Fußball · Turin und Genua

Juventus prüft Ablösung von Spalletti – Paulo Sousa und Stefano Pioli als Optionen

Juventus erwägt Berichten zufolge nach der 2:0-Niederlage bei Genua am Mittwoch, 28. Oktober, einen Trainerwechsel. Corriere dello Sport nennt Paulo Sousa und Stefano Pioli als Favoriten, während Spallettis nächstes Heimspiel gegen Napoli als entscheidend für seine Zukunft gilt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, SAPO, www.polsatsport.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Turin, Genua · Italien

Eine dritte Niederlage und eine fragile Position

Juventus verlor am Mittwoch, 28. Oktober, 2:0 bei Genua – die dritte Ligapleite unter Luciano Spalletti in neun Runden. Tommaso Baldanzi stand im Zentrum der Partie: Er legte in der 12. Minute das Tor von Kingsley Ehizibue auf und traf in der 28. Minute nach einem Fehler von Kalulu selbst. Der 67-jährige Spalletti steht seit der 0:3-Heimniederlage gegen Lazio Mitte Oktober unter wachsendem Druck. Juventus hat 14 Punkte aus neun Runden und muss sich noch mit mehreren der stärksten Mannschaften der Liga messen, darunter Inter, Roma und Napoli.

Corriere dello Sport nennt die Kandidaten

Corriere dello Sport berichtet, Juventus prüfe einen Trainerwechsel und habe eine engere Auswahl möglicher Nachfolger erstellt. Paulo Sousa und Stefano Pioli gelten demnach als Favoriten. Sousa, ein 56-jähriger portugiesischer Trainer, ist seit seinem Abschied von Al Ahli im Juni ohne Verein; in Italien trainierte er zuvor Salernitana und Fiorentina. Als Spieler trug er zwischen 1994 und 1996 das Trikot von Juventus und gewann mit dem Klub die Champions League, zudem betreute er die polnische Nationalmannschaft. Pioli, 61, ist seit seiner Entlassung bei Fiorentina ohne Verein; die Zeitung verweist auf seine lange Serie-A-Erfahrung als Spieler und als Trainer. Eine weitere italienische Publikation nennt zudem Didier Deschamps als möglichen Nachfolger.

Spallettis Position und das Napoli-Spiel

Corriere dello Sport schreibt laut Berichten, Spalletti drohe nicht unmittelbar die Entlassung, im Hintergrund würden jedoch zwei Namen geprüft. Die Zeitung sehe ihn demnach in der Pflicht, bis Januar im Amt zu bleiben; eine weitere schwere Niederlage in der nächsten Runde gegen Napoli würde seine Position selbst für ein Präsidium unhaltbar machen, das ihn bislang verteidigt hat. Spalletti gewann mit Napoli in der Saison 2022/23 den Titel in der Serie A – eine Bilanz, die laut den Berichten schlecht zu den aktuellen Ergebnissen von Juventus passt. Das Spiel gegen Napoli ist die nächste Heimaufgabe für Juventus.

Tabellenstand und nächste Schritte

Die Quellen widersprechen sich bei der Platzierung von Juventus. SIC führt den Klub auf Rang sieben, neun Punkte hinter Inter und Lazio, während SAPO und Polsat Sport ihn auf Rang acht und elf Punkte hinter Inter Mailand sehen. Corriere dello Sport schließt zudem eine Rückkehr von Antonio Conte aus, der derzeit vereinslos ist, und erklärt, weder die finanziellen Bedingungen noch die Absichten des Klubs wiesen in diese Richtung. Die Berichte beschreiben Abwägungen, keine Entscheidung – die Optionen sind weiterhin offen. Der Ausgang dürfte stark vom Spiel gegen Napoli abhängen.

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