Regierung · Washington und Brooklyn
Hakeem Jeffries startet Bewerbung um das Amt des Sprechers des Repräsentantenhauses nach Zugewinnen der Demokraten bei den Midterms
Der Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat seinen Kolleginnen und Kollegen am Mittwoch, dem 4. November, in einem Brief mitgeteilt, dass er für das Amt des Sprechers kandidiert; die Abstimmung im Plenum ist für den 3. Januar angesetzt. Die Demokraten erwarten nach eigenen Angaben mindestens 255 Sitze im Repräsentantenhaus, sobald alle Auszählungen abgeschlossen sind.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO, Axios, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Jeffries kündigte seine Kandidatur am Mittwoch, dem 4. November, in einem Brief an seine Kolleginnen und Kollegen an. Die Abstimmung im Plenum ist für den 3. Januar angesetzt; er wäre der erste schwarze Sprecher des Repräsentantenhauses.
Jeffries sagte, die Demokraten erwarteten mindestens 255 Sitze im Repräsentantenhaus, sobald alle Stimmen ausgezählt seien. Die von Axios zitierte Prognose der New York Times sieht die Demokraten bei bis zu 256 Sitzen, gegenüber 178 für die Republikaner.
Stanton, Vorsitzender der New Democrat Coalition, sagte, die Größe der Mehrheit erlaube es Jeffries, ohne Druck von außen zu regieren. Mehrere Progressive, darunter The Bloc, haben sich nicht auf eine Unterstützung festgelegt und signalisiert, sie würden Abstimmungen zu Medicare for All, zur Abschaffung von ICE und zur Kürzung der Hilfen für Israel erzwingen.
Jeffries kündigte frühe Abstimmungen über die Beendigung der Zölle der Trump-Regierung, die Rücknahme der Medicaid-Kürzungen und die Wiederherstellung ausgelaufener Steuergutschriften des Affordable Care Act an. Zudem hat er Aufsichtsuntersuchungen gegen Trump, seine Familie, seine Regierung und verbündete Unternehmen versprochen.

- 3.11.Midterm-Wahlen; die Demokraten übernehmen die Kontrolle über beide Kammern
- 4.11.Jeffries kündigt in einem Brief an seine Kolleginnen und Kollegen seine Bewerbung um den Sprecherposten an
- 3.01.Abstimmung im Plenum über den Sprecher
Jeffries greift nach dem Hammer
Der Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat seinen Kolleginnen und Kollegen am Mittwoch, dem 4. November, in einem Brief mitgeteilt, dass er für das Amt des Sprechers des Repräsentantenhauses kandidiert. Die Abstimmung im Plenum ist für den 3. Januar angesetzt; sollte er gewinnen, wäre er der erste schwarze Sprecher. Die Demokraten betrachten den New Yorker, der zwei Amtszeiten als Minderheitsführer absolviert hat, seit Langem als designierten Nachfolger der früheren Sprecherin Nancy Pelosi. In dem Brief, den Axios vorliegen hat, bittet er die Kolleginnen und Kollegen um Unterstützung und argumentiert, die Partei müsse nun den von den Wählern geforderten Wandel umsetzen.
„Wir müssen jetzt den dramatischen Wandel liefern, den die amerikanische Bevölkerung von der Mehrheit verlangt.“
Der Zeitplan reicht von der Midterm-Wahl am 3. November bis zur Abstimmung im Plenum im Januar im neuen Kongress.
Ergebnisse und die Größe der Mehrheit
Die Demokraten übernahmen bei den Midterms am 3. November die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses, mit Überraschungssiegen in mehreren republikanischen Hochburgen. Jeffries sagte auf einer Pressekonferenz, die Demokraten erwarteten mindestens 255 Sitze im Repräsentantenhaus, sobald alle Stimmen ausgezählt seien. Die von Axios zitierte Prognose der New York Times sieht die Demokraten bei bis zu 256 Sitzen, gegenüber 178 für die Republikaner. Axios berichtete zudem, die Demokraten hätten Wahlkreise gedreht, in denen die nationalen Parteien kein Geld ausgegeben hätten, was wahrscheinlich die republikanischen Abgeordneten Lauren Boebert und Richard Hudson die Sitze kostet. Auch der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hielt eine Pressekonferenz ab; er und Jeffries stehen davor, die ersten Kongressführer aus demselben Bundesstaat seit den 1950er Jahren zu werden.
Jeffries beschrieb das Ergebnis auf seiner Pressekonferenz am Mittwoch in deutlichen Worten.
