Konflikte · Isfahan und Teheran

Iran hängt zwei Männer wegen Tötung von vier Polizisten bei Januar-Protesten

Der Iran hat am Dienstag, 3. November, zwei Männer wegen der Tötung von vier Polizisten in Isfahan während der Januar-Proteste gehängt. Zwei weitere Männer aus demselben Fall waren bereits Anfang Oktober hingerichtet worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, N-tv, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Isfahan, Teheran · Iran
Wie es dazu kam
  1. 28.02.Krieg beginnt nach US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf Teheran
  2. Anfang Oktober 2026Zwei Männer im Fall Isfahan hingerichtet
  3. 3.11.Zwei weitere Männer im Fall Isfahan gehängt

Zwei Männer in Isfahan gehängt

Die iranischen Behörden haben am Dienstag, 3. November, zwei Männer wegen ihrer Beteiligung an der Tötung von vier Polizisten in Isfahan, einer Stadt im Zentrum Irans, während der Januar-Proteste gehängt. Die der Justiz nahestehende Agentur Mizan teilte mit, die von den beiden Männern eingelegten Rechtsmittel seien zurückgewiesen worden. Sie nannte ihre Namen mit Amirhossein Maleqi und Amirhossein Ebrahimi und erklärte, die Urteile seien vollstreckt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof die Entscheidungen der Vorinstanz bestätigt habe. Nach Darstellung der Justiz waren die Männer am Tatort bewaffnet und hätten mehrere Straftaten gegen die nationale Sicherheit begangen; sie bezeichnete sie als Haupttäter der Tat.

Ein zweites Paar im selben Fall

Zwei weitere Männer, die im selben Fall verurteilt wurden, wurden Anfang Oktober hingerichtet. Die Tötung der vier Beamten wird auf den 8. Januar 2026 datiert, womit sie auf den Höhepunkt der Unruhen fällt. Der Fall hat bislang zwei Paare von Hinrichtungen hervorgebracht, die jüngsten Erhängungen erfolgten am 3. November. Viele Hinrichtungen im Iran stehen im Zusammenhang mit den Winterprotesten, und der Fall Isfahan ist eine davon.

Proteste und die umstrittene Opferzahl

Die Proteste begannen Ende Dezember 2025 aus wirtschaftlicher Not, wegen steigender Lebenshaltungskosten und der Abwertung der iranischen Währung. Sie wuchsen sich in Teheran zu Massendemonstrationen gegen die Regierung aus und erreichten am 8. und 9. Januar 2026 ihren Höhepunkt. Die iranischen Behörden erklärten, mehr als 3.000 Menschen seien gestorben, und machten von den Vereinigten Staaten und Israel organisierte Terrorakte für die Gewalt verantwortlich. Menschenrechtsorganisationen im Ausland sprechen von einer staatlichen Repressionswelle, die Tausenden das Leben kostete; beide Darstellungen liegen weit auseinander. Bis zum 3. November waren mindestens 37 Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Massenprotesten dokumentiert.

Hinrichtungen im ganzen Land

Die Zahl der Hinrichtungen im Iran ist seit Beginn des Krieges im Nahen Osten am 28. Februar 2026 nach US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf Teheran gestiegen. Viele von ihnen stehen im Zusammenhang mit den im Dezember begonnenen Protesten. Organisationen wie Amnesty International geben an, der Iran habe nach China die zweithöchste Zahl an Hinrichtungen weltweit. Die wichtigsten Daten des Falls und der weiteren Unruhen sind in der folgenden Zeitleiste aufgeführt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen