Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefOriginalsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Benzin in Marseiller Schule

Passagiere verhindern Katastrophe, Washington prüft KI und Europa trägt höhere Sicherheitskosten

Die Entriegelung einer Cockpittür, eine Schulblockade und ein Anleiheausverkauf vermittelten alle dieselbe Botschaft: Systeme werden öffentlich getestet. Regierungen versprachen in den vergangenen zwölf Stunden Kontrolle, während Bürger, Märkte und Maschinen weiter Beweise verlangten.

Brief lesen

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Europäische Union · Aktualisiert vor 13 m

Europäische Demokratien und Populismus

Merz' Anschuldigung einer russischen Unterstützung für die AfD und Rumäniens Antrag auf Aufbaumittel sind neue Einzelfakten, verändern aber weder das institutionelle Gleichgewicht noch verschieben sie die Rubrikebene.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
© Financial Times News
Makroökonomie·vor 26 m

Fed-Vizechef Jefferson sieht keine Eile für eine weitere Zinserhöhung vor der Oktober-Sitzung

Bei einer Rede an der University of Virginia sagte Philip Jefferson, die Notenbanker bräuchten mehr Zeit, um die eingehenden Konjunkturdaten zu bewerten, was die Markterwartungen für eine Zinserhöhung bei der Sitzung am 27. und 28. Oktober senkte.

Haltung der Notenbank und Zeitplan für Zinsentscheidungen

Der Vizevorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, Philip Jefferson, erklärte am Donnerstag, die US-Zentralbank sehe keine Eile, eine weitere Zinserhöhung vorzunehmen. In seinen für die Darden School of Business der University of Virginia vorbereiteten Ausführungen erläuterte Jefferson, die Notenbanker müssten die eingehenden Konjunkturdaten prüfen, bevor sie ihre nächste geldpolitische Entscheidung träfen. Die Fed hatte auf ihrer Sitzung am 15. und 16. September ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf eine Spanne von 3,75% bis 4,00% angehoben. Dieser Schritt war die erste Zinserhöhung der Zentralbank seit drei Jahren; zugleich projizierten veröffentlichte Prognosen eine weitere Zinserhöhung vor dem Ende des Jahres 2026. Jefferson erklärte, er habe die September-Entscheidung unterstützt, doch die Festlegung der künftigen Politik erfordere eine sorgfältige Beobachtung der breiteren wirtschaftlichen Trends.

Jede künftige Anpassung der Politik sollte durch eine sorgfältige Prüfung der Datenentwicklung, des sich wandelnden Ausblicks und der Risikobalance bestimmt werden.

— Philip Jefferson

Renditeentwicklung und veränderte Markterwartungen

Die staatlichen Refinanzierungskosten sind nach der Zinserhöhung der Zentralbank Mitte September über alle Laufzeiten gestiegen. Jefferson beobachtete, dass höhere Renditen über die gesamte Zinsstruktur darauf hindeuteten, dass die Finanzmärkte die makroökonomische Lage neu bewerteten. Die Markterwartungen für eine weitere Zinserhöhung hatten in der vergangenen Woche zuvor mehr als 60% erreicht, bevor sie zurückgingen. Vor Jeffersons Äußerungen zeigten die CME-Daten zu den Federal-Funds-Futures, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt bei der Sitzung am 27. und 28. Oktober auf 33% gesunken war. Jefferson merkte an, das Federal Open Market Committee müsse zu einer eigenen unabhängigen Einschätzung gelangen, während neue Daten eintreffen.

Meine Kollegen und ich werden zu einer eigenen Einschätzung gelangen müssen, was mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.

— Philip Jefferson

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Inflationsausblick und makroökonomische Risiken

Mit Blick auf die Inflation erklärte Jefferson, der Preisdruck werde kurzfristig erhöht bleiben, bevor er wieder auf einen Abwärtspfad in Richtung des jährlichen Ziels der Fed von 2% einschwenke, sobald Energie- und andere Preisschocks nachließen. Er warnte jedoch, dass Aufwärtsrisiken für seine Inflationsprognose fortbestünden, und verwies dabei ausdrücklich auf jüngste geopolitische Entwicklungen und eine stärker als erwartete Gesamtnachfrage. Zugleich schätzte Jefferson ein, dass die Risiken für die breitere Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung in etwa ausgewogen blieben. Er merkte an, die US-Wirtschaft sei in der Lage, ihre Widerstandsfähigkeit zu bewahren, gestützt auf anhaltendes Beschäftigungswachstum innerhalb eines Aufschwungs, der sechseinhalb Jahre andauert.

