Die Islamische Revolutionsgarde warnte am 22. Oktober 2026, der Konflikt werde sich auf US-Stützpunkte in der Region ausweiten, sollten amerikanische Streitkräfte weiterhin Schiffe durch Hormus begleiten.
Die Garden erklärten, vier Schiffe im nördlichen Persischen Golf seien am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, getroffen worden, an Bord sei Feuer ausgebrochen; drei weitere Schiffe seien im westlichen Teil der Meerenge auf Minen gelaufen.
Dutzende israelische Kampf- und Tankflugzeuge drehten vor dem Eindringen in den iranischen Luftraum ab, berichtete Axios unter Berufung auf namentlich nicht genannte Beamte. Israels Wahl ist für den 27. Oktober angesetzt.
Das Außenministerium ordnete an, dass nicht benötigte Mitarbeiter und ihre Familien Saudi-Arabien verlassen; der Flugbetrieb am König-Khalid-Flughafen in Riad bleibt ausgesetzt.
Brent-Futures stiegen am Donnerstagmorgen um 1,71 Prozent auf 110,67 Dollar je Barrel, WTI legte um 1,42 Prozent auf 98,53 Dollar zu.
Die Islamische Revolutionsgarde, die Elitetruppe der iranischen Streitkräfte, drohte am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, damit, ihre Konfrontation mit den Vereinigten Staaten auszuweiten, sollten amerikanische Streitkräfte weiterhin Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen. In einer auf ihrer Website Sepah News veröffentlichten Erklärung hieß es:
„Die amerikanische Armee muss wissen: Wenn dieser Kurs anhält, wird sich der Konflikt auf ihre Stützpunkte in der Region ausweiten. Das ist eine ernste Warnung.“
Iran beansprucht die Kontrolle über die Wasserstraße, durch die vor Ausbruch des Krieges ein Fünftel der weltweiten Kohlenwasserstoffe transportiert wurde. Seine Streitkräfte greifen regelmäßig Schiffe an, die ohne Genehmigung Teherans passieren wollen. Washington hat iranische Häfen blockiert, und seine Streitkräfte begleiten Schiffe, die Hormus ohne iranische Zustimmung durchqueren.
Die Garden erklärten, vier Schiffe, die in den sogenannten illegalen Öltransport im nördlichen Persischen Golf verwickelt gewesen seien, seien am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, gleichzeitig von ihren Kräften getroffen worden, an Bord sei Feuer ausgebrochen. Drei weitere Schiffe seien im westlichen Teil der Meerenge auf Minen gelaufen. Öltanker verlassen den Golf in wachsender Zahl unter amerikanischer Begleitung, doch die iranischen Angriffe haben in den vergangenen Tagen zugenommen.
Dutzende israelische Kampf- und Tankflugzeuge flogen zu Beginn der Woche über Syrien und Irak in Richtung der iranischen Grenze und drehten kurz vor dem Eindringen in den iranischen Luftraum wieder ab, berichtete Axios unter Berufung auf namentlich nicht genannte amerikanische und israelische Beamte. Israel hatte Washington vorab informiert und den Flug als Übung bezeichnet, die einen iranischen Angriff vor den Wahlen in der kommenden Woche abschrecken sollte. Einige amerikanische Beamte vermuten laut Axios, israelische Vertreter hätten gehofft, Iran würde das Feuer eröffnen und Israel damit einen Vorwand für einen Angriff liefern. Die Financial Times berichtete, Benjamin Netanyahu habe in diesem Monat Angriffe auf Iran starten wollen, sei aber auf Widerstand von Donald Trump gestoßen, der die Feindseligkeiten vor den US-Zwischenwahlen nicht wieder aufnehmen wollte. Axios berichtete zudem, Generalstabschef Eyal Zamir habe seinem US-Amtskollegen Dan Caine gesagt, ein Krieg vor der israelischen Wahl könne deren Verschiebung erzwingen. Zamir sagte am Dienstag, die Armee werde dafür sorgen, dass die Wahl „ohne externe Einmischung“ stattfinde.
Netanyahu steht vor einem schwierigen Kampf um die Wiederwahl, die Abstimmung ist für den 27. Oktober angesetzt. Bei einer Wahlkundgebung am Mittwoch sagte er, Irans neuer oberster Führer, Mojtaba Khamenei, habe den Bau einer Atombombe angeordnet, und der Sturz des iranischen Regimes sei der einzige Weg, die Bedrohung zu stoppen.
Drei US-Beamte sagten am Mittwoch, das Außenministerium bereite die Anweisung vor, einen Teil der Mitarbeiter und Familienangehörigen aus amerikanischen Botschaften am Golf abzuziehen, und verwiesen auf eine mögliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten, insbesondere mit den vom Iran unterstützten Houthis im Jemen. Mitarbeiter der Botschaften in Katar, Jordanien und Bahrain wurden laut AFP angewiesen, mit ihren Familien zu gehen. Die Botschaft in Riad gab eine Sicherheitswarnung heraus, in der sie vor weiteren Houthi-Angriffen auf Saudi-Arabien nach den jüngsten tödlichen Angriffen warnte, darunter ein Angriff auf den Flughafen von Riad. Der Flugbetrieb am König-Khalid-Flughafen in Riad bleibt ausgesetzt, während die Flughäfen Dschidda und Dammam mit Verspätungen und Annullierungen arbeiten. Außenministeriumssprecher Tommy Pigott erklärte auf X, die Anweisung gelte nur für Saudi-Arabien, und verwies auf Houthi-Angriffe auf zivile Ziele.
Brent-Futures stiegen am Donnerstagmorgen um 1,71 Prozent auf 110,67 Dollar je Barrel, West Texas Intermediate legte um 1,42 Prozent auf 98,53 Dollar zu – selbst als die Golf-Ströme zunahmen und am selben Tag die erste Ladung russischen Diesels die Vereinigten Staaten erreichte. Die New York Times berichtete unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Beamte, amerikanische und israelische Streitkräfte hätten Pläne für eine Wiederaufnahme der Angriffe auf Iran nach den Zwischenwahlen im November ausgearbeitet, eine „kurze, aber intensive“ Operation. Das Außenministerium ordnete zudem an, dass nicht benötigte Regierungsmitarbeiter und ihre Familien Saudi-Arabien verlassen.
Daten aus dem Artikeltext
David Wagner, Aktienchef bei Aptus Capital Advisors, sagte CNBC, Öl bei 100 Dollar belaste die Wirtschaft weniger als vor 20 oder 30 Jahren. Die Preise lägen in Kaufkraft ausgedrückt weiterhin deutlich unter ihren historischen Höchstständen.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenKonflikte · Riad, Jerusalem und Teheran
Die iranische Revolutionsgarde hat erklärt, der Konflikt werde sich auf US-Stützpunkte in der Region ausweiten, sollten US-Streitkräfte weiterhin Schiffe durch die Straße von Hormus begleiten. Brent-Rohöl notierte am Donnerstagmorgen, dem 22. Oktober 2026, bei 110,67 Dollar je Barrel.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, H Kαθημερινή, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .