BerichtIsrael bombardiert Hisbollah-Ziele in Beirut

Konflikte · Beirut und Teheran

Iran bezeichnet Friedensgespräche nach israelischen Angriffen auf Beirut als ‚nutzlos‘ und gefährdet US-Abkommen

Teherans Chefunterhändler erklärte die von den USA vermittelten Gespräche am Sonntag für nutzlos, nachdem israelische Luftangriffe den Bezirk Dahiyeh in Beirut getroffen und mindestens drei Menschen getötet und 15 verletzt hatten – der jüngste Rückschlag für einen sich abzeichnenden Pakt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von JN, Notícias ao Minuto, Publico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Beirut, Teheran · Libanon, Iran
Wie es dazu kam
  1. 7.06.Israel greift Dahiyeh an; Iran reagiert mit Angriffen auf Israel
  2. 14.06.Hisbollah feuert drei Geschosse auf Nordisrael; Israel bombardiert Dahiyeh, tötet drei und verletzt 15
  3. 14.06.Irans Chefunterhändler erklärt Gespräche für nutzlos; katarische Vermittler in Teheran eingetroffen

Angriff auf Dahiyeh

Israel führte am Sonntagnachmittag Luftangriffe auf den Bezirk Dahiyeh im Süden Beiruts durch, die nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah galten. Die Angriffe, die laut der libanesischen Nationalen Nachrichtenagentur auch das Gebiet Ghobeiry trafen, erfolgten, nachdem die Hisbollah drei Geschosse in Richtung nordisraelischer Gemeinden abgefeuert hatte. Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz erklärten, die Operation sei eine Reaktion auf die Angriffe gewesen, und fügten hinzu, dass „Israel keine Angriffe auf sein Territorium tolerieren werde“.

Die libanesischen Behörden meldeten mindestens drei Tote und 15 Verletzte sowie erhebliche Schäden an Wohn- und Geschäftsgebäuden. Der Angriff war offenbar ein gezielter Schlag mit zwei Raketen, wie Sicherheitskreise einer Zeitung mitteilten.

Iran nennt Verhandlungen nutzlos

Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Parlamentssprecher und Chefunterhändler in den US-iranischen Gesprächen, warnte, dass der Friedensweg nicht fortgesetzt werden könne, wenn die USA ihre Verpflichtungen nicht einhalten könnten oder wollten. „Die zionistische Aggression gegen Dahiyeh hat erneut gezeigt, dass die USA weder den Willen noch die Fähigkeit haben, ihren Verpflichtungen nachzukommen“, schrieb er auf X.

„Wenn es keinen Willen oder keine Fähigkeit gibt, die Verpflichtungen einzuhalten, ist es unmöglich, von einer Fortsetzung dieses Weges zu sprechen.“

Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Parlamentssprecher und Chefunterhändler in den US-iranischen Gesprächen

General Mohammad Jafar Assadi, stellvertretender Befehlshaber des iranischen Militärischen Oberkommandos, bekräftigte die Drohung und erklärte, „diese Verbrechen werden nicht unbeantwortet bleiben“. Das gleiche Muster hatte sich eine Woche zuvor abgezeichnet, als ein israelischer Angriff auf Dahiyeh den Iran zu Vergeltungsangriffen auf Israel veranlasste.

Friedensabkommen in Frage gestellt

Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass am Sonntag eine Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran unterzeichnet werden sollte und die Straße von Hormus danach sofort wieder geöffnet würde. Der Iran hatte signalisiert, dass ein Abkommen kurz bevorstehe, aber noch nicht endgültig sei. Das Land hatte monatelang darauf bestanden, dass jede Waffenstillstandsvereinbarung auch die israelischen Angriffe auf den Libanon beenden müsse.

Die beiden Seiten haben widersprüchliche Informationen über den Inhalt der Vereinbarung veröffentlicht. Washington hat erklärt, dass die iranische Kontrolle über die Straße inakzeptabel sei, während Teheran darauf besteht, diese Kontrolle zu behalten. Der Krieg begann am 28. Februar 2026, als die USA und Israel den Iran angriffen, was die Hisbollah am 2. März zu Raketenangriffen veranlasste und einen größeren regionalen Konflikt auslöste, der nun im vierten Monat andauert.

Vermittlungsbemühungen

Eine katarische Delegation traf am Sonntag in Teheran ein, um die endgültige Ausarbeitung des Abkommens zu unterstützen, wie ein mit der Angelegenheit vertrauter Diplomat der AFP mitteilte. Der Besuch der Delegation spiegelt die laufenden Vermittlungsbemühungen wider, auch wenn Irans Unterhändler die Gespräche öffentlich ablehnen.

Die Eskalation lässt einen möglichen Waffenstillstand in der Schwebe. Irans Forderung, die Libanon-Front mit dem breiteren Pakt zu verknüpfen, bleibt ein zentrales Hindernis, und der Angriff vom Sonntag hat diese Bedingung noch schwerer zu erfüllen gemacht.

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