Regierung · Bukarest

Umweltministerin Intotero macht frühere Führung für stockende Romsilva-Reform und Radar-App verantwortlich

Natalia Intotero, die das Umweltministerium am 20. Oktober übernommen hat, nutzte ihre erste Pressekonferenz am 3. November, um die frühere Führung für stockende Projekte verantwortlich zu machen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, G4Media.ro, Libertatea und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Haushalt 2026 von Romsilva genehmigt
  2. 20.10.Natalia Intotero übernimmt das Umweltministerium
  3. 1.03.Zieldatum für den Abschluss der Romsilva-Reorganisation

Erste Pressekonferenz der Ministerin

Natalia Intotero (PSD) hielt am Dienstag, 3. November, ihre erste Pressekonferenz seit der Übernahme des Umweltministeriums am 20. Oktober. Sie erschien gemeinsam mit den Leitern der Nationalen Wetterbehörde (ANM), von Romanian Waters (Apele Române) und von Romsilva – jenen drei Einrichtungen, die ihre Vorgängerin Diana Buzoianu (USR) über das Kontrollkorps des Ministeriums hatte prüfen lassen. Buzoianu hatte den Rücktritt der ANM-Führung gefordert und die Abberufung von Doru Cazan bei Apele Române angekündigt. Intotero präsentierte den gemeinsamen Auftritt als Beleg für einen auf Dialog gegründeten Arbeitsstil – im Gegensatz zu dem, was sie als direkte Art ihrer Vorgängerin beschrieb. ANM-Chefin Elena Mateescu beantwortete Fragen zu Einkäufen mit Dienstkarten und zu Direktvergaben, die Gegenstand von Ermittlungen sind.

Intotero sagte, sie habe bei den Beschäftigten Angst vorgefunden, und versprach, Mitarbeiter weder zu beleidigen noch anzuschreien. Sie sagte zudem, die frühere Führung habe von 564 Stellen mehr als 60 Personen durch Versetzung oder Abordnung ins Ministerium geholt, überwiegend aus den Stadtverwaltungen der Sektoren 1 und 2, und sie werde sich an ihnen nicht rächen.

„Ich möchte nicht, dass ein Kollege ohne Arbeitsplatz dasteht.“

Natalia Intotero, Umweltministerin

Romsilva-Audit und Reorganisation

Intotero sagte, die Reorganisation von Romsilva, die im März 2026 per Regierungsbeschluss verabschiedet wurde, sei blockiert, seit die Gewerkschaften vor Gericht gezogen seien. Das Audit, auf dem sie beruht, sei erst im August 2026 abgeschlossen worden, und der Haushalt der Institution für 2026 sei am 16. Oktober genehmigt worden. Sie sagte, der Auditvertrag im Wert von über 924.000 Lei ohne Mehrwertsteuer sei am 8. Dezember 2025 von der früheren Führung unterzeichnet worden, die die Reorganisation durchgeführt habe, ohne die Ergebnisse des Audits abzuwarten. Ein Arbeitsausschuss umfasse nun Gewerkschaftsvertreter, und die Kollegen von Romsilva hätten zugesagt, die Reorganisation bis zum 1. März 2027 abzuschließen. Intotero sagte, das Ministerium wolle den Prozess entblocken, ihn aber auf Grundlage des Audits und im Einklang mit dem Gesetz durchführen.

Kiesgruben-Radar und die Reaktion Buzoianus

Intotero sagte, die 2024 gestartete Anwendung „Kiesgruben-Radar“ funktioniere noch immer nicht. Die Verträge für dieselbe App summierten sich auf etwa 450.000 Lei, davon rund 265.000 Lei für 2024, die im Januar 2025 vollständig bezahlt worden seien, und 185.000 Lei im Jahr 2026. Eine im Februar 2026 beauftragte Firma habe die Anwendung nicht geliefert, und ein Test im Sommer 2025 habe nur eine teilweise Funktionsfähigkeit gezeigt. Ein Update für etwa 7.500 Euro sowie ein Regierungsbeschluss zur Festlegung des rechtlichen Rahmens seien weiterhin nötig gewesen, und das Update sei gestrichen worden, sodass das Projekt bei null neu begonnen habe.

Verträge für die Kiesgruben-Radar-AppLei
Vertrag 2024 (im Januar 2025 vollständig bezahlt)
265000 Lei
Vertrag 2026
185000 Lei

Daten aus dem Artikeltext

Buzoianu entgegnete, etwa 90 % des Regierungsbeschlusses für den Radar seien während ihrer Amtszeit parallel zur Entwicklung der App ausgearbeitet worden und hätten nur noch weniger Änderungen bedurft, sobald die endgültige Fassung vorliege.

Apele Române und der Streit um Cazan

Doru Cazan wurde im Januar 2026 nach einem unter Buzoianu durchgeführten Auswahlverfahren ernannt. Nach der Amtsübernahme Intoteros wurde die Anordnung, mit der sein Mandat endete, aufgehoben, und er kehrte nach vier Monaten Krankheitsurlaub zurück. Intotero nannte keine neue Bewertung und keine konkrete rechtliche Grundlage für seine Rückkehr, sondern verwies auf den Krankheitsurlaub und die frühere Ernennung. Cazan, der neben ihr stand, wies die Kritik zurück, sagte, er habe persönlich geholfen, die Vorgänge am Olt zu überprüfen, indem er Teams aus anderen Beckenverwaltungen hinzugezogen habe, und erklärte, die Tätigkeit in den Kiesgruben sei eingestellt worden.

„Der Mann ist derselbe. Nur der Minister hat gewechselt. Ich tue nichts anderes, als das Gesetz zu respektieren.“

Natalia Intotero, Umweltministerin

Buzoianu, die Cazans Abberufung nach dem Skandal um die Kiesgruben am Olt angekündigt hatte, wandte sich gegen seine Rückkehr und brachte sie mit der Regierungspartei in Verbindung. Sie fragte zudem, warum Inspektoren aus Jiu, die die Kiesgruben am Olt geprüft hätten, nun ihre Fahrzeuge gesperrt bekämen, und sagte, es sei entschieden worden, dass sie diese nicht mehr nutzen dürften.

Paltinu-Staudamm und die Wasserversorgung

Intotero sagte, die nach einer Kontrolle im Juni 2026 am Paltinu-Staudamm angeordneten Maßnahmen, der die Wasserversorgung des Kreises Prahova sicherstellt, seien auf dem Papier geblieben. Im Frühjahr habe der Kreisrat Prahova 32 Millionen Lei aus dem Reservefonds für eine alternative Wasserquelle erhalten, die nach Zusicherung seines Vorsitzenden gegenüber dem Ministerium bis Ende 2027 bereitstehen solle. Die Arbeiten am Staudamm könnten erst beginnen, wenn diese Quelle in Betrieb sei. Olimpia Negru, Generaldirektorin bei Ape, wurde benannt, um eine Arbeitsgruppe zu leiten, die alle zwei Wochen über den Fortschritt berichten muss. Intotero verknüpfte die Anstrengungen mit der Krise vom Dezember 2025, als Dutzende Ortschaften ohne Trinkwasser blieben, und sagte, das Ministerium wolle sicherstellen, dass die Bewohner nicht erneut dasselbe durchmachen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen