Leichtathletik · Peking und Hamburg

Joanna Wietrzyk räumt ein, andere gefährdet zu haben – vor Hyrox-Rückkehr in Hamburg

Die australische Hyrox-Athletin Joanna Wietrzyk sagt, ihre Entscheidung, in Peking weiterzulaufen, sei falsch gewesen – nach einer Durchfallattacke mitten im Rennen. Am Freitag, 30. Oktober, will sie in Hamburg wieder starten, und Hyrox hat seine Regeln geändert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Telegraaf und Ziare.com. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Peking, Hamburg · China, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. September 2026Gewinnt das Hyrox-Rennen in Peking trotz einer Durchfallattacke auf halber Strecke
  2. Woche nach PekingEntschuldigt sich und erklärt, sie werde den Sieg abgeben und sich nachträglich zurückziehen
  3. 30.10.Kehrt bei einem Elite-15-Rennen in Hamburg in den Wettkampf zurück

Das Rennen in Peking

Joanna Wietrzyk, eine 24-jährige australische Athletin, gewann Mitte September das Hyrox-Rennen in Peking, obwohl sie etwa auf halber Strecke von einer Durchfallattacke heimgesucht wurde. Bilder der Folgen wurden anschließend vielfach im Netz geteilt, der Vorfall wurde zur viralen Geschichte. Sie erklärte später, sie habe mit einer bakteriellen Infektion infolge einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen gehabt und sei in guter Verfassung an den Start gegangen. Bei Hyrox wechseln sich ein Kilometer Laufen und Fitnessstationen wie Sled Push, Burpee Broad Jumps, Indoor-Rudern und Ausfallschritte mit Sandsack ab. Der Wettbewerb wurde 2017 in Hamburg gegründet und wird heute weltweit ausgetragen.

Ihr Eingeständnis und die Kritik

Im exklusiven Gespräch mit der BBC vor ihrer Rückkehr sagte Wietrzyk, ihr Wille zu gewinnen habe in Peking ihr Urteilsvermögen getrübt.

„Es war meine Entscheidung, weiterzulaufen, dafür übernehme ich die volle Verantwortung.“

Joanna Wietrzyk, Australische Hyrox-Athletin im Zentrum des Vorfalls von Peking

Sie habe nicht wirklich an die Menschen um sie herum gedacht, und im Rückblick sei es die falsche Entscheidung gewesen, weiterzumachen. Sie entschuldigte sich bei allen, die sie betroffen habe, und beschrieb die Erfahrung und die folgende Kritikwelle als traumatisch. Sie habe erwogen, sich aus dem Sport zurückzuziehen, in dem sie einen Weltrekord hält. In der Woche nach Peking entschuldigte sie sich und erklärte, sie werde den Sieg abgeben und sich nachträglich aus dem Rennen zurückziehen – nachdem sie zunächst eine trotzige Botschaft auf Instagram veröffentlicht hatte, die inzwischen gelöscht ist. In einem neuen Video beschrieb sie die Wochen seit Peking als schwierig und konfrontativ und sagte, sie habe gelernt, wann sie sich selbst sagen müsse, aufzuhören.

Die Reaktion von Hyrox und die neuen Regeln

Hyrox-Mitgründer Moritz Fürste hat sich entschuldigt und die Verantwortung dafür übernommen, die Situation nicht vorhergesehen zu haben; es sei ein Fehler gewesen, während des Rennens nicht sofort zu reagieren. Die Organisatoren erklärten, die betroffenen Bahnen seien isoliert, die kontaminierten Geräte entfernt und die Teppiche über Nacht gereinigt und ausgetauscht worden, bevor der Wettkampf fortgesetzt wurde. Welche Regeln und Verfahren unmittelbar nach dem Vorfall geändert wurden, gaben sie nicht an. Nach den neuen Regeln können Rennleitungen eine Athletin oder einen Athleten aus dem Rennen nehmen, wenn Erbrochenes, Urin oder Kot ein Kontaminationsrisiko darstellen oder das Wohl der Athletin oder des Athleten oder anderer gefährden. Die Regeln gelten für Rennen, die überwiegend in der Halle an gemeinsam genutzten Geräten stattfinden.

Rückkehr in Hamburg

Wietrzyk soll am Freitag, 30. Oktober, in Hamburg bei einem Rennen der Elite 15 an den Start gehen – in der Stadt, in der Hyrox gegründet wurde. Sie sagte, sie sei vor ihrer Rückkehr nervös und hoffe, dass der Vorfall sie nicht definiere.

„Ich will nicht, dass das meine Identität wird.“

Joanna Wietrzyk, Australische Hyrox-Athletin im Zentrum des Vorfalls von Peking

Sie habe aus der Situation sehr viel gelernt und hoffe, sie hinter sich zu lassen und ihre Freude am Rennen wiederzuentdecken.

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