„Das war nicht einfach eine blaue Welle. Das war ein amerikanischer Tsunami.“
- Demokraten, Erwartung von Jeffries (mindestens)
- 255 Sitze
- Demokraten, NYT-Prognose (bis zu)
- 256 Sitze
- Republikaner, NYT-Prognose
- 178 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Rückhalt im Caucus und die linke Flanke
Greg Stanton, Demokrat aus Arizona und Vorsitzender der mittelinks stehenden New Democrat Coalition, sagte Axios, die Größe des Sieges erlaube es Jeffries, zu regieren, ohne von irgendjemandem unter Druck gesetzt zu werden. Er habe volles Vertrauen, dass jeder New Democrat, der mit der Unterstützung der Gruppe gewonnen habe, für Jeffries stimmen werde. Mehrere Progressive hätten sich nicht festgelegt, und The Bloc, eine Gruppe hartnäckiger Linker, habe signalisiert, sie werde ihre Stimmen als Druckmittel in den Fragen Medicare for All, Abschaffung von ICE und Kürzung der Hilfen für Israel einsetzen. Ein neu gewählter Progressiver sagte Axios, die Strategie der Linken würde bei einem kleineren Vorsprung anders aussehen, weil die Führung bei großen Mehrheiten mehr Spielraum habe.
Agenda und die Grenzen einer Mehrheit
Jeffries hat den nächsten Kongress auf das Thema Bezahlbarkeit ausgerichtet. Bei Morning Joe auf MS Now sagte er, die Demokraten würden sich darauf konzentrieren, Dinge umzusetzen, statt Rache an Präsident Donald Trump und seinen Verbündeten zu suchen.
„Wir haben mit Bezahlbarkeit geworben. Wir haben mit Bezahlbarkeit gewonnen. Und jetzt ist es unsere Aufgabe, mit Bezahlbarkeit zu regieren.“
Er hat frühe Abstimmungen über die Beendigung der Zölle der Trump-Regierung, die Rücknahme der von den Republikanern vorangetriebenen Medicaid-Kürzungen und die Wiederherstellung ausgelaufener Steuergutschriften des Affordable Care Act angekündigt. Zudem hat er Aufsichtsuntersuchungen gegen den Präsidenten, seine Angehörigen, die Regierung und mit ihm verbündete Unternehmen versprochen. Trump hat damit gedroht, sein Veto gegen Gesetze einzulegen, die er ablehnt, was begrenzen könnte, was die Demokraten selbst mit einer Mehrheit durchbringen. Jeffries verwies auf ein überparteiliches Gesetz zur Bezahlbarkeit von Wohnraum, das im Juli verabschiedet wurde und ohne Trumps Unterschrift Gesetz wurde, nachdem der Präsident es als „ein Gähnen“ bezeichnet hatte.
Hintergrund der Kandidatur
Jeffries, 56, wurde in Brooklyn geboren und wuchs dort auf; seit 2013 vertritt er Teile des Stadtbezirks im Kongress, eine Amtszeit im Repräsentantenhaus von fast 14 Jahren. 2022 wurde er zum Minderheitsführer gewählt und stieg unter der früheren Sprecherin Nancy Pelosi auf. Zudem saß er sechs Jahre in der New York State Assembly, wo er sich mit der Regulierung von verdachtsunabhängigen Stop-and-frisk-Durchsuchungen durch die New York City Police Department befasste. Als Politiker in der ersten Trump-Regierung führte er die Bemühungen zur Verabschiedung des First Step Act an, der Strafen für einige Drogendelikte reduzierte. Als Sprecher wäre er in der Nachfolge des Präsidenten an zweiter Stelle, nach dem Vizepräsidenten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- POLITICOHakeem Jeffries kündigt Kandidatur als Sprecher an und verspricht „dramatische Veränderung“Hakeem Jeffries announces run for speaker, promising 'dramatic change' · Original auf Englisch
- AxiosLesen Sie: Hakeem Jeffries' Brief zum offiziellen Start seiner Kandidatur als Sprecher des RepräsentantenhausesRead: Hakeem Jeffries' letter officially launching his bid for House speaker · Original auf Englisch
- The New York TimesVideo: Schumer und Jeffries feiern überwältigende Siege bei den ZwischenwahlenVideo: Schumer, Jeffries Celebrate Sweeping Midterms Victories · Original auf Englisch
- Bloomberg BusinessNew Yorker bereit, das Kapitol zu regieren, doch die Führung der zerstrittenen Demokraten erfordert FingerspitzengefühlNew Yorkers Set to Rule the Capitol, But Leading Fractious Democrats Will Take Finesse · Original auf Englisch
- Hakeem Jeffries
- Minderheitsführer im Repräsentantenhaus und Kandidat für das Amt des Sprechers
- Chuck Schumer
- Minderheitsführer im Senat, der eine Pressekonferenz zum Erfolg der Demokraten abhielt
- Nancy Pelosi
- Frühere Sprecherin des Repräsentantenhauses, unter der Jeffries aufstieg
- Donald Trump
- Präsident, dessen Politik und Personal Jeffries bekämpft
- Greg Stanton
- Demokrat aus Arizona und Vorsitzender der New Democrat Coalition
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