SSV Jeddeloh II besiegt 1. FC Heidenheim mit 5:2 in der ersten DFB-Pokal-Runde
Der viertklassige SSV Jeddeloh II hat den 1. FC Heidenheim mit einem 5:2-Sieg in Oldenburg aus dem DFB-Pokal geworfen, während Großaspach im Elfmeterschießen weiterkam und Bochum Fürth mit 2:1 besiegte.
SSV Jeddeloh II besiegt Heidenheim in Oldenburg
SSV Jeddeloh II sicherte sich einen 5:2-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim in der ersten Runde des DFB-Pokals im Marschweg-Stadion in Oldenburg. Der viertklassige Regionalligist Nord geriet in der 12. Minute in Rückstand, als Yannik Wagner für die Gäste traf. Zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi für Jeddeloh aus, bevor Jan Schöppner in der 27. Minute den Ball ins eigene Netz lenkte. Haris Hyseni baute Jeddelohs Führung in der 29. Minute mit einem Weitschuss auf 3:1 aus. Heidenheim spielte ohne Trainer Frank Schmidt an der Seitenlinie, der aufgrund einer Sperre, die er sich durch eine Rote Karte gegen den Hamburger SV im vorherigen Pokalwettbewerb eingehandelt hatte, von der Tribüne zusah. Co-Trainer Bernhard Raab leitete die Mannschaft von der Seitenlinie.
Einbruch in der zweiten Halbzeit und verschossene Elfmeter
Raab wechselte in der Halbzeitpause drei Mal, nachdem die Defensive in der ersten Hälfte an die 1:4-Liganiederlage von Heidenheim bei Hertha BSC erinnert hatte. Heidenheim bot sich in der 58. Minute die Chance, den Rückstand zu verkürzen, doch der eingewechselte Budu Siwsiwadse scheiterte mit seinem Elfmeter an Jeddelohs Torhüter Moritz Onken. Jeddeloh nutzte einen Konter in der 70. Minute, als Hyseni einen Strafstoß zum zweiten Tor des Spiels verwandelte. Tim Janßen erzielte in der 72. Minute das fünfte Tor für Jeddeloh und baute die Führung auf 5:1 aus. Mikkel Kaufmann erzielte in der 89. Minute das zweite Tor für Heidenheim – es war Heidenheims erstes Auftakt-Aus im Pokal seit fünf Jahren, und die Gesamtanzahl der Gegentreffer stieg auf 12 in drei Pflichtspielen dieser Saison.
- Yannik Wagner erzielt das Führungstor für Heidenheim
- Kamer Krasniqi gleicht für SSV Jeddeloh II aus
- Jan Schöppner lenkt den Ball ins eigene Tor und bringt Jeddeloh in Führung
- Haris Hyseni trifft und erhöht auf 3:1 für Jeddeloh
- Budu Siwsiwadse verschießt einen Elfmeter für Heidenheim
- Haris Hyseni verwandelt einen Elfmeter zum 4:1
- Tim Janßen erzielt das fünfte Tor für Jeddeloh
- Mikkel Kaufmann trifft spät zum 2:5-Endstand für Heidenheim
Großaspach schlägt Bielefeld im Elfmeterschießen
In Aspach eliminierte der viertklassige SG Sonnenhof Großaspach den Drittligisten Arminia Bielefeld im Elfmeterschießen nach einem 2:2-Unentschieden. Elias Rahn brachte Großaspach in der 12. Minute in Führung, nachdem Bielefelds Torhüter Jonas Kersken zwei erste Versuche abgewehrt hatte. Bielefeld drehte die Partie noch vor der Pause, als Stefano Russo in der 40. Minute eine Ecke per Kopf einnickte und Joel Grodowski in der 42. Minute nach einem defensiven Missverständnis zwischen Luca Molinari und Arbnor Nuraj traf. Fabian Eisele glich in der 55. Minute per Elfmeter für Großaspach aus. Bielefeld spielte die Verlängerung mit zehn Mann, nachdem Joel Felix in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Im Elfmeterschießen parierte Großaspachs Torhüter Maximilian Reule die Elfmeter von Maximilian Bauer und Tim Handwerker, bevor Robert Uldrikis vergab und Großaspach den Einzug besiegelte.
Zweitligaduell und Aus für 1860 München
In der einzigen reinen Zweitligabegegnung der ersten Runde feierte der VfL Bochum einen 2:1-Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth. Christian Rasmussen brachte Uwe Röslers Mannschaft in der 25. Minute nach einem Fehlpass von Ole Pohlmann in Führung, und Philipp Hofmann erhöhte in der 64. Minute auf 2:0. Maxim Dal traf in der 77. Minute für Heiko Vogels Fürther Elf, doch Bochums Torhüter Timo Horn bewahrte den Sieg. Der TSV 1860 München schied unterdessen mit einer 0:2-Niederlage gegen den Zweitligisten Holstein Kiel im Grünwalder Stadion vor 15.000 Zuschauern aus. Münchens Mittelfeldspieler Tunay Deniz prüfte Kiels Torhüter Lio Rothenhagen zweimal mit Distanzschüssen, aber der Viertligist konnte keinen Treffer erzielen.
Torhüter Vitus Eicher äußerte sich nach dem Spiel zur Leistung Münchens.
Insgesamt war es eine sehr starke Leistung, wir haben unser Herz auf dem Platz gelassen. Deshalb ist es bitter, dass wir ausgeschieden sind. Aber wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben.
- TSV 1860 München gegen Holstein Kiel
- 15000 Zuschauer
- SG Sonnenhof Großaspach gegen Arminia Bielefeld
- 5719 Zuschauer


