Das Dublin Rape Crisis Centre nahm drei We-Consent-Videos von seinen Social-Media-Kanälen, nachdem ein Spot mit Großeltern, die Enkel umarmen, kritisiert worden war.
Jim O'Callaghan sagte, das Video sei unangemessen und für Großeltern erniedrigend und repräsentiere nicht die Haltung der Regierung.
Die Kampagne We-Consent wird vom Justizministerium, von CUAN und vom Ministerium für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend getragen; oppositionelle Stimmen wie Fine-Gael-Senator Gareth Scahill stellten die Verwendung öffentlicher Gelder infrage.
Das Dublin Rape Crisis Centre (DRCC) produzierte den Spot im Rahmen seiner Kampagne We-Consent zur Aufklärungsarbeit über Einwilligung in Irland. Er zeigt zwei Großeltern, die an der Haustür einen kleinen Jungen umarmen, während ein hinter ihm stehendes Teenager-Mädchen unbehaglich wirkt, als sie sich ihr für einen Kuss nähern. Der Clip endet mit dem Satz „Nicht jeder möchte umarmt werden. Selbst nicht von Menschen, die ihn lieben.“ Quellen weichen beim genauen Wortlaut der Schlussbotschaft leicht voneinander ab, die wiedergegebenen Zeilen sind daher als Paraphrase zu lesen.
Der Clip rief online scharfe Kritik hervor; einige Kommentatoren nannten ihn „woke Unsinn“ und wandten ein, die Kampagne werde vom Justizministerium finanziert. Justizminister Jim O'Callaghan, ein Politiker der Fianna Fáil, dessen Ministerium die Kampagne finanziert, sagte, das Video „spiegele nicht die Ansichten der Regierung wider“.
„Es war sowohl unangemessen als auch für Großeltern erniedrigend und wurde vom DRCC nach Gesprächen meiner Beamten mit der Organisation entfernt.“
O'Callaghan sagte zudem, liebevolle Großeltern im Leben eines Kindes seien eine unglaublich positive Sache. Aontú-Chef Peadar Tóibín nannte den Spot in der Sendung von David McCullough auf RTÉ „verrückt“ und sagte, der Staat „schulde den Großeltern eine Entschuldigung“. Fine-Gael-Senator Gareth Scahill sagte, öffentliches Geld sei für einen Spot ausgegeben worden, der schlecht durchdacht und im schlimmsten Fall für ältere Menschen beleidigend sei.
Das DRCC erklärte, We-Consent sei eine langfristig angelegte Präventionskampagne, die darauf abziele, Bewusstsein und Praxis von Einwilligung in Irland zu fördern. Das Zentrum habe drei Videos nach dem Grundsatz erstellt, dass persönliche Grenzen von klein auf respektiert werden sollten. Es entfernte alle drei Videos von seinen Social-Media-Kanälen, während es darüber nachdenkt, ob sie die beabsichtigte Wirkung entfalten, und kündigte an, sich bis zum Abschluss einer Überprüfung nicht weiter zu äußern.
„Wir werden die Videos von unseren Social-Media-Kanälen nehmen, während wir darüber nachdenken, ob sie die positive Wirkung haben, die wir uns von ihnen wünschen.“
Neben dem Justizministerium wird die Kampagne vom Ministerium für Kinder, Gleichstellung, Behinderung, Integration und Jugend sowie von CUAN unterstützt, der Agentur für häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt. Quellen berichten, dass alle drei Stellen um eine Stellungnahme gebeten wurden. Die Überprüfung der Videos durch das DRCC hat in den Artikeln kein festgelegtes Ergebnis.
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Das Dublin Rape Crisis Centre hat drei Videos seiner Kampagne We-Consent entfernt, nachdem Justizminister Jim O'Callaghan eines davon als unangemessen und für Großeltern erniedrigend bezeichnet hatte. Der öffentlich finanzierte Spot hatte online Kritik und Berichterstattung in der New York Post ausgelöst.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Adnkronos, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht .