
Jugendlicher nach Angriff eines Mitschülers in Vrilissia mit schwerem Nierentrauma ins Krankenhaus eingeliefert
Ein 14-jähriger Junge wurde nach Schlägen und Tritten eines Mitschülers im nördlichen Athener Vorort Vrilissia am Freitagabend mit schwerem Nierentrauma ins Krankenhaus eingeliefert, was zur Festnahme des Tatverdächtigen und seiner Mutter führte.
Der Vorfall in Vrilissia
Ein heftiger Streit zwischen zwei Schulkameraden brach am Abend des Freitags, 18. September 2026, in der Gemeinde Vrilissia, einem nördlichen Vorort der griechischen Hauptstadt, aus. Die körperliche Auseinandersetzung ereignete sich gegen 22:30 Uhr in der Nähe der Kreuzung der Straßen Troias und Teiresiou, während ein anderer Bericht den Zusammenstoß in einem nahegelegenen Stadtpark verortete. Der Konflikt entstand aus ungelösten persönlichen Differenzen zwischen den beiden Schülern, bevor er auf offener Straße in direkte körperliche Gewalt eskalierte. Während der Auseinandersetzung versetzte der Angreifer seinem Mitschüler eine schnelle Folge von Schlägen und Tritten, die schwere innere Verletzungen verursachten. Fünf verschiedene Berichterstatter identifizierten sowohl den Angreifer als auch das Opfer als 14-jährige Schüler, obwohl ein erster Bericht angab, dass beide Minderjährigen 12 Jahre alt seien.
Krankenhausaufenthalt und Nierenverletzung
Der angegriffene Schüler erlitt bei der Auseinandersetzung kritische stumpfe Gewalteinwirkungen und musste spät am Freitagabend dringend klinisch aufgenommen werden. Die Quellenberichte wichen hinsichtlich des ersten Notfalltransports voneinander ab: Mehrere Berichte besagten, dass die Familie ihn direkt mit einem Privatfahrzeug transportierte, während ein anderer Bericht die Mobilisierung des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAB) und von Notfalllotsen anführte. Ärzte der Privatklinik bestätigten, dass der Jugendliche eine akute Nierenprellung durch wiederholte schwere Schläge erlitten hatte. Medizinische Untersuchungen ergaben, dass das Organ schwere strukturelle Schäden davongetragen hatte, was ein unmittelbares Risiko darstellte, dass Chirurgen eine Nephrektomie zur Entfernung der verletzten Niere durchführen müssten. Der Jugendliche blieb bis Samstag in ernstem Zustand im Krankenhaus, während das medizinische Personal innere Blutungen und die Organfunktion überwachte.
- Ein 14-jähriger Schüler wird von einem Mitschüler an der Kreuzung Troias und Teiresiou in Vrilissia geschlagen und getreten.
- Der verletzte Jugendliche wird mit schwerem Nierentrauma in eine Privatklinik eingeliefert.
- Der Vater des Opfers erstattet formelle Strafanzeige auf der örtlichen Polizeidienststelle.
- Die Polizei nimmt den jugendlichen Tatverdächtigen und seine Mutter fest; die Mutter wird anschließend auf mündliche Anordnung des Staatsanwalts freigelassen.
- Der Tatverdächtige soll im Rahmen des beschleunigten Autoforo-Verfahrens vor Gericht erscheinen.
Polizeieinsatz und Festnahme der Eltern
Am Morgen des Samstags, 19. September 2026, begab sich der Vater des hospitalisierten Jugendlichen zur Polizeidienststelle Vrilissia, um eine formelle Strafanzeige gegen den Angreifer einzureichen. Beamte der örtlichen Sicherheitsabteilung reagierten auf die Strafanzeige, ermittelten den Aufenthaltsort des jugendlichen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest. Polizeibeamte der Hellenischen Polizei nahmen gleichzeitig die Mutter des Minderjährigen am Tatort gemäß griechischem Gesetz fest. Ermittler erstellten eine gerichtliche Akte gegen die Mutter wegen formeller Anklage der Vernachlässigung der Aufsichtspflicht über einen Minderjährigen. Die doppelte Festnahme spiegelte das Standardverfahren in Griechenland wider, wenn Minderjährige schwere Gewaltverbrechen mit schwerer Körperverletzung begehen.
Gerichtsverfahren und anstehende Anhörungen
Nach dem Buchungsverfahren auf der Polizeiwache am Samstag erließ der zuständige Staatsanwalt eine mündliche Anordnung, die Mutter bis zu den bevorstehenden Gerichtsverhandlungen aus der Haft zu entlassen. Der jugendliche Tatverdächtige blieb in Polizeigewahrsam nach dem griechischen Autoforo-Beschleunigungsverfahren, das Festnahmen innerhalb der gesetzlichen Frist nach einer Straftat regelt. Beamte der örtlichen Sicherheitsabteilung schlossen ihre erste Untersuchung der Körperverletzung ab und stellten das vollständige Beweismaterial zusammen. Die Justizbehörden setzten den 14-jährigen Angeklagten für Sonntag, den 20. September 2026, vor den Staatsanwalt und das zuständige Jugendgericht zur formellen Anklageerhebung an.


