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Sechs Hauptstädte schicken Brüssel die Rechnung

Russland weitet Drohungen aus, Fluten, Klagen und Haushaltskämpfe testen Institutionen in mehreren Regionen

Ein düsterer halber Tag verband Bergkatastrophe, Kriegsdiplomatie und unternehmerische Aufarbeitung. Der rote Faden war eine Belastungsprobe für Institutionen, von Rettungsteams in Nepal bis zu Aufsehern, Gerichten und Finanzministerien, die versuchen, Schritt zu halten.

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    Die Zahl der Toten steigt auf 389. Behörden warnen vor einem drohenden Dammbruch, der flussabwärts gelegene Gebiete gefährdet.

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KI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Ein Bundesgericht erklärte die Einstufung von Anthropic durch das Pentagon als Sicherheitsrisiko für rechtswidrig – der erste gerichtliche Eingriff in eine nationale Sicherheitsmaßnahme der USA gegen ein KI-Unternehmen.

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Sicherheit·28. Mai

Mindestens 15 Tote, über 70 Verletzte bei Brand in Mädcheninternat in Kenia

Ein verheerender Brand in der Nacht erfasste ein Internatsgebäude der Utumishi Girls Academy in Gilgil, Nakuru County. Mindestens 15 Schülerinnen starben, etwa 73 wurden verletzt. Die Behörden suchen weiterhin nach vermissten Kindern.

Feuer erfasst Internat in den frühen Morgenstunden

Gegen 3:30 Uhr Ortszeit am Donnerstag brach ein Feuer in einem Schlafsaal der Utumishi Girls Academy Senior School in Gilgil, Nakuru County, etwa 120 Kilometer nordwestlich von Nairobi, aus. Die Schule unterrichtet über 800 Mädchen, der betroffene Schlafsaal beherbergte rund 220 Schülerinnen. Die Flammen erfassten schnell das zweite Stockwerk und hinterließen verkohlte Wände und zertrümmerte Fenster, wie auf von Citizen Television ausgestrahlten Aufnahmen zu sehen war. Mindestens 15 Schülerinnen kamen ums Leben, wobei einige Quellen, darunter ein von der Agence France-Presse zitierter Polizeibeamter, die Zahl der Todesopfer mit 16 angeben. Das kenianische Rote Kreuz und andere Organisationen berichteten, dass 73 weitere Personen verletzt wurden, einige von ihnen lebensgefährlich; viele waren aus den oberen Fenstern gesprungen, um sich vor den Flammen zu retten.

Zeitstrahl des Brandes im Gilgil-Internat
  1. 28. Mai, 03:30Brand bricht im Schlafsaal der Utumishi Girls Academy aus
  2. 28. Mai, 04:00Kenianisches Rotes Kreuz und Rettungskräfte reagieren
  3. 28. Mai, 05:00Evakuierung von Überlebenden; Verletzte in Krankenhäuser gebracht
  4. 28. Mai, 08:00Innenminister Kipchumba Murkomen trifft ein; Eltern versammeln sich
  5. 28. Mai, 09:00Polizei durchkämmt Gebiet nach vermissten Schülerinnen; DCI leitet Ermittlungen ein

Rettungseinsatz und laufende Suche

Feuerwehr und Polizei eilten zum Tatort, bekämpften den Brand und evakuierten Überlebende. Das kenianische Rote Kreuz entsandte Einsatzkräfte, und die Katastrophenschutzeinheiten des Bezirks schlossen sich dem behördenübergreifenden Einsatz an. Verletzte Schülerinnen wurden in nahegelegene Krankenhäuser im Nakuru County gebracht, wo sie notfallmedizinisch versorgt wurden. Masoud Mwinyi, Assistent des stellvertretenden Polizeigeneraldirektors, sagte Reportern, dass 50 Polizisten die Umgebung nach Schülerinnen durchkämmten, die möglicherweise in Panik geflohen und weiterhin vermisst seien.

