
Bremer-Kopfball beschert Juventus 1:0-Sieg über Frosinone in Spallettis Serie-A-Debüt
Gleison Bremer erzielte in der 22. Minute per Kopfball nach einer Flanke von Francisco Conceição den Treffer, mit dem Luciano Spalletti seine Amtszeit bei Juventus mit einem 1:0-Sieg in der Serie A im Stadio Benito Stirpe begann.
Frühe Dominanz und Führungstor
Juventus eröffnete die Serie-A-Saison mit einem 1:0-Sieg über den Aufsteiger Frosinone im Stadio Benito Stirpe. Trainer Luciano Spalletti setzte auf eine offensive Startelf und ließ die Außenverteidiger Pierre Kalulu und Zeki Celik, der auf der linken Seite Andrea Cambiaso vorgezogen wurde, nach vorne stoßen. Im Mittelfeld pressten Manuel Locatelli und Douglas Luiz hoch im Angriffsdrittel, während Weston McKennie in einer 4-2-4-Formation neben Randal Kolo Muani agierte. Die Gäste verbuchten in der ersten Halbzeit elf Torschüsse und neun Ecken, während sie selbst keinen einzigen Eckball zuließen. Die entscheidende Szene ereignete sich in der 22. Minute, als Francisco Conceição eine Flanke in den Strafraum schlug. Gleison Bremer überwand Frosinones Torhüter Lorenzo Palmisani per Kopf und erzielte Juventus' erstes Saisontor in der Liga.
- Gleison Bremer erzielt per Kopf nach Flanke von Francisco Conceição
- Pierre Kalulu trifft den Pfosten, Lorenzo Palmisani pariert Nachschuss von Kenan Yildiz
- Francisco Conceição schießt aus kurzer Distanz über das Tor
- Francisco Conceição feuert einen 20-Meter-Schuss knapp am Pfosten vorbei
- Antonio Raimondos Kopfball trifft nach einer Frosinone-Ecke den Pfosten
Nicht genutzte Chancen und Angriffsdruck
Juventus bestimmte weiterhin das Spiel, tat sich aber schwer, die territoriale Überlegenheit in einen höheren Vorsprung umzumünzen. Kolo Muani ließ in der ersten Halbzeit eine klare Chance aus und scheiterte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem weiteren Versuch. Spät im ersten Durchgang traf Kalulu mit einem Schuss das Aluminium, und Palmisani parierte prompt den Nachschuss von Kenan Yildiz. Die zweite Halbzeit folgte dem gleichen Muster, wobei Conceição als wichtigster Angreifer auf dem rechten Flügel agierte. In der 51. Minute legte Celik den Ball für Conceição im Strafraum auf, doch der portugiesische Flügelspieler schoss aus kurzer Distanz über das Tor, als er allein vor Palmisani stand. Conceição wurde in der 66. Minute erneut gefährlich, umkurvte seinen Gegenspieler und feuerte einen 20-Meter-Schuss ab, der nur knapp am Pfosten vorbeiging.
Auswechslungen und defensive Umstellung
Frosinones Trainer Massimiliano Alvini wechselte in der zweiten Halbzeit gleich vierfach und brachte unter anderem Alessio Zerbin und Luis Hasa, um die Hausherren weiter nach vorne zu treiben und die Juventus-Abwehr unter Druck zu setzen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und den knappen Vorsprung zu schützen, stellte Spalletti Juventus auf eine kompakte 4-4-2-Formation um. Er brachte Cambiaso, Edon Zhegrova und Jeremie Boga sowie später Teun Koopmeiners für Douglas Luiz. Koopmeiners leitete sofort eine Chance mit einem präzisen Pass auf Kolo Muani ein, der aus kurzer Distanz jedoch nicht abschließen konnte. Torhüter Guglielmo Vicario, der sein Pflichtspieldebüt für Juventus gab, sicherte sich seine weiße Weste, indem er mehrere späte Versuche auf sein Tor abwehrte.
Aluminiumtreffer in der Nachspielzeit und drei Punkte
In den Schlussminuten drängte Frosinone vehement in das Juventus-Drittel und zwang die Gäste zu mehreren klärenden Aktionen unter Druck. In der 92. Minute klärte Bremer eine von Giacomo Calo hereingebrachte Flanke zur Ecke. Bei der anschließenden Ecke stieg Antonio Raimondo über die Juventus-Abwehr und köpfte den Ball an den Pfosten. Der Schlusspfiff besiegelte einen 1:0-Sieg für Spalletti in seinem ersten offiziellen Serie-A-Spiel mit dem Klub. Obwohl die Titelanwärter Inter und Neapel in ihren Auftaktpartien höhere Siege einfuhren, sicherte sich Juventus durch Bremers Kopfball und defensive Stabilität drei Punkte.


