Konflikte · Riad, Taiz und Aden
Huthis melden neuen Raketenangriff auf Flughafen Riad – Belagerung von Taiz im Jemen verschärft sich
Die Huthis erklärten, am Mittwoch, dem 4. November, sei eine Rakete auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad eingeschlagen; die saudi-arabischen Behörden hatten dies nicht bestätigt. Die Gruppe meldete zudem Angriffe in Dschazan, Nadschran und al-Dschauf, bei denen nach ihren Angaben Dutzende Menschen starben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, newsORF.at, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Huthis erklärten, am 4. November sei eine Rakete auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad eingeschlagen, und sprachen von erheblichem Schaden. Die saudi-arabischen Behörden hatten die Behauptung nicht bestätigt.
Sprecher Yahya Sari forderte Fluggesellschaften, Flughafenpersonal und Reisende auf, den saudi-arabischen Luftraum zu meiden – mit Ausnahme des Luftraums über Mekka und Medina.
Huthi-Rebellen haben Taiz seit Wochen eingekreist, und ein Sprecher der Vereinten Nationen sagte, Lieferungen würden durch gesperrte Straßen blockiert. Das Rote Kreuz teilte mit, vier Lastwagen mit medizinischen Hilfsgütern hätten die Stadt erreicht; etwa 800.000 Menschen sind von lebenswichtiger Hilfe abgeschnitten.
Laut der Weltgesundheitsorganisation wurden bei den jüngsten Kämpfen mehr als 1.600 Menschen getötet und mehr als 7.300 verletzt; seit Beginn der erneuten Kämpfe wurden mehr als 300.000 Menschen vertrieben.
- Juli 2026Von einer saudi-arabisch geführten Koalition unterstützte Regierungstruppen bombardieren den Flughafen von Sanaa, um ein iranisches Flugzeug zu blockieren; die erneuten Kämpfe beginnen
- Oktober 2026Tödliche Angriffe schließen den Flughafen Riad zwei Wochen lang; er öffnet erst Ende des Monats teilweise wieder
- 4.11.Die Huthis behaupten einen Raketenangriff auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in Riad
Angeblich Angriff auf Flughafen Riad
Die Huthi-Rebellen im Jemen erklärten am Mittwoch, dem 4. November, einen neuen Raketenangriff auf den internationalen König-Khalid-Flughafen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Militärsprecher Yahya Sari sagte, ein Geschoss habe den Flughafen direkt getroffen und "erheblichen Schaden" verursacht. Die saudi-arabischen Behörden hatten sich zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht zu der Behauptung geäußert. Sari wiederholte eine Warnung an Fluggesellschaften, Flughafenpersonal und Reisende, den saudi-arabischen Luftraum zu meiden – mit Ausnahme des Luftraums über Mekka und Medina. Die Huthis betrachten den saudi-arabischen Luftraum als "gefährliche Zone".
Drei Operationen und weitere Angaben
Sari sagte, am Morgen seien drei Operationen durchgeführt worden. Die erste habe sich mit einer Drohne gegen eine Radarstellung auf der Halbinsel al-Qahma gerichtet, heißt es in einer Erklärung, die die Gruppe auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlichte. Eine ballistische Rakete habe ein Camp in Nadschran getroffen, und eine Rakete sei in Dschazan in ein Führungs- und Kontrollgebäude des Grenzschutzes eingeschlagen, wo es nach Saris Angaben Tote gegeben habe. Die Gruppe behauptete zudem, sechs ballistische Raketen seien östlich der Provinz al-Dschauf gegen – wie sie es nannte – saudi-arabische Verstärkungen eingeschlagen; der Angriff habe Dutzende Tote und Verletzte gefordert. Berichte bezifferten die Zahl der Toten bei den Angriffen in Dschazan und al-Dschauf auf Dutzende. Die Huthis behaupteten außerdem, über der Provinz Taiz eine "feindliche" Aufklärungsdrohne abgeschossen zu haben. Der saudi-arabische Zivilschutz hatte seit der Nacht zuvor vor Gefahren in Riad und anderen Provinzen gewarnt und am Mittwochmorgen eine kurze Warnung vor einer "potenziellen Gefahr" in der Provinz Riad herausgegeben, die kurz darauf wieder aufgehoben wurde.
Flughafenschließungen und der größere Krieg
Tödliche Angriffe zwangen den Flughafen im Oktober zu einer zweiwöchigen Schließung, und er öffnete erst Ende des Monats teilweise wieder. In den vergangenen Wochen haben die Huthis Flughäfen und Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen und dabei teils Tote und Verletzte verursacht. Die erneuten Kämpfe im Jemen gehen auf Mitte Juli zurück, als regierungstreue Truppen, unterstützt von einer saudi-arabisch geführten Koalition, den Flughafen von Sanaa bombardierten, um die Landung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Die Huthis starteten daraufhin eine Offensive, die ihre Stellungen an der Südwestküste ausweitete, und begannen, saudische Energie-, Wirtschafts- und Infrastrukturanlagen anzugreifen. Die Koalition und die Regierungstruppen antworteten mit erneuten Bombardierungen und einer Gegenoffensive namens "Morgenröte des Jemen", die bislang keine verlorenen Gebiete zurückerobert zu haben scheint.
Der Konflikt im Jemen begann 2014, und die Huthis, die laut newsORF vom Iran unterstützt werden, kontrollieren inzwischen große Teile des Landes, einschließlich Sanaa.
Belagerung von Taiz und humanitäre Krise
Huthi-Kräfte kämpfen nahe der strategisch wichtigen Stadt Taiz gegen Regierungstruppen, die von verbündeten Milizen und Saudi-Arabien unterstützt werden. Die Huthis greifen zudem Ziele in Aden an, der südlichen Küstenstadt, in der die international anerkannte Regierung sitzt. Huthi-Rebellen haben Taiz seit Wochen erneut eingekreist, und Wasser, Lebensmittel, Kleidung und andere Güter werden knapp. Krankenhäusern fehlt es an Treibstoff und Medikamenten. Ein Sprecher der Vereinten Nationen sagte, Hilfsorganisationen könnten Taiz nicht beliefern, weil Straßen blockiert seien – eine Erklärung, über die am Dienstag, dem 3. November, berichtet wurde. Das Rote Kreuz teilte mit, vier Lastwagen mit wichtigen medizinischen Hilfsgütern hätten die belagerte Stadt erreicht; Hilfsorganisationen zufolge sind etwa 800.000 Menschen im Jemen von lebenswichtiger Hilfe abgeschnitten.
Opfer und Vertreibung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass bei den jüngsten Kämpfen mehr als 1.600 Menschen getötet und mehr als 7.300 verletzt wurden. Diese Zahlen unterscheiden nicht zwischen Kombattanten und Zivilisten. Da sie Opfer in von den Huthis kontrollierten Gebieten nicht erfassen, decken sie nicht das ganze Land ab. Seit Beginn der erneuten Kämpfe wurden mehr als 300.000 Menschen vertrieben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressHuthi melden neuen Raketenangriff auf...Los hutíes reivindican un nuevo ataque con misiles contra el... · Original auf Spanisch
- newsORF.atHuthi-Miliz verkündet neuen Angriff auf Flughafen Riad
- watson.ch/Huthi-Miliz: Haben Flughafen Riad erneut angegriffen
- Notícias ao MinutoHuthi-Rebellen behaupten, Flughafen Riad angegriffen zu habenRebeldes huthis afirmam ter atacado o aeroporto de Riade · Original auf Portugiesisch
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