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Kurz gefasst
Ukraine und Russland haben am Freitag, 23. Oktober, jeweils 270 Kriegsgefangene ausgetauscht – in der dritten Etappe eines Prozesses, der am 19. August begonnen hat.
Selenskyj sagte, unter den Rückkehrern seien Verteidiger aus mehreren Frontabschnitten, und fünf von ihnen seien vermutlich bei dem Angriff auf Oleniwka im Juli 2022 getötet worden.
Die Koordinierungsstelle der Ukraine schrieb den Vereinigten Staaten und den VAE die Vermittlung der Freilassung von Stephen Hubbard zu, einem 74-jährigen Englischlehrer aus Isjum.
Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Putin, Russland sei bereit, trilaterale Kontakte wieder aufzunehmen, während das ISW in einem Bericht vom 22. Oktober 2026 argumentierte, der Kreml strebe wirtschaftliche Zugeständnisse an.
KyjiwMoskau
Kyjiw, Moskau · Ukraine, Russland
Wie es dazu kam
19.08.Der Prozess des Gefangenenaustauschs beginnt
22.10.Putin erklärt Russland zu trilaterale Kontakte bereit
23.10.Dritte Etappe: Jede Seite tauscht 270 Kriegsgefangene aus
Dritte Etappe des Austauschs
Ukraine und Russland haben am Freitag, 23. Oktober, jeweils 270 Kriegsgefangene übergeben – die dritte Etappe eines Prozesses, der am 19. August begonnen hat. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in einer Stellungnahme, Kyjiw habe 261 Militärangehörige und neun Zivilisten erhalten. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte seine Seite des Tauschs in einer eigenen Erklärung und teilte mit, die 270 russischen Gefangenen seien in Belarus festgehalten worden. Die jüngste Runde folgte auf eine weitere Verhandlungsrunde in Oslo und St. Petersburg und kam kurz nach deren Ende. Der Deal war im Mai von der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump vermittelt worden; Selenskyj hatte damals erklärt, der Prozess dürfte insgesamt 2.000 Kriegsgefangene umfassen.
Wer nach Hause kam
Selenskyj sagte, unter den Rückkehrern seien Verteidiger aus mehreren Frontabschnitten, darunter Donezk, Luhansk, Charkiw, Saporischschja, Cherson, Kyjiw, Mykolajiw und Tschernihiw.
„Die meisten der Freigelassenen sind Krieger, die die Ukraine in Mariupol verteidigt haben.“
Wolodymyr Selenskyj
Er fügte hinzu, viele der Rückkehrer seien in Russland rechtswidrig verurteilt worden, und fünf von ihnen seien vermutlich bei dem Angriff auf Oleniwka im Juli 2022 getötet worden. Die Behörden erklärten, die meisten der übergebenen Militärangehörigen seien seit 2022 in Haft gewesen. Einige seien früher gefangen genommen worden, 2018 und 2020, während der Kämpfe im Donbass.
Ukrainische Rückkehrer in der dritten Etappe nach KategorienPersonen
Militärangehörige261
Zivilisten9
Militärangehörige
261 Personen
Zivilisten
9 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Die Koordinierungsstelle der Ukraine für die Behandlung von Kriegsgefangenen schrieb den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten die Vermittlung des Tauschs zu. Die Stelle hob die Freilassung von Stephen Hubbard hervor, einem 74-jährigen Englischlehrer aus Isjum. In ihrer Erklärung hieß es, er sei von russischen Gerichten rechtswidrig verurteilt und gefoltert worden. Die Freilassung zeigt die Rolle, die Washington und Abu Dhabi als Vermittler bei den Austauschen gespielt haben.
Gespräche und die Haltung des Kremls
Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Wladimir Putin, Russland habe sich bereit erklärt, trilaterale Kontakte zwischen Moskau, Kyjiw und Washington wieder aufzunehmen. Der Erklärung vorausgegangen waren ein Gespräch mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und eine Entscheidung Trumps, die Sanktionen gegen Russland zu lockern. Trump steht wegen hoher Energiepreise vor den US-Zwischenwahlen unter Druck. Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) erklärte in einem Bericht vom 22. Oktober 2026, das offenkundige Interesse des Kremls an Verhandlungen ziele nicht auf ein Ende des Krieges, sondern auf weitere wirtschaftliche Zugeständnisse der Vereinigten Staaten. Das unabhängige russische Medium Verstka berichtete, Quellen aus dem Umfeld des Kremls erwarteten nicht, dass der neue Anlauf dem Krieg ein frühes Ende bringt, doch eine Quelle habe angedeutet, Moskau sei an der Lösung einer Reihe wirtschaftlicher Fragen interessiert. Nach Einschätzung westlicher Militär- und osteuropäischer Experten käme ein Friedensvertrag zu Moskaus Bedingungen nichts weniger als der vollständigen Kontrolle über die Ukraine gleich.
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Ukraine und Russland tauschen jeweils 270 Kriegsgefangene in der dritten Etappe aus
Kyjiw erhielt am Freitag, 23. Oktober, 261 Militärangehörige und neun Zivilisten, während das russische Verteidigungsministerium seine Seite des Tauschs bestätigte und erklärte, die 270 russischen Gefangenen seien in Belarus festgehalten worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO und Focus. Geändert .