Konflikte · Madschdun, Schukin und Nabatien
Iran droht mit ‚harter Antwort‘, nachdem israelische Angriffe trotz Waffenstillstandsabkommen vier Menschen im Südlibanon töten
Bei israelischen Drohnenangriffen im Südlibanon wurden am Dienstag vier Menschen getötet. Die iranische Armee drohte daraufhin mit einer ‚harten Reaktion‘, sollte Israel seine Operationen nicht einstellen – nur einen Tag, nachdem Washington und Teheran ein Rahmenabkommen zur Beendigung des größeren Iran-Krieges angekündigt hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, 7sur7 und Mediapart. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Israelische Drohnen trafen zwei Fahrzeuge in Madschdun und eines in Schukin, töteten mindestens vier Menschen und verletzten mehrere weitere, so die staatliche libanesische Nachrichtenagentur.
Das Zentralkommando der iranischen Armee warnte Israel, die Aggression im Südlibanon einzustellen, andernfalls drohe eine schwere Antwort; es wurden 84 angebliche Waffenstillstandsverstöße angeführt.
Die USA und der Iran erzielten in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Rahmenabkommen; die formelle Unterzeichnung ist für Freitag in der Schweiz geplant und sieht einen sofortigen regionalen Waffenstillstand vor.
Die israelische Luftwaffe fing von der Hisbollah auf israelische Truppen im Südlibanon abgefeuerte Raketen ab und zerstörte die Abschussrampe bei einem Vergeltungsschlag.
- 16.06.Das Zentralkommando der iranischen Armee gibt eine im Fernsehen übertragene Drohung einer ‚harten Reaktion‘ heraus, falls die israelische Aggression anhält.
- 16.06.Die israelische Luftwaffe fängt Hisbollah-Raketen ab und zerstört die Abschussrampe im Südlibanon.
- 19.06.Das Rahmenabkommen soll voraussichtlich in der Schweiz formell unterzeichnet werden (laut US-iranischer Ankündigung).
Die Angriffe
Israels Drohnenangriffe haben am Dienstag im Gebiet Nabatien im Südlibanon nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA mindestens vier Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Die Angriffe galten zwei Fahrzeugen in der Stadt Madschdun (Mayfadoun) und einem weiteren im nahegelegenen Schukin (Choukine). Die Angriffe erfolgten trotz eines am Sonntagabend auf Montag angekündigten US-iranischen Rahmenabkommens, das einen sofortigen Waffenstillstand in der gesamten Region, einschließlich des Libanon, vorsieht.
Irans Warnung
Das Zentralkommando der iranischen Armee gab am Dienstag eine im Fernsehen verbreitete Erklärung ab, in der es Israel beschuldigte, das libanesische Waffenstillstandsabkommen seit der Ankündigung 84 Mal verletzt zu haben. „Wenn die israelische Armee ihre Aggression im Südlibanon nicht einstellt, muss sie mit einer harten Reaktion der mächtigen Streitkräfte der Islamischen Republik Iran rechnen“, hieß es in der Erklärung. Die Drohung stellt eine direkte Eskalation der Rhetorik aus Teheran dar, das bereits in einen größeren Konflikt mit Israel verwickelt ist.
„Wenn die israelische Armee ihre Aggression im Südlibanon nicht einstellt, muss sie mit einer harten Reaktion der mächtigen Streitkräfte der Islamischen Republik Iran rechnen.“
Das Waffenstillstands-Rahmenabkommen
Die USA und der Iran haben in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges angekündigt; die formelle Unterzeichnung wird für Freitag in der Schweiz erwartet. Das Abkommen sieht einen sofortigen Waffenstillstand in der gesamten Region vor, einschließlich des Libanon, wo die vom Iran unterstützte Hisbollah das Land durch Angriffe auf Israel in den Konflikt hineingezogen hatte. Israel reagierte mit Luftangriffen auf zahlreiche libanesische Ziele und entsandte Bodentruppen über die Grenze.
Die Rolle der Hisbollah
Das israelische Militär erklärte, seine Luftwaffe habe am Dienstag mehrere von der Hisbollah abgefeuerte Raketen in Richtung eines Gebiets abgefangen, in dem israelische Soldaten im Südlibanon operierten. Kurz darauf hätten israelische Flugzeuge den Abschussrampe, von der einige der Raketen abgefeuert worden waren, angegriffen und zerstört, so eine israelische Militärerklärung. Der Schlagabtausch unterstreicht die Zerbrechlichkeit des Waffenstillstands, da beide Seiten trotz des diplomatischen Durchbruchs ihre militärischen Aktionen fortsetzen.
Opferbilanz
Die Gewalt im Libanon hat seit der Ankündigung des US-iranischen Abkommens nachgelassen, doch israelische Bombardierungen im Süden haben seit Montag nach Berichten mindestens fünf Menschen getötet. Die NNA bezeichnete die Bilanz vom Dienstag als vorläufig, mit vier bestätigten Toten und mehreren Verletzten. Die Angriffe auf zivile Fahrzeuge in Madschdun und Schukin sind die jüngsten in einer Reihe israelischer Operationen, die nach Ansicht Teherans wiederholte Verstöße gegen den Waffenstillstand darstellen.
- Seit Montag (kumuliert)
- 5 Personen
- Angriffe vom Dienstag (Madschdun/Schukin)
- 4 Personen
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