
Griechische Feuerwehr birgt Leiche eines 45-jährigen Jägers im unwegsamen Gelände auf Lesbos
Einsatzkräfte entsandten 14 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge in ein felsiges Gebiet nahe der Kapelle Panagia Amalis, nachdem ein 45-Jähriger von einer morgendlichen Jagd nicht zurückgekehrt war.
Suche in den Amalí-Bergen
Ein 45-jähriger Jäger wurde am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, im Gebiet Amalí der Gemeinde Mytilini auf der Insel Lesbos tot aufgefunden. Der Mann war früh am Morgen zu einer Jagd aufgebrochen, begleitet von seinen zwei Jagdhunden. Ersten Berichten zufolge begann er den Ausflug am Morgen gemeinsam mit einem Begleiter, bevor sich die beiden Männer am Berg trennten, um verschiedene Wege zu nehmen. Die Suche begann über die bewaldeten Hänge, nachdem der vermisste Jäger nicht zum vereinbarten Treffpunkt zurückkehrte. Die Sorge wuchs, als der Jäger nicht nach Hause zurückkehrte und trotz wiederholter Telefonanrufe nicht erreichbar war. Seine Schwester reiste direkt in das abgelegene Gebiet, um nach ihm zu suchen, nachdem sein Begleiter Alarm geschlagen hatte. Sie entdeckte seinen leblosen Körper an einem steilen Felshang nahe der Kapelle Panagia Amalis, geleitet von der Anwesenheit seiner beiden Hunde.
Einsatz der Feuerwehr
Die Rettungskräfte erhielten den Hinweis auf den Vorfall gegen 14:00 Uhr am Donnerstag, nachdem ein Passant die Notrufnummer 112 gewählt hatte. Das Operationszentrum des Griechischen Feuerwehrdienstes leitete sofort eine Rettungsmission ein, um Polizei und medizinische Kräfte in dem schwierigen Gelände zu unterstützen. Ein Aufgebot von 14 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen der Feuerwehr Mytilini traf am Einsatzort ein, um die Operation durchzuführen. Der Einsatz erforderte spezielle Bergrettungsausrüstung wegen der steilen Neigung des Geländes nahe der Kapelle. Die Einsatzkräfte mussten raues, felsiges Gelände zu Fuß durchqueren, um das Opfer zu erreichen. Die Feuerwehrleute sicherten den Mann auf einer Rettungstrage und trugen ihn über den Hang zu einem sicheren Zugangspunkt. Der Feuerwehrdienst beendete seine Bergungsmission offiziell am späteren Donnerstagnachmittag.
- Der 45-jährige Jäger bricht mit zwei Hunden zu einer Jagd in den Amalí-Bergen auf
- Das Operationszentrum des Griechischen Feuerwehrdienstes erhält die Meldung über den leblosen Mann
- Feuerwehrleute bergen den Jäger auf einer Trage und übergeben ihn an Sanitäter, bevor der Einsatz endet
Medizinische Versorgung und Todesursache
Am Sammelpunkt an der Straße übergab das Rettungsteam den 45-Jährigen an eine wartende EKAV-Ambulanzeinheit. Sanitäter leisteten sofort Herz-Lungen-Wiederbelebung im Inneren des Rettungswagens, doch ihre Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Rettungskräfte schlossen die Notfall-Wiederbelebungsprotokolle vor Ort ab, bevor sie den Jäger an die Gerichtsmediziner übergaben. Medizinisches Personal und Ermittlungsbehörden leiteten Untersuchungen zu den genauen Umständen des Todes des Mannes ein. Erste Berichte deuteten darauf hin, dass der Tod durch einen Sturz auf dem felsigen und unzugänglichen Gelände verursacht wurde. Andere vorläufige Berichte legten nahe, dass akute pathologische Probleme seinen Zusammenbruch während der Jagd verursacht haben könnten. Eine forensische Autopsie und eine offizielle medizinische Untersuchung werden die genaue Todesursache klären.
Lokaler Hintergrund und Ermittlungen
Der tödliche Vorfall löste Trauer in der lokalen Gemeinde Mytilini und auf der gesamten Insel Lesbos aus. Berichten zufolge hatte die Schwester, die das Opfer fand, zwei Jahre zuvor einen eigenen persönlichen Verlust erlitten, als ihr Partner auf der Straße nach Kalloni starb. Die Behörden erklärten, es sei weiterhin unbestätigt, ob der 45-jährige Jäger vor seinem Aufbruch an Vorerkrankungen litt. Die Griechische Polizei und der örtliche Feuerwehrdienst schlossen ihre Feldaktivitäten am Donnerstagabend ab. Formelle Ermittlungsverfahren bleiben offen, während die Polizeibeamten auf die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung warten.


