
Iran greift unter zyprischer Flagge fahrendes Schiff an, schließt Straße von Hormus und löst US-Angriffe auf 140 militärische Ziele aus
Die iranischen Revolutionsgarden griffen einen unter zyprischer Flagge fahrenden Containerschiff in der Straße von Hormus an, woraufhin die Besatzung das Schiff verließ, während die USA eine neue Angriffswelle gegen iranische Militäreinrichtungen starteten.
Iranische Kräfte griffen das Containerschiff M/V GFS Galaxy in der Straße von Hormus an, was eine große militärische Eskalation auslöste, die einen der wichtigsten Öltransit-Engpässe der Welt lahmlegte und eine schwere Welle von US-Vergeltungsschlägen nach sich zog.
Angriff auf ein unter zyprischer Flagge fahrendes Schiff
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, es habe neue Angriffe gestartet, nachdem die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff M/V GFS Galaxy direkt angegriffen hatten. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, das Schiff sei von einem Marschflugkörper getroffen worden, nachdem es angeblich Warnungen ignoriert und versucht habe, eine nicht genehmigte Route zu befahren – eine Behauptung, mit der Teheran den Angriff rechtfertigt. Die UK Maritime Trade Operations (UKMTO), eine Abteilung des britischen Verteidigungsministeriums, meldeten, das Schiff sei etwa 9 Seemeilen östlich der omanischen Halbinsel Musandam getroffen worden.
Ein Besatzungsmitglied wird vermisst und das Schiff kann seine Reise aufgrund eines ausgebrochenen Feuers und erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht fortsetzen.
Die UKMTO bestätigte, dass die Besatzung das Schiff in ein Rettungsboot verlassen hat.
Straße geschlossen und weitere IRGC-Angriffe
Nach dem Vorfall gab das iranische Staatsfernsehen bekannt, dass die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleibe und machte die Wiedereröffnung von der Einstellung der US-Intervention in der Region abhängig. In der Sendung wurde betont, dass kein Schiff passieren dürfe und jeder Gegner, der den Vorfall als Vorwand für neue Angriffe nutze, mit einer 'harten Antwort' rechnen müsse. Innerhalb weniger Stunden behaupteten die Revolutionsgarden, sie hätten ein zweites Schiff in der Straße außer Gefecht gesetzt und den strategischen US-Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar mit ballistischen Raketen angegriffen, wobei sie ein Wartungszentrum für Kampfjets und eine Kommando- und Kontrolleinrichtung zerstört hätten.
Die Straße von Hormus bleibt bis auf Weiteres geschlossen, bis die amerikanische Intervention in der Region aufhört.
Zeitleiste der eskalierenden Kriegshandlungen
Die Eskalation vollzog sich rasant und markierte eine schwere neue Phase der regionalen Spannungen.
- Irans Revolutionsgarden beschießen das Containerschiff, das nach ihrer Behauptung eine nicht genehmigte Route benutzte. Die Nachrichtenagentur Fars berichtet von einem Marschflugkörper.
- UKMTO meldet, dass die Besatzung die M/V GFS Galaxy aufgrund eines Feuers und erheblicher Maschinenraumschäden in ein Rettungsboot verlassen hat. CENTCOM bestätigt, dass ein Besatzungsmitglied vermisst wird.
- Das iranische Staatsfernsehen erklärt die Straße bis auf Weiteres für geschlossen, bis die US-Intervention endet, und warnt vor einer 'harten Antwort' auf neue Angriffe.
- Die Revolutionsgarden geben bekannt, sie hätten ein zweites Schiff außer Gefecht gesetzt und den US-Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar mit ballistischen Raketen angegriffen, wobei sie ein Wartungszentrum für Kampfjets zerstört haben wollen.
- CENTCOM kündigt Schläge gegen iranische Militärziele an. In Bandar Abbas, Sirik, Buschehr, Tschahbahar und auf der Insel Keschm werden Explosionen gemeldet.
- CENTCOM meldet den Abschluss einer dritten Angriffswelle gegen etwa 140 iranische Militärziele, darunter Raketen- und Drohnenanlagen, Marinevermögenswerte und Munitionslager.
US-Vergeltungsschläge
Als Vergeltung griffen US-Streitkräfte Ziele im Süden Irans an. Quellen berichteten von Explosionen an mehreren Orten, darunter Bandar Abbas, Sirik, Buschehr, Tschahbahar und die Insel Keschm. In Teheran wurden Luftabwehrsysteme aktiviert. Am späten Samstagabend gab CENTCOM auf X bekannt, dass US-Streitkräfte in dieser Woche eine dritte Angriffswelle abgeschlossen und etwa 140 iranische Militärziele getroffen hätten. Zu den angegriffenen Zielen gehörten iranische Raketen- und Drohnenanlagen, Marinefähigkeiten, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsposten.
Hegseth warnt Iran
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth äußerte sich direkt zu der Lage und bezeichnete den Schlag als kostspieligen Fehlkalkül Teherans.
Der Iran hat eine schlechte Wahl getroffen. Jetzt zahlt er den Preis.


