
US-Marine leitet Gehaltsbudget um, während Ausgaben für den Iran-Krieg 35,7 Milliarden Dollar erreichen
Interne Pentagon-Unterlagen zeigen, dass die US-Marine Personal- und Instandhaltungsmittel umgeschichtet hat, um Kampfeinsätze im Nahen Osten aufrechtzuerhalten, während die gemeldeten finanziellen Kosten 35,7 Milliarden Dollar erreichten.
Budgetumverteilung und finanzielle Belastung
Ein Pentagon-Memorandum zur Finanzierung der Marine warnte vor Gehaltsdefiziten, die durch die Nutzung von Gehaltszuweisungen zur Finanzierung von Kampfeinsätzen entstanden sind. Der Marinehaushalt für 2026, der insgesamt knapp 300 Milliarden Dollar beträgt, enthält Mittel, die vom Kongress für bestimmte Anforderungen wie Personal, Schiffbau, Waffenbeschaffung und Flottenbetrieb bereitgestellt wurden. Das Bundesrecht legt strenge Grenzen fest, wie das Verteidigungsministerium Geld zwischen diesen Kategorien umschichten kann. Senatorin Susan Collins bemerkte während einer Anhörung des Senatsbewilligungsausschusses am 21. Juli 2026, dass mehrere Teilstreitkräfte kurzfristige Liquiditätsprobleme hätten. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass die Operationen gegen den Iran 35,7 Milliarden Dollar gekostet hätten.
Wirtschaftlicher Druck, das wissen wir, trifft sie derzeit am härtesten, aber wir schließen militärische Schläge irgendwo in der Straße von Hormus keinesfalls aus.
Munitionsknappheit und Marineverlegungen
Der anhaltende Einsatz von Waffen hat auch die Verteidigungslieferketten im Indopazifik beeinträchtigt. Verteidigungsbeamte und regionale Partner äußerten Besorgnis, dass eine längere militärische Aktion im Nahen Osten die Einsatzbereitschaft für mögliche Konflikte anderswo verringert. Lieferungen von Patriot-PAC-3-Raketensystemen nach Taiwan stehen vor Verzögerungen, und Japan erhielt Warnungen bezüglich verspäteter Ausrüstungslieferungen. Der Sprecher der Islamischen Revolutionsgarde, Hossein Mohebbi, erklärte in Isfahan, dass die Erschöpfung strategischer Waffenbestände die amerikanischen Militärpläne beeinflusst habe. Die Marinebewegungen passen sich dem Tempo der Operationen an, wobei das US Naval Institute bestätigte, dass die Trägerkampfgruppe USS Theodore Roosevelt von San Diego aus in See stechen wird, um die USS George Washington für einen Einsatz von mehr als sieben Monaten abzulösen. In regionalen Gewässern meldete die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO, dass am 27. August 2026 ein unbekanntes Projektil einen Tanker in der Straße von Hormus getroffen habe, ein Feuer auslöste, das die Besatzungsmitglieder löschten, ohne Verletzungen oder Umweltverschmutzung zu verursachen.
- Gemeinsame US-israelische Militäroffensive gegen den Iran beginnt
- Senatsanhörung untersucht Liquiditätsprobleme in allen Teilstreitkräften
- Tanker in der Straße von Hormus getroffen, während Washington Wirtschaftssanktionen ausweitet
- G20-Finanzminister treffen sich in Asheville, um iranische Einnahmequellen zu erörtern
Sanktionskampagne und diplomatische Schritte
Washington weitete seine wirtschaftlichen Maßnahmen durch eine Initiative namens Operation Economic Outcast aus, die darauf abzielt, Teheran vom globalen Banken- und Handelsverkehr zu isolieren. US-Finanzminister Scott Bessent warnte, dass Sekundärsanktionen auch ausländische Handelspartner betreffen würden, darunter chinesische Käufer von iranischem Rohöl. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi richtete Schreiben an UN-Generalsekretär António Guterres und den Sicherheitsrat, in denen er erklärte, dass die Sanktionen den Zugang zu Nahrungsmitteln, medizinischer Ausrüstung und Energie einschränken. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bekräftigte, dass Donald Trump maximalen wirtschaftlichen Druck ausübe und dass keine direkten Gespräche stattfänden. Der ehemalige Mossad-Chef David Barnea plädierte für eine Intensivierung des operativen, diplomatischen und wirtschaftlichen Drucks, bis die iranische Regierung fällt.
Das erklärte Ziel dieser sogenannten Operation ist es, die legitimen Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran zu beenden, durch die Androhung von Sekundärsanktionen und den Ausschluss aus dem US-Finanzsystem.
Die diplomatischen Bemühungen wurden fortgesetzt, während der katarische Premierminister Al Thani nach Teheran reiste, um eine diplomatische Deeskalation zu verfolgen, während Bessent beim G20-Finanzministertreffen in Asheville, North Carolina, das für den 30. August bis 1. September 2026 geplant ist, internationale Partner dazu drängen wird, iranische Staatsgelder zu blockieren.


