Diplomatie · Bürgenstock
Iranische Delegation verlässt Gespräche, während Trump neue Angriffe androht – USA bestreitet jedoch Abbruch der Verhandlungen in der Schweiz
Iran und die USA haben am Sonntag technische Verhandlungen auf dem Bürgenstock aufgenommen, überschattet von einem gemeldeten Ausstieg der iranischen Delegation, Donald Trumps Androhung erneuter Angriffe und erneuter Gewalt im Libanon.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Telegraaf, NRC, de Volkskrant und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Iransche Staatsmedien zitierten Quellen, wonach die Delegation aus Protest gegen Präsident Trumps Androhung neuer Angriffe auf Teheran die Gespräche verlassen habe; eine US-diplomatische Quelle dementierte den Bericht.
Donald Trump warnte auf Truth Social, der Iran werde „noch härter“ getroffen als in der Vorwoche, wenn er die Hisbollah im Libanon nicht in Schach halte.
Trotz einer brüchigen Waffenruhe starben am Samstag rund 20 Menschen bei Zusammenstößen im Südlibanon; Israels Armeechef sagte, die Streitkräfte müssten bereit sein, offensive Operationen wieder aufzunehmen.
Der Iran behauptete, die Straße von Hormus geschlossen zu haben, doch US-Streitkräfte und Schifffahrtsdaten zeigten, dass Tanker die wichtige Wasserstraße weiter nutzten.
Das Zwischenabkommen gibt Washington und Teheran bis zu 60 Tage Zeit, die im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden können, um ein umfassendes Friedensabkommen zu schließen.
- 19.06.Iran zieht sich aus geplanter Freitagssitzung aus Protest gegen israelische Angriffe im Libanon zurück.
- 20.06.Iran behauptet Schließung der Straße von Hormus; USA dementieren; etwa 20 Tote im Südlibanon; Hisbollah feuert 50 Geschosse ab.
- 21.06.Gespräche beginnen auf dem Bürgenstock; Trump droht auf Truth Social mit neuen Angriffen; iranischer Ausstieg gemeldet, dann dementiert.
Gespräche beginnen unter Spannungen
Hochrangige Gespräche zwischen den USA und dem Iran begannen am Sonntag, dem 21. Juni, in einem Resort auf dem Bürgenstock in der Schweiz, wobei die beiden Seiten gemeinsam mit Vermittlern aus Pakistan und Katar zusammentrafen. Das Treffen folgt auf eine vorläufige Einigung, die früher in der Woche unterzeichnet wurde und die Feindseligkeiten für 60 Tage aussetzt und beide Parteien dazu verpflichtet, ein umfassendes Friedensabkommen auszuhandeln. Die Atmosphäre war jedoch angespannt, nachdem der Iran am Freitag aus Protest gegen israelische Militäraktionen im Südlibanon kurzzeitig aus einer geplanten Sitzung ausgestiegen war, und die iranischen Staatsmedien zitierten am Sonntag Quellen, wonach die Delegation wegen einer neuen Drohung von Präsident Trump die Gespräche verlassen habe.
„Der Iran muss sofort der Unruhestiftung durch seine großzügig bezahlten Marionetten im Libanon ein Ende setzen. Wenn nicht, werden wir den Iran erneut angreifen, genauso wie letzte Woche, aber noch härter.“
Ein Reporter von Axios berief sich auf eine diplomatische Quelle, die den Ausstieg bestritt und darauf bestand, dass die Gespräche noch im Gange seien. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt, begleitet von Jared Kushner und dem Nahost-Gesandten Steve Witkoff, während der Iran von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghchi vertreten wird.
Der Stolperstein Libanon
Ein dauerhaftes Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon ist eine zentrale Forderung des Iran, doch der israelische Generalstabschef Eyal Zamir warnte am Sonntag, dass die Waffenruhe mit der Hisbollah fragil bleibe. Israel erklärte, es habe am Samstag Dutzende Hisbollah-Ziele zerstört, nachdem die Gruppe rund 50 Geschosse abgefeuert hatte, und Schätzungen zufolge wurden im Südlibanon etwa 20 Menschen getötet.
„Wir müssen bereit bleiben, Kampfeinsätze wieder aufzunehmen, Bedrohungen abzuwenden und, falls nötig, schnell zu offensiven Aktionen überzugehen.“
Der Iran argumentiert, dass die Zwischenvereinbarung bereits die Einstellung aller Frontlinien-Feindseligkeiten, einschließlich derer im Libanon, erfordere. Die US-Seite will sich laut AP auf die langfristigen nuklearen Ambitionen des Iran konzentrieren und nicht auf den Libanon, obwohl Vance die Spannungen herunterspielte und die Durchsetzung der Waffenruhe als „etwas unordentlich” bezeichnete.
Anspruch auf die Straße von Hormus
Am Samstag behauptete der Iran erneut, die Straße von Hormus als Vergeltung für israelische Aktionen geschlossen zu haben, doch US-Streitkräfte erklärten, der Seeverkehr laufe normal weiter. Von Bloomberg über das Wochenende eingesehene Schifffahrtsdaten zeigten, dass selbst nach der Ankündigung des Iran Millionen Barrel Öl die Wasserstraße passierten, und drei voll beladene Tanker wurden bei der Durchfahrt gemeldet.
„Wenn Ihre Führung bereit ist, kein Motor regionaler Instabilität mehr zu sein, wenn sie bereit ist, ihre langfristigen nuklearen Ambitionen aufzugeben, dann sind die Vereinigten Staaten bereit, unsere Beziehung zum Iran grundlegend zu verändern.“
Nächste Schritte
Beide Seiten arbeiten gegen eine 60-Tage-Frist, die im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden kann, um einen dauerhaften Frieden auszuhandeln. Zu den wichtigsten offenen Fragen gehören die Freigabe von Milliarden Dollar eingefrorener iranischer Vermögenswerte, ein breiterer israelischer Rückzug aus dem Libanon und die Zukunft des iranischen Atomprogramms. Der US-Vizepräsident sagte, der Nahe Osten stehe an einem „Wendepunkt” und die Parteien könnten entweder gemeinsam einen neuen Weg einschlagen oder zu alten Mustern zurückkehren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- TelegraafLIVE | 'Iraanse delegatie verlaat verontwaardigd onderhandelingslocatie na dreigement van Trump'
- NRCVance zegt in Zwitserland dat VS bereid zijn betrekkingen met Iran 'fundamenteel te veranderen', Trump dreigt met nieuwe aanvallen
- de VolkskrantOnderhandelingen Iran en VS beginnen in Zwitserland, staakt-het-vuren Libanon wankel
- NOSOnderhandelingen VS en Iran in Zwitserland begonnen, Trump dreigt met nieuwe aanval
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, drohte mit neuen Angriffen auf den Iran
- JD Vance
- US-Vizepräsident, leitet die amerikanische Delegation
- Jared Kushner
- Schwiegersohn von Präsident Trump, Teil der US-Delegation
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter für den Nahen Osten
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Sprecher des iranischen Parlaments und Chefunterhändler des Iran
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister und Leiter der iranischen Delegation neben Ghalibaf
- Eyal Zamir
- Israelischer Generalstabschef, warnte, die Waffenruhe mit der Hisbollah sei fragil
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