Mit mehr Daten in der Hand könnten solche Trends besser zu erkennen sein, ebenso wie die angemessene Ausrichtung der Geldpolitik.

— Philip Jefferson

Einigkeit in der Führung der Notenbank

Jeffersons Äußerungen folgen auf ähnliche Aussagen des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, vom Dienstag, der ebenfalls erklärte, die Notenbanker sähen keine Eile bei Zinserhöhungen. Williams, der neben Jefferson als Fed-Vizechef für Geldpolitik den Vorsitz des Federal Open Market Committee mitführt, gab an, er erwarte weiterhin eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende, sobald zusätzliche Daten geprüft seien. Die Finanzmärkte erwarten weithin, dass die Notenbanker den Leitzins bei der kommenden Sitzung am 27. und 28. Oktober unverändert lassen. Die Notenbankvertreter werden weiterhin Wirtschaftsberichte beobachten, um festzustellen, ob die Inflation mit ausreichender Geschwindigkeit zu ihrem Ziel zurückkehrt, bevor sie sich auf weitere Anpassungen festlegen.

Zeitplan der geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve und der Zinserwartungen
  1. 16. Sept. 2026Die Federal Reserve hebt den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75% bis 4,00% an.
  2. 29. Sept. 2026Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, sagt, er sehe keine Eile bei Zinserhöhungen.
  3. 1. Okt. 2026Fed-Vizechef Philip Jefferson sagt, die Notenbanker bräuchten mehr Zeit, bevor sie über einen weiteren Zinsschritt entscheiden.
  4. 27. Okt. 2026Das Federal Open Market Committee tritt zu seiner planmäßigen zweitägigen Sitzung zur Festlegung des Leitzinses zusammen.
Charlottesville · Washington · New York
Philip JeffersonJohn Williams
United StatesNew York City

5 Quellen

  • Fed may take time to make next interest rate move, Jefferson says
    Reuters·vor 4 Std.
  • Top Fed official signals central bank will keep rates on hold in October
    Financial Times News·vor 4 Std.
  • Fed: Jefferson, non c'è urgenza di un altro rialzo dei tassi
    Il Sole 24 ORE·vor 4 Std.
  • Another Fed Leader Suggests Next Rate Increase Can Wait
    The Wall Street Journal·vor 4 Std.
  • Fed's Jefferson Says Officials May Need More Time for Next Move
    Bloomberg Business·vor 5 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
KI-generiert·Mehr erfahren
Regierung·seit 30. Sept.·akt. vor 2 Std.
© ANSA.it

Tennessee stoppt Hinrichtungen, nachdem Christa Pike zwei tödliche Dosen überlebt

Christa Pike liegt weiterhin in Nashville im Krankenhaus, nachdem sie am Mittwoch bei einer misslungenen Giftspritze zwei volle Dosen Pentobarbital überlebt hat.

Artikel lesen
Energie & Handel·seit 1. Okt.·akt. vor 49 m
© ANSA.it

USA fordern von der EU die Freigabe von 120 Millionen Barrel Diesel und drohen mit Exportverbot

Washington hat die Europäische Union aufgefordert, innerhalb von sechs Monaten 120 Millionen Barrel Diesel freizugeben, und Frankreich sowie Deutschland mit möglichen US-Exportbeschränkungen gewarnt, während die Kraftstoffpreise an den Tankstellen steigen.

Artikel lesen
Konflikte·vor 3 Std.
© ANSA.it

Britische Polizei verhaftet britisch-iranischen Doppelstaatsangehörigen im Terrorismusverfahren um RAF Fairford

Ermittler der Terrorismusbekämpfung haben am Donnerstag in Westminster einen 27-jährigen britisch-iranischen Doppelstaatsangehörigen festgenommen, nachdem es in der Nähe von RAF Fairford zu einem mutmaßlichen Sicherheitsvorfall gekommen war.

Artikel lesen