis sechs Wochen brauchen, um die untere Atmosphäre zu erreichen, während Vorhersagemodelle etwa 10 bis 14 Tage im Voraus brauchbare Signale liefern. Unabhängig davon deutet die Jahreszeitenvorhersage von Copernicus in einer Version vom 10. Oktober auf einen wärmeren und feuchteren Winter als normal in weiten Teilen Europas hin, mit einem schwächeren Regensignal im Süden. Derartige Jahreszeitenausblicke liefern nur Wahrscheinlichkeiten für Dreimonatsmittel und sagen nicht, wie viel Regen fallen wird.

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