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Instagram testet 90-minütige Features-Videos im Horizontalformat und greift YouTube an

Instagram hat am Montag, 26. Oktober 2026, mit dem Test von Features begonnen, einem horizontalen Videoformat für Uploads von bis zu 90 Minuten. Der Test ist auf ausgewählte Creator in den Vereinigten Staaten beschränkt, auch einige Creator in Brasilien nehmen teil.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 9to5Mac, TechCrunch, engadget und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 2018Instagram startet IGTV, eine eigene App für längere Clips
  2. 2022Die IGTV-App wird eingestellt
  3. Dezember 2025Die Instagram-TV-App startet in den USA auf Amazon Fire TV
  4. 26.10.Instagram beginnt mit dem Test von Features bei ausgewählten Creatorn in den USA und Brasilien

Was Instagram testet

Instagram hat am Montag, 26. Oktober 2026, mit dem Test eines Formats namens Features begonnen, mit dem Creator horizontale Videos von bis zu 90 Minuten veröffentlichen können. Die erste Phase ist ein kleiner Test mit ausgewählten Creatorn in den Vereinigten Staaten, auch einige Creator in Brasilien nehmen nach Angaben der Instagram-Sprecherin Megan Buckley teil. Das Format richtet sich an Podcaster, Comedians und andere Langform-Creator, die vollständige Sendungen in der App teilen wollen. Features sollen in den Hauptfeeds der Nutzer und auf der Explore-Seite erscheinen, wo dann auch vollständige Videos empfohlen werden. Reels werden als Einstieg getestet, mit einem Link zum vollständigen Video, damit Zuschauer, die einen Podcast-Ausschnitt antippen, weitersehen oder direkt zur ganzen Folge springen können, sagte Tessa Lyons, Vizepräsidentin für Produkt bei Instagram, dem „Hollywood Reporter“.

Warum der Kurswechsel jetzt

Adam Mosseri war gegenüber Langformvideos auf der Plattform lange skeptisch und befürchtete, längere Clips könnten Nutzer davon abbringen, Reels, Fotos und Karussells mit Freunden zu teilen – ein Verhalten, das er als zentral für die App ansieht. Nun hofft Mosseri, dass die beiden Formate „symbiotisch“ wirken, sodass ein vollständig veröffentlichter Podcast oder eine Comedy-Special auch über die kürzeren Ausschnitte neue Zuschauer erreicht. Er betonte zudem, das Team wolle, dass es bei Instagram weiterhin um das Verbinden mit Freunden gehe und nicht nur um Unterhaltung. In einem Interview mit den Creatorn Colin und Samir brachte er das Denken des Unternehmens auf den Punkt:

„Wir wollen die kulturell relevanteste Plattform sein, und dafür müssen wir dort präsent sein, wo die Menschen sind.“

Adam Mosseri, Leiter von Instagram

Monetarisierung und der Vergleich mit YouTube

Derzeit verdienen Creator auf Instagram laut Mosseri im Interview mit Colin und Samir vor allem über Markendeals, einige werden von Fans bezahlt, hinzu kommt ein kleines leistungsbasiertes Programm, das Instagram nicht ausweiten will, weil es mehr kostet, als es einbringt. Features werden vorerst keine Werbeeinnahmen mit Creatorn teilen, wobei Instagram sich die Möglichkeit offengelassen hat, das später zu ändern. Nur wenige Creator, die individuelle Vereinbarungen mit Meta getroffen haben, können während des Tests Langforminhalte erstellen, und Meta will Creatorn ohne Werbepartnerbeziehungen helfen, Markenpartner zu finden. YouTube funktioniert anders: Creator im Partnerprogramm erhalten 55 % der Werbeeinnahmen ihrer Videos, und die Plattform erklärte 2025, in den vier Jahren davor mehr als 100 Milliarden Dollar an Creator, Künstler und Medienunternehmen ausgezahlt zu haben. Es ist möglich, dass Meta, das den Großteil seiner Einnahmen mit Werbung erzielt, auch in Langformvideos Anzeigen schalten wird.

TV-App und frühere Versuche

Die TV-App von Instagram startete im Dezember 2025 zunächst auf Amazon Fire TV in den Vereinigten Staaten und ist seither auf Google TV und Samsung-Fernsehern verfügbar, eine Apple-TV-App wird derzeit ergänzt. Features sollen in dieser App priorisiert werden, und die TV-Apps erhalten Unterstützung für Stories-Beiträge und Livestreams. Instagram testet außerdem eine „Serien“-Option, mit der Creator mehrere kurze Videos miteinander verknüpfen können, dazu Clips, die auf ein langes Video verweisen, sowie Verbesserungen bei der Auffindbarkeit von Livevideos. Das Unternehmen hat das schon einmal versucht: IGTV, eine eigene App für längere Clips, startete 2018 und wurde 2022 eingestellt. Mosseri sagte, der neue Vorstoß werde wahrscheinlich „etwas Zeit brauchen, bis er sitzt“, wie die folgende Zeitleiste zeigt.

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