Adi Hütter kehrt als Cheftrainer zu Eintracht Frankfurt zurück – Vertrag bis 2029
Fünf Jahre nach seinem Abschied kehrt Adi Hütter zu Eintracht Frankfurt zurück. Er soll den großen Kaderumbau vorantreiben und den Club zurück in den europäischen Wettbewerb führen.
Das Comeback ist offiziell
Eintracht Frankfurt hat die Rückkehr von Adi Hütter als neuen Cheftrainer bestätigt. Der 56-jährige Österreicher hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieben und wird sein Amt offiziell am 1. Juli antreten. Er tritt die Nachfolge des Spaniers Albert Riera an, dessen Amtszeit als kurz und turbulent beschrieben wurde. Hütter trainierte den Club bereits von 2018 bis 2021.
Für mich ist es etwas ganz Besonderes und Emotionales, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die gemeinsame Zeit in Frankfurt hat mich geprägt und ich habe sie nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.
Ein bekanntes Gesicht für einen Neuanfang
Hütter ist bei Eintracht kein Unbekannter, und der Club sieht seine Vertrautheit mit den Strukturen, dem Umfeld und den wichtigsten Mitarbeitern als großen Vorteil. Vorstandssprecher Axel Hellmann hat bereits einen deutlichen Kaderumbau für diesen Sommer angekündigt und ihn als bewusste und notwendige Zäsur bezeichnet. Hütter und Sportvorstand Krösche werden für die Zusammenstellung einer wettbewerbsfähigen Mannschaft verantwortlich sein.
Wir werden nicht nur einen großen Umbruch erleben, sondern wir werden ihn diesmal auch wirklich wollen.
Die erste Amtszeit und ein schwieriger Abschied
Während seiner ersten Station in Frankfurt führte Hütter die Mannschaft 2019 ins Halbfinale der Europa League und des DFB-Pokals. Sein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 war jedoch umstritten. Er gab den Wechsel in