
Zwei US-Piloten bei Gulfstream-Absturz am Flughafen La Romana nach Notlandeversuch getötet
Die Gulfstream G200, die nach Texas unterwegs war, um den ehemaligen MLB-Catcher Yadier Molina und seine Familie abzuholen, erklärte kurz nach dem Start einen Notfall und stürzte bei der Landung ab – beide Piloten kamen ums Leben.
Der Absturz
Eine Gulfstream G200-Privatjet ist am Sonntag auf der Landebahn des internationalen Flughafens La Romana in einem Feuerball explodiert, wobei der Pilot und der Kopilot – beide US-Bürger – ums Leben kamen. Das Dominikanische Institut für Zivilluftfahrt bestätigte, dass keine Passagiere an Bord waren. Aufnahmen zeigen das Flugzeug in Flammen aufgehen, gefolgt von dichtem schwarzem Rauch, während Einsatzkräfte Wasser spritzen, um das Feuer einzudämmen.
Notfall erklärt
Der Jet hatte in der Dominikanischen Republik zum Auftanken zwischengehalten und war auf dem Rückweg zum Flughafen, als der Unfall geschah, so die Mitteilung des Instituts. Er war auf dem Weg nach Austin, Texas, aber stürzte kurz nach dem erneuten Start ab.Das Flugzeug erklärte einen Notfall, als es sich etwa 16 nautische Meilen südwestlich von La Romana befand.
Charterflug für Baseballstar
Yadier Molina, der ehemalige Catcher der St. Louis Cardinals, gab in den sozialen Medien bekannt, dass der Flug arrangiert worden war, um ihn, seine Familie und Freunde für eine Reise in seine Heimat Puerto Rico abzuholen.
Molina, zweifacher World-Series-Sieger und einer der gefeiertsten Defensiv-Catcher der MLB-Geschichte, trainiert nun in der venezolanischen Liga und coacht die Nationalmannschaft Puerto Ricas.Mein Beileid gilt den Piloten und ihren Familien.
Ermittlungen laufen
Die Behörden haben eine Untersuchung der Absturzursache eingeleitet. Für den Notfall wurde zunächst keine Erklärung gegeben. Die Gulfstream G200, die Platz für acht bis achtzehn Passagiere bietet, hatte nur die beiden Besatzungsmitglieder an Bord.
Lokaler Kontext
2021 stürzte ein Privatflugzeug, das vom internationalen Flughafen Las Américas in Santo Domingo gestartet war, ab und tötete neun Menschen, darunter den puertoricanischen Musikproduzenten Flow La Movie. Die Dominikanische Republik bleibt ein bedeutendes Tourismusziel, das 2025 knapp 12 Millionen Besucher zählte und damit das zweitbeliebteste Ziel Lateinamerikas ist.


