Klima · Rom
Klimaanlagen in 60 % der italienischen Haushalte: Hitzewellen verschärfen Gesundheits- und Energiewarnungen
Der Anteil italienischer Haushalte mit Klimaanlage hat sich seit 2013 auf 60 Prozent verdoppelt, angetrieben durch längere, heißere Sommer. Eine Studie der Italienischen Gesellschaft für Umweltmedizin warnt vor Innenraumschadstoffen, die bis zu 15 Stunden in der Luft bleiben, während die Stromrechnungen aufgrund der Spannungen im Nahen Osten auf 400 Euro zusteuern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news und Tgcom24. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Anteil italienischer Familien mit mindestens einer Klimaanlage hat sich von 29,4 % im Jahr 2013 auf schätzungsweise 60 % im Jahr 2026 verdoppelt.
Eine Sima-Velux-Studie zeigt, dass flüchtige organische Verbindungen in geschlossenen, klimatisierten Räumen bis zu 15 Stunden in der Luft bleiben können, wobei Badezimmer besonders betroffen sind.
Steigende Stromtarife im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten treiben die Kosten für die Kühlung eines Hauses in diesem Sommer auf 400 Euro.
Sima und Velux werden ihre vollständigen Ergebnisse am 17. Juni im italienischen Senat präsentieren, mit Schwerpunkt auf Raumluftqualität und öffentlicher Gesundheit.
Steigende Temperaturen verändern Gewohnheiten
Die Italienische Gesellschaft für Umweltmedizin (Sima) berichtet, dass der Klimawandel die warme Jahreszeit verlängert hat, wobei die Temperaturen bereits im Mai 30 °C überschreiten und bis weit in den September anhalten. Hitzewellen treiben die Werte in mehreren Städten regelmäßig über 40 °C. Infolgedessen stieg die Zahl der Haushalte mit mindestens einer Klimaanlage von 29,4 Prozent im Jahr 2013 auf schätzungsweise 60 Prozent im Jahr 2026, so Daten von Sima und Istat.
„In den letzten Jahren hat Italien nicht nur einen allmählichen Anstieg der durchschnittlichen Sommertemperaturen erlebt, sondern auch eine Verlängerung der heißen Jahreszeit, wobei die Thermometer in vielen Teilen der Halbinsel bereits im Mai 30 °C überschreiten und bis Ende September über diesem Niveau bleiben.“
- 2013
- 29.4 %
- 2026 (geschätzt)
- 60 %
Daten aus dem Artikeltext
Gefahr für die Raumluftqualität
Das stundenlange Schließen von Fenstern und Türen, um kühle Luft zu halten, kann flüchtige organische Verbindungen (VOCs) in Räumen einschließen. Eine vorläufige Ausbreitungsstudie von Sima in Zusammenarbeit mit Velux Italia ergab, dass Schadstoffe in schlecht belüfteten Räumen bis zu 15 Stunden in der Luft bleiben können. Badezimmer gelten als einer der häuslichen Bereiche, die am stärksten der Ansammlung von Schadstoffen ausgesetzt sind.
„Schadstoffe können bis zu 15 Stunden in der Luft bleiben.“
Längere Exposition gegenüber VOCs wird mit Atemwegsreizungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und im Laufe der Zeit mit schwerwiegenderen Auswirkungen auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System in Verbindung gebracht. Die vollständige Studie wird am 17. Juni auf der Konferenz „Jenseits der Effizienz. Raumluftqualität zwischen öffentlicher Gesundheit und Aufwertung von Immobilien“ im italienischen Senat vorgestellt.
Energiekosten steigen aufgrund geopolitischer Spannungen
In diesem Sommer stehen die Haushalte nicht nur vor Hitze- und Gesundheitswarnungen, sondern auch vor höheren Stromtarifen, die durch den Krieg im Nahen Osten verursacht werden. Die durchschnittlichen Ausgaben für Klimaanlagen werden auf 400 Euro pro Familie geschätzt, was die ohnehin angespannten Haushaltsbudgets belastet. Die Kombination aus längeren Kühlsaisons und erhöhten Energiepreisen verändert die Haushaltsausgaben in ganz Italien.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Orte
- Rom
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen