Kurz gefasst
Vaxigrip und Influvac aus den Septemberlieferungen sind größtenteils verbraucht; das Ministerium beziffert die verbleibenden Bestände in einigen Apotheken auf der Grundlage von Meldungen vom 15. Oktober auf etwa 45.000 Dosen beider Produkte.
Zuerst sollen mehr als 350.000 Dosen eines injizierbaren Impfstoffs verteilt werden, gefolgt von 250.000 Dosen des anderen Produkts, die bis Ende Oktober verfügbar sein sollen.
HotNews besuchte mehr als 15 Apotheken in Bukarest aus den großen Ketten, und keine hatte injizierbaren Grippeimpfstoff vorrätig; Apotheker erwarten neue Lieferungen nach dem 20. Oktober oder zum Monatsende.
Ein 65-jähriger ungeimpfter Mann aus dem Kreis Cluj starb; Influenza A wurde nachgewiesen, während in der vergangenen Woche 82.000 Atemwegsinfektionen und 201 klinische Grippefälle registriert wurden.
Leere Regale in den Apotheken
In rumänischen Apotheken sind die injizierbaren Grippeimpfstoffe weitgehend ausverkauft, nachdem der Großteil der im September gelieferten Dosen verbraucht wurde. HotNews besuchte mehr als 15 Apotheken in Bukarest aus den großen Ketten, und jede einzelne gab an, keinen injizierbaren Grippeimpfstoff mehr vorrätig zu haben – weder für Kinder noch für Erwachsene oder Menschen über 60. In manchen Apotheken waren die verfügbaren Dosen innerhalb von zwei Tagen vergriffen. Apotheker teilten den Kunden mit, dass neue Ware erst nach dem 20. Oktober oder erst zum Monatsende in die Regale kommen werde. Auch die Online-Bestandslisten zeigten dasselbe Bild, und ein Apotheker sagte, die Filiale erhalte jedes Jahr eine feste Zuteilung.
Was das Gesundheitsministerium sagt
Das Gesundheitsministerium beruft sich auf die nationale Arzneimittelbehörde ANMDMR und erklärt, dass für die Saison 2026–2027 vier Grippeimpfstoffe zugelassen seien und dass die ersten Mengen aller vier in der zweiten Septemberhälfte im Land eingetroffen seien. Laut Ministerium sind der nasal zu verabreichende Impfstoff Fluenz für Kinder und Jugendliche sowie Efluelda für Menschen über 60 in ausreichender Menge in Apotheken und beim Großhandel verfügbar. Bei den beiden injizierbaren Produkten Vaxigrip und Influvac sei die Lage anders, da der Großteil der Septemberlieferungen bereits verbraucht sei. Das Ministerium gibt an, dass in einigen Apotheken noch begrenzte Bestände vorhanden seien, und beziffert diese auf der Grundlage von Meldungen vom 15. Oktober auf etwa 45.000 Dosen beider Produkte.
„Derzeit gibt es in einigen Apotheken im ganzen Land noch begrenzte Bestände, insgesamt etwa 45.000 Dosen beider Produkte.“
Das Ministerium erklärt zudem, die Zuteilung für Rumänien sei in dieser Saison höher als im Vorjahr, was als Garantie dafür dargestellt wird, dass jeder, der geimpft werden möchte, auch eine Impfung erhalten kann. Die Apotheken bestellen direkt bei den Herstellern über den üblichen Vertriebsweg für Arzneimittel. Die Diskrepanz zwischen der Darstellung des Ministeriums und dem, was die Apotheken in ihren Regalen melden, bleibt der zentrale Streitpunkt der Berichterstattung.
Zweite Liefercharge
Die zweite Charge soll in der Woche ab dem 19. Oktober beginnen, wenn mehr als 350.000 Dosen eines injizierbaren Impfstoffs landesweit verteilt werden sollen. Weitere 250.000 Dosen des anderen injizierbaren Produkts sollen folgen und bis Ende Oktober verfügbar sein. Mediafax und Libertatea berichten, dass bis Ende Oktober mehr als 600.000 zusätzliche Dosen in Rumänien eintreffen sollen.
- Verbleibend in einigen Apotheken (Meldungen vom 15. Oktober)
- 45000 Dosen
- Zweite Charge, erstes Produkt (bis Ende Oktober)
- 350000 Dosen
- Zweite Charge, zweites Produkt (bis Ende Oktober)
- 250000 Dosen
Daten aus dem Artikeltext
Erster Grippetoter der Saison
Die Behörden meldeten den ersten bestätigten Grippetoten dieser Saison: einen 65-jährigen Mann aus dem Kreis Cluj. Er litt an weiteren Gesundheitsproblemen und war nicht gegen Grippe geimpft; Tests wiesen eine Influenza-A-Infektion nach. Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit meldete einen Anstieg der Atemwegsinfektionen in der vergangenen Woche mit mehr als 82.000 registrierten Fällen, darunter 201 klinische Grippefälle. Reporter merkten an, dass es zu früh sei, um zu sagen, ob diese Saison schwerer verlaufen werde, während die Gesundheitsbehörden weiterhin die Impfung als wirksamsten Schutz vor einer schweren Grippe empfehlen. Die Impfquote lag nach zentralisierten Meldungen zum 11. Oktober bei 256.000 Personen. Das Ministerium teilt mit, dass die Apotheken den nasal zu verabreichenden Impfstoff für Kinder und den Impfstoff für Menschen über 60 noch vorrätig hätten.