Verkehr · Urda und Toledo

Zugunglück bei Toledo in Spanien: zwei italienische Opfer identifiziert, mindestens 69 Tote

Zwei italienische Staatsangehörige sind unter den Toten der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Urda in der Provinz Toledo am Mittwoch, 28. Oktober. Die jüngste vorläufige Bilanz weist 56 der mindestens 69 Toten aus, 13 sind noch nicht identifiziert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von AGI, lastampa.it, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Toledo · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Renfe-AVE- und Iryo-Zug stoßen bei Urda in der Provinz Toledo zusammen, mindestens 69 Menschen sterben
  2. 2.11.Zwei italienische Opfer identifiziert; in der vorläufigen Bilanz sind 56 der mindestens 69 Toten identifiziert

Was geschehen ist

Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bei Urda in der Provinz Toledo in Spanien zusammengestoßen; mindestens 69 Menschen kamen ums Leben. An der Kollision waren ein Renfe-AVE-Zug und ein Iryo-Zug beteiligt, in beiden Zügen zusammen befanden sich 558 Fahrgäste. Die spanische Unfalluntersuchungsbehörde Aitat erklärte, die Ermittlungen stünden noch am Anfang und jede Hypothese zu den Ursachen bleibe offen. Aitat fügte hinzu, es sollten noch keine Erklärungen gewagt werden, die über die gesicherten Daten hinausgingen. Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente will eine für 11:30 Uhr angekündigte Pressekonferenz abhalten.

Die beiden italienischen Opfer

Zwei italienische Staatsangehörige sind unter den Toten, nachdem die Zahl der zunächst als vermisst gemeldeten Italiener von drei auf zwei gesunken war. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA meldete die Identifizierungen unter Berufung auf informierte Quellen. Bei der ersten handelt es sich um eine 32-jährige italienisch-argentinische Frau aus San Juan, die seit 2025 in Andalusien lebte. Ihr Bruder, der mit ihr in einem der beiden Züge reiste, wurde verletzt. Bei der zweiten handelt es sich um eine 40-jährige italienisch-venezolanische Frau aus Caracas, die in Madrid gelebt hatte, wo sie eine Familie gegründet hatte.

Identifizierungen und Bilanz

Die jüngste vorläufige Bilanz, die vom integrierten Datenzentrum am Institut für Rechtsmedizin in Toledo veröffentlicht wurde, weist 56 der mindestens 69 Toten als identifiziert aus. Davon sind 54 spanisch, eine französisch und eine portugiesisch. Dreizehn bleiben unidentified, nach Angaben sollen es allesamt ausländische Staatsangehörige sein, und die Vermisstenmeldungen zu jeder von ihnen sind weiterhin aktiv. Die Autopsien aller 69 Leichname sind abgeschlossen. Der Regionalpräsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, sagte, es erscheine unwahrscheinlich, dass in den Trümmern weitere Leichen gefunden würden. Suchtrupps nach biologischen Spuren setzten ihre Arbeit über Nacht bei Kilometer 118 der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla fort, mit etwa 50 Einsatzkräften, unterstützt von Spürhunden und Drohnen.

Staatsangehörigkeit der identifizierten Toten beim Zugunglück von ToledoPersonen
Spanisch
54 Personen
Französisch
1 Personen
Portugiesisch
1 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Verletzte und Angehörige

Von den 558 Fahrgästen sind 155 als unverletzt registriert, 215 wurden an der Unfallstelle versorgt oder in ein Krankenhaus aufgenommen. Von den 119 Menschen, die zunächst in Toledo, Alcázar de San Juan, Ciudad Real und Albacete stationär behandelt wurden, sind nach Angaben der Regionalbehörden 76 entlassen worden. Die Zahl der noch im Krankenhaus Behandelten sank auf 34, fünf weniger als am Freitag, 30. Oktober; 15 von ihnen liegen in kritischem Zustand auf der Intensivstation. 27 Psychologen betreuen Angehörige in einem Betreuungszentrum, das in der Casa sacerdotale in Toledo eingerichtet wurde. Madrid hat drei Tage Staatstrauer ausgerufen.

Fahrgäste in den beiden ZügenPersonen
An Bord
558 Personen
Als unverletzt registriert
155 Personen
Versorgt oder im Krankenhaus
215 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Bergung und Ursachen

Drei große Kräne hoben fünf entgleiste Waggons weg, die auf die Böschung neben der Strecke gestürzt waren, wie die Guardia Civil mitteilte. Drei der Waggons gehörten zum Iryo-Zug, zwei zum Renfe-AVE-Zug. Die Ursachen sind weiterhin ungeklärt. La Stampa berichtete, erste Erkenntnisse deuteten auf eine teilweise Fehlfunktion eines Sicherheitssystems und teils auf menschliches Versagen hin – eine Darstellung, die sich schwer mit der Warnung von Aitat verträgt, es sollten noch keine Erklärungen über die gesicherten Daten hinaus abgegeben werden.

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