Zwei Brüder im Alter von 9 und 11 Jahren fallen in umzäuntes Löschwasserbecken in Stettin, jüngerer Junge in kritischem Zustand
Zwei Brüder im Alter von 9 und 11 Jahren vietnamesischer Staatsangehörigkeit fielen am Samstagnachmittag in ein umzäuntes Löschwasserbecken in der Nähe einer Grundschule in Stettin. Passanten zogen sie aus dem Wasser, und durch Wiederbelebungsmaßnahmen wurden die Vitalfunktionen wiederhergestellt, doch der 9-Jährige befindet sich weiterhin in kritischem Zustand.
Der Vorfall
Am Samstagnachmittag ging ein Notruf ein, nachdem zwei Jungen in einem Löschwasserbecken in der Nähe der Grundschule Nr. 18 in der Komuny-Paryskiej-Straße in Stettin entdeckt worden waren. Das Becken, das sich zwischen dem Schulgebäude und einem Sportplatz befindet, war von einem Metallzaun umgeben, dessen Tor mit einem Vorhängeschloss gesichert war. Am Zaun waren Warnschilder mit Betretungsverbot angebracht. Trotz dieser Barrieren kletterten die beiden Brüder im Alter von 9 und 11 Jahren vietnamesischer Staatsangehörigkeit über den Zaun und spielten in der Nähe der Betonkante des Beckens. Irgendwann fiel ein Junge ins Wasser; sein Bruder versuchte, ihn zu retten, und landete ebenfalls im Becken.
- Notruf eingegangen, nachdem zwei Jungen in einem Löschwasserbecken in der Nähe der Grundschule Nr. 18 in der Komuny-Paryskiej-Straße entdeckt wurden
- Passanten ziehen beide Jungen aus dem Wasser; drei Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei treffen am Einsatzort ein
- Wiederbelebung bei beiden Jungen durchgeführt; Vitalfunktionen wiederhergestellt und beide ins Krankenhaus transportiert
- Feuerwehrtaucher durchsucht das Becken; Polizei sichtet Schulüberwachung, um zu bestätigen, dass keine anderen Kinder im Wasser waren
- Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich um Brüder im Alter von 9 und 11 Jahren vietnamesischer Staatsangehörigkeit handelt; 9-Jähriger in kritischem Zustand, 11-Jähriger in gutem Zustand
Rettung und medizinische Versorgung
Passanten bemerkten die Kinder im Wasser und zogen sie an Land, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Drei Feuerwehren der Staatlichen Feuerwehr, Rettungsdienste und die Polizei wurden zum Einsatzort entsandt. Feuerwehrleute, darunter ein Taucher, führten bei beiden Jungen Wiederbelebungsmaßnahmen durch.
Die Vitalfunktionen der Jungen wurden wiederhergestellt, und sie wurden anschließend ins Krankenhaus transportiert.
Der Feuerwehrtaucher durchsuchte das Becken, um auszuschließen, dass sich noch jemand anderes im Wasser befand. Nach Angaben der Staatsanwaltssprecherin Julia Szozda ist der 11-Jährige seit Sonntag in gutem Zustand, während der 9-Jährige weiterhin in kritischem Zustand ist.
Ermittlungen laufen
Ein Staatsanwalt der Bezirksstaatsanwaltschaft in Stettin nahm an der Besichtigung des Tatorts teil. Die Polizei sichtete die Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras der Grundschule Nr. 18, die bestätigten, dass sich außer den beiden Brüdern niemand in dem umzäunten Beckenbereich befand. Zeugen werden befragt, und das Videomaterial wurde gesichert.
Die Jungen kletterten über den Zaun und spielten in der Nähe des Beckens. Während des Spiels fiel einer der Jungen ins Wasser, und der andere versuchte, ihn zu retten.
Szozda fügte hinzu, dass es sich bei den Jungen um Brüder im Alter von 9 und 11 Jahren vietnamesischer Staatsangehörigkeit handelt. Sie erklärte, dass ein Junge in gutem Zustand sei, während das andere Kind in kritischem Zustand sei.
Rechtliche Fragen
Die Staatsanwaltschaft prüft, ob bei dem Vorfall die Kinder einer unmittelbaren Lebensgefahr oder der Gefahr einer schweren Körperverletzung ausgesetzt wurden. Das Becken war mit einem Metallzaun, einem verschlossenen Tor und Verbotsschildern gesichert, was Fragen aufwirft, wie die Kinder Zugang zu dem Bereich erhielten und ob eine Partei für die Sicherheitslücke verantwortlich ist.
Die laufenden Verfahrenshandlungen, einschließlich der Vernehmung von Zeugen, werden dazu beitragen, die Einzelheiten dieses Vorfalls zu klären.
Sie sagte, der Zweck dieser Maßnahmen sei es, festzustellen, ob die Jungen einer unmittelbaren Lebensgefahr oder einer schweren Gesundheitsschädigung ausgesetzt waren. Der Polizeipressesprecher, Aspirant Paweł Pankau, bestätigte, dass die Beamten ermitteln, warum die Jungen den umzäunten Beckenbereich betraten und unter welchen Umständen sie ins Wasser gerieten.

