
Italien feiert in Göteborg einen 3:0-Sieg über Schweden und startet perfekt in die EuroVolley 2026
Italien hat bei der EuroVolley 2026 den dritten Dreisatzsieg in Folge eingefahren und den Co-Gastgeber Schweden in Göteborg mit 3:0 bezwungen, um die alleinige Tabellenführung in Gruppe D zu behaupten.
Sweep in Göteborg
Italien holte bei der Frauen-Europameisterschaft 2026 den dritten 3:0-Sieg in Folge und besiegte den Co-Gastgeber Schweden in der Scandinavium-Arena in Göteborg. Das Spiel endete 25:18, 25:23, 25:14 nach einer Stunde und 15 Minuten vor 6.800 Zuschauern und stellte einen neuen Zuschauerrekord für ein Volleyballspiel in Schweden auf. Das Ergebnis hält Italien mit maximal neun Punkten aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe D, nachdem man zuvor Kroatien und Montenegro glatt mit 3:0 besiegt hatte. Cheftrainer Julio Velasco führte das Team ohne einen einzigen Satzverlust im Turnier an den Rand des Achtelfinals. Lorenzo Micellis schwedische Mannschaft tat sich trotz lautstarker Heimunterstützung schwer, den italienischen Block zu durchbrechen.
Satzverlauf und wichtige Auswechslungen
Italien begann die Partie mit Zuspielerin Alessia Orro, Diagonalangreiferin Paola Egonu, Außenangreiferinnen Myriam Sylla und Ekaterina Antropova, Mittelblockerinnen Anna Danesi und Sarah Fahr sowie Libera Eleonora Fersino. Danesi und Antropova legten einen frühen 4:0-Vorsprung vor, bevor Egonu den Vorsprung mit Angriffen am Netz auf 13:6 ausbaute. Antropova erzielte im ersten Durchgang neun Punkte bei einer Angriffseffizienz von 62 %, sodass Italien den Satz mit 25:18 abschließen konnte. Schweden stemmte sich im zweiten Satz am heftigsten, glich einen frühen Rückstand hinter der Diagonalangreiferin Isabelle Haak zum 23:23 aus. Velasco brachte in den entscheidenden Phasen die Einwechselspielerinnen Carlotta Cambi und Merit Adigwe, um den Satz mit 25:23 zu sichern, bevor Italien den dritten Satz durch Dominanz in der Mitte mit 25:14 kontrollierte.
- Ekaterina Antropova (ITA)
- 19 Punkte
- Isabelle Haak (SWE)
- 15 Punkte
- Paola Egonu (ITA)
- 14 Punkte
- Sarah Fahr (ITA)
- 11 Punkte
- Anna Haak (SWE)
- 10 Punkte
- Anna Danesi (ITA)
- 5 Punkte
- Myriam Sylla (ITA)
- 5 Punkte
- Satz 1 – Italien
- 25 Punkte
- Satz 1 – Schweden
- 18 Punkte
- Satz 2 – Italien
- 25 Punkte
- Satz 2 – Schweden
- 23 Punkte
- Satz 3 – Italien
- 25 Punkte
- Satz 3 – Schweden
- 14 Punkte
Top-Scorer und Fahr kehrt zurück
Antropova war mit 19 Punkten die erfolgreichste Punktesammlerin des Spiels, Egonu steuerte 14 Punkte bei und Fahr erzielte 11 Punkte und erhielt die Auszeichnung als wertvollste Spielerin. Die schwedische Offensive stützte sich stark auf Isabelle Haak mit 15 Punkten und Anna Haak mit 10 Punkten. Fahr kehrte nach einer Pause im vorherigen Spiel gegen Montenegro in die Startaufstellung zurück. Nach dem Sieg sprach sie über die physische Rotation und die Bücher, die Velasco an die Teammitglieder verteilt hatte.
Es ist sinnvoll, sich auszuruhen, um während des gesamten Turniers in Form zu bleiben.
Er hat uns klargemacht, dass es keine Hausaufgaben sind. Ich habe das erste Buch, das Julio mir gegeben hat, bereits beendet, jetzt lese ich ein Buch, das ich selbst mitgebracht habe, und danach werde ich mit dem zweiten von Velasco weitermachen...
Taktische Einstellung und anstehender Spielplan
Velasco sprach über die Gelassenheit des Teams in intensiven Phasen und forderte seine Spielerinnen auf, im Hier und Jetzt zu bleiben.
Schweden ist nicht die Türkei oder Serbien, aber ein gutes Team: Wenn sie ihre Punkte machen, dürfen wir uns nicht mit unseren Fehlern aufhalten.
Hier und jetzt bedeutet, dass wir weder an gestern noch an einen vergangenen Fehler denken, sondern ans Spielen – und gleichzeitig akzeptieren, dass der Gegner uns in Schwierigkeiten bringen kann.
Italien hat am Montag einen planmäßigen Ruhetag, bevor es am Dienstag, dem 25. August 2026, wieder auf das Scandinavium-Court zurückkehrt. Die Mannschaft trifft um 16:00 Uhr in ihrem vierten Gruppenspiel auf die Slowakei, die vom italienischen Trainer Martino Volpini betreut wird.


