Konflikte · Teheran und Washington
Irans Oberster Führer erteilt der Regierung Vollmachten für Verhandlungen mit den USA über den Krieg
Pezeshkian sagte, Mojtaba Khamenei habe der Regierung bestimmte Vollmachten erteilt, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln, während Katar und Pakistan zwischen Teheran und Washington vermitteln.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, NEWS 24/7, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Pezeshkian kündigte am Montag, 2. November, an, Mojtaba Khamenei habe der Regierung im Bemühen um ein Ende des Krieges mit den Vereinigten Staaten bestimmte Vollmachten erteilt, ohne sie näher zu benennen.
Außenminister Abbas Araghchi sagte, die Konsultationen mit den Vereinigten Staaten über Vermittler seien sehr intensiv, wobei Katar und Pakistan eine sehr aktive Rolle spielten.
Brent-Rohöl fiel um 6 % auf 106 Dollar je Barrel, verglichen mit rund 70 Dollar vor Kriegsbeginn am 28. Februar, wie RTBF berichtet.
Araghchi sagte, die Straße von Hormus werde wieder geöffnet und die Gespräche würden fortgesetzt, wenn die USA Irans Bedingungen akzeptierten; der jüngste öffentliche Vorschlag sah ein Zeitfenster von zwei Tagen vor, falls Washington seine Blockade iranischer Häfen aufhebe.
- 28.02.Die Vereinigten Staaten und Israel griffen die Islamische Republik an und begannen damit den Krieg.
- September 2026Donald Trump lehnte Irans Bedingungen für Gespräche ab.
- 2.11.Pezeshkian kündigte an, der Oberste Führer habe der Regierung bestimmte Vollmachten für Verhandlungen erteilt.
- 3.11.Zwischenwahlen in den USA, danach wurden Ängste im Nahen Osten vor einer neuen Offensive gemeldet.
Teherans neue Verhandlungsvollmachten
Irans Präsident Masoud Pezeshkian sagte am Montag, 2. November, der Oberste Führer Mojtaba Khamenei habe der Regierung im Bemühen um ein Ende des Krieges mit den Vereinigten Staaten „bestimmte Vollmachten“ erteilt, wie die offizielle Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Welche Vollmachten das sind, sagte er nicht. In einer Ansprache an Gouverneure und Bürgermeister über die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung sagte Pezeshkian, Iran werde sich gegen das behaupten, was er Lügen und überzogene Forderungen seiner Feinde nannte. Den Dialog stellte er als Weg zur Beilegung des Streits dar.
„Wir bemühen uns, die Angelegenheit durch Dialog zu lösen.“
Vermittler und die Straße von Hormus
Außenminister Abbas Araghchi sagte gegenüber IRNA, die Konsultationen mit Washington, die über Vermittler geführt würden, seien sehr intensiv. Katar und Pakistan schrieb er eine sehr aktive Vermittlerrolle zu. Laut Araghchi arbeitet Iran auf eine mögliche Vereinbarung hin, die die Straße von Hormus wieder öffnen und die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten wieder aufnehmen würde. Er sagte, wenn Washington Irans Bedingungen akzeptiere, werde die Meerenge wieder geöffnet und die Gespräche würden fortgesetzt. Der jüngste Vorschlag, den Teheran öffentlich erörtert hat, würde die Meerenge binnen zwei Tagen wieder für die Schifffahrt öffnen, sofern Washington mehrere Bedingungen erfüllt, darunter die Aufhebung seiner Blockade iranischer Häfen.
Chronologie des Krieges und der Gespräche
Der Krieg begann am 28. Februar, als die Vereinigten Staaten und Israel die Islamische Republik angriffen. Donald Trump lehnte im September Irans Bedingungen für Gespräche ab, und Teheran hat diese Bedingungen beibehalten, wie RTBF berichtet. Bereits am Montag, 2. November, hatte Irans Diplomatie-Sprecher Esmaïl Baghaï gesagt, alles hänge nun von Washington ab. Die folgende Grafik markiert die datierten Meilensteine in der Berichterstattung.
Ölpreise
Brent-Rohöl fiel nach den Erklärungen und den damit zusammenhängenden Presseberichten um 6 % auf 106 Dollar je Barrel, wie RTBF berichtet. Vor Kriegsbeginn wurde Brent bei rund 70 Dollar je Barrel gehandelt. Der Preisrückgang verschaffte den Märkten eine Atempause, während Teherans Bedingungen in Kraft blieben. Die Zahlen zeigen, dass der Preis noch deutlich über dem Vorkriegsniveau liegt.
Militärischer Druck und Kontakte nach außen
Das Wall Street Journal berichtete Ende Oktober, Vizepräsident JD Vance habe an Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, geschrieben, um neue Verhandlungen anzustoßen und neue US-Angriffe zu vermeiden. Demselben Bericht zufolge prüfte Vance, ob beide Seiten genügend Gemeinsamkeiten finden könnten, um Trump davon zu überzeugen, in den kommenden Wochen keinen kurzen, intensiven Angriff auf Iran anzuordnen. Am Montag, 2. November, telefonierte Rezaei nach Angaben iranischer Staatsmedien mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage im Nahen Osten. Ängste vor einer neuen Offensive gegen Iran nach den Zwischenwahlen am Dienstag, 3. November, wurden laut AP im gesamten Nahen Osten gemeldet.
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Quellen und Kontext
- RTBFKrieg im Nahen Osten: Iran berichtet von sehr intensiven Konsultationen mit den USA über VermittlerGuerre au Moyen-Orient : l'Iran fait état de consultations très intenses avec les États-Unis via les médiateurs · Original auf Französisch
- NEWS 24/7Peseşkian: Chamenei gab der Regierung „Befugnisse“ für FriedensgesprächeΠεζεσκιάν: Ο Χαμενεΐ έδωσε "εξουσίες" στην κυβέρνηση για τις ειρηνευτικές συνομιλίες · Original auf Griechisch
- Notícias ao MinutoIran: Oberster Führer gibt der Regierung Befugnisse für Verhandlungen mit den USAIrão: Líder supremo dá poderes ao Governo para negociar com EUA · Original auf Portugiesisch
- G4Media.roIrans oberster Führer hat die Regierung ermächtigt, mit den USA über die Beendigung des Krieges zu verhandelnLiderul suprem iranian a împuternicit guvernul să negocieze cu SUA pentru încheierea războiului · Original auf Rumänisch
- Mojtaba Khamenei
- Oberster Führer Irans, der der Regierung bestimmte Vollmachten für Verhandlungen erteilte
- Masoud Pezeshkian
- Irans Präsident, der die der Regierung erteilten Vollmachten bekannt gab
- Abbas Araghchi
- Irans Außenminister, der die Konsultationen über Vermittler beschrieb
- Mohsen Rezaei
- Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, der mit Wladimir Putin sprach
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, der telefonisch mit Irans Sicherheitschef sprach
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der Berichten zufolge an Mohsen Rezaei schrieb
- Donald Trump
- US-Präsident, der im September Irans Bedingungen ablehnte
- Esmaïl Baghaï
- Sprecher der iranischen Diplomatie, der sagte, alles hänge von Washington ab
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