Aufgrund des Schocks, der Angst und der Unruhe gingen viele Menschen hinaus, und es war Nacht.

— Masoud Mwinyi

Innenminister Kipchumba Murkomen besuchte den Ort des Geschehens am Donnerstagmorgen, um sich ein Bild von der Lage zu machen und mit den verzweifelten Familien zu sprechen. Die Direktion für Kriminaluntersuchungen unter der Leitung von Mohammed Amin leitete eine vorläufige Untersuchung der Brandursache ein, die bis Donnerstagnachmittag noch unbekannt war.

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Verzweifelte Eltern versammeln sich

Als die Nachricht von der Tragödie bekannt wurde, eilten Dutzende Eltern zum Schulgelände und verlangten verzweifelt nach Informationen über ihre Töchter. Wambui Nderitu, deren Nichte den Brand überlebte, sich aber ein Bein brach, schilderte die Not der Familien.

Einige von denen im obersten Stockwerk mussten springen, deshalb sind sie verletzt.

— Wambui Nderitu

Die Regierung sagte psychologische Unterstützung für die betroffenen Familien zu, und die Ermittler arbeiteten daran, alle Schülerinnen zu erfassen.

Eine sich wiederholende nationale Tragödie

Der Brand ist der jüngste in einer langen Reihe tödlicher Brände in kenianischen Internaten. Im September 2024 starben 21 Jungen bei einem Brand in einem Schlafsaal im Nyeri County. 2017 kamen neun Mädchen bei einem Brand in einer Schule im Slum Kibera in Nairobi ums Leben. Der tödlichste Schulbrand des Landes ereignete sich im Jahr 2001, als 67 Schüler im Machakos County starben, nachdem Schüler einen Schlafsaal angezündet hatten. Ein Bericht des Generalrechnungshofs aus dem Jahr 2022 ergab, dass den meisten staatlichen weiterführenden Schulen ein grundlegender Brandschutz fehlte, darunter funktionierende Feuerlöscher und Alarmanlagen, obwohl 2008 ein detailliertes nationales Sicherheitshandbuch veröffentlicht worden war. Die Behörden haben noch nicht festgestellt, ob der Brand in Gilgil fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde, obwohl frühere Vorfälle mit Schülerprotesten und Brandstiftungen aus Protest gegen strenge Disziplin und schlechte Bedingungen in Verbindung gebracht wurden. Kenias weit verbreitetes Internatssystem, insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen Schulwege Stunden dauern können, führt dazu, dass solche Tragödien eine große Anzahl von Kindern betreffen.

Tödlichste Schulbrände in Kenia seit 2001 · Todesfälle
Machakos (2001)
67
Kibera (2017)
9
Nyeri (2024)
21
Machakos (2001)
67 Todesfälle
Kibera (2017)
9 Todesfälle
Nyeri (2024)
21 Todesfälle
Gilgil
Masoud MwinyiKipchumba MurkomenMohammed AminWambui NderituEliud Lagat
GilgilKipchumba MurkomenMohammed AminWambui NderituEliud LagatMasoud Mwinyi

8 Quellen

  • Kenya school fire kills 15 students, police say
    Reuters·28. Mai
  • Zestien doden door brand in Keniaanse kostschool
    NOS·28. Mai
  • Dormitory fire at Kenyan school kills at least 15 students
    The Guardian·28. Mai
  • Fire at School Dormitory in Kenya Kills Several Students
    The New York Times·28. Mai
  • Auch 74 Verletzte gemeldet: Kenia: 16 Tote bei Feuer in Mädcheninternat
    N-tv·28. Mai
  • Incêndio em escola feminina no Quénia faz pelo menos 16 mortos
    TSF Rádio Notícias·28. Mai
  • Noch ungeklärt: Feuer in kenianischer Schule fordert 10 Todesopfer
    Neue Zürcher Zeitung·28. Mai
  • Un incendie dans un dortoir d'un pensionnat de filles fait 16 morts et 73 blessés au Kenya - RTBF Actus
    RTBF·28. Mai

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