StrangDer Nahe Osten nach Gaza

Konflikte · Teheran und Washington

Irans Oberster Führer erteilt der Regierung Vollmachten für Verhandlungen mit den USA über den Krieg

Pezeshkian sagte, Mojtaba Khamenei habe der Regierung bestimmte Vollmachten erteilt, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln, während Katar und Pakistan zwischen Teheran und Washington vermitteln.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, NEWS 24/7, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Teheran, Washington · Iran, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 28.02.Die Vereinigten Staaten und Israel griffen die Islamische Republik an und begannen damit den Krieg.
  2. September 2026Donald Trump lehnte Irans Bedingungen für Gespräche ab.
  3. 2.11.Pezeshkian kündigte an, der Oberste Führer habe der Regierung bestimmte Vollmachten für Verhandlungen erteilt.
  4. 3.11.Zwischenwahlen in den USA, danach wurden Ängste im Nahen Osten vor einer neuen Offensive gemeldet.

Teherans neue Verhandlungsvollmachten

Irans Präsident Masoud Pezeshkian sagte am Montag, 2. November, der Oberste Führer Mojtaba Khamenei habe der Regierung im Bemühen um ein Ende des Krieges mit den Vereinigten Staaten „bestimmte Vollmachten“ erteilt, wie die offizielle Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Welche Vollmachten das sind, sagte er nicht. In einer Ansprache an Gouverneure und Bürgermeister über die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung sagte Pezeshkian, Iran werde sich gegen das behaupten, was er Lügen und überzogene Forderungen seiner Feinde nannte. Den Dialog stellte er als Weg zur Beilegung des Streits dar.

„Wir bemühen uns, die Angelegenheit durch Dialog zu lösen.“

Masoud Pezeshkian, Irans Präsident

Vermittler und die Straße von Hormus

Außenminister Abbas Araghchi sagte gegenüber IRNA, die Konsultationen mit Washington, die über Vermittler geführt würden, seien sehr intensiv. Katar und Pakistan schrieb er eine sehr aktive Vermittlerrolle zu. Laut Araghchi arbeitet Iran auf eine mögliche Vereinbarung hin, die die Straße von Hormus wieder öffnen und die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten wieder aufnehmen würde. Er sagte, wenn Washington Irans Bedingungen akzeptiere, werde die Meerenge wieder geöffnet und die Gespräche würden fortgesetzt. Der jüngste Vorschlag, den Teheran öffentlich erörtert hat, würde die Meerenge binnen zwei Tagen wieder für die Schifffahrt öffnen, sofern Washington mehrere Bedingungen erfüllt, darunter die Aufhebung seiner Blockade iranischer Häfen.

Chronologie des Krieges und der Gespräche

Der Krieg begann am 28. Februar, als die Vereinigten Staaten und Israel die Islamische Republik angriffen. Donald Trump lehnte im September Irans Bedingungen für Gespräche ab, und Teheran hat diese Bedingungen beibehalten, wie RTBF berichtet. Bereits am Montag, 2. November, hatte Irans Diplomatie-Sprecher Esmaïl Baghaï gesagt, alles hänge nun von Washington ab. Die folgende Grafik markiert die datierten Meilensteine in der Berichterstattung.

Ölpreise

Brent-Rohöl fiel nach den Erklärungen und den damit zusammenhängenden Presseberichten um 6 % auf 106 Dollar je Barrel, wie RTBF berichtet. Vor Kriegsbeginn wurde Brent bei rund 70 Dollar je Barrel gehandelt. Der Preisrückgang verschaffte den Märkten eine Atempause, während Teherans Bedingungen in Kraft blieben. Die Zahlen zeigen, dass der Preis noch deutlich über dem Vorkriegsniveau liegt.

Militärischer Druck und Kontakte nach außen

Das Wall Street Journal berichtete Ende Oktober, Vizepräsident JD Vance habe an Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, geschrieben, um neue Verhandlungen anzustoßen und neue US-Angriffe zu vermeiden. Demselben Bericht zufolge prüfte Vance, ob beide Seiten genügend Gemeinsamkeiten finden könnten, um Trump davon zu überzeugen, in den kommenden Wochen keinen kurzen, intensiven Angriff auf Iran anzuordnen. Am Montag, 2. November, telefonierte Rezaei nach Angaben iranischer Staatsmedien mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage im Nahen Osten. Ängste vor einer neuen Offensive gegen Iran nach den Zwischenwahlen am Dienstag, 3. November, wurden laut AP im gesamten Nahen Osten gemeldet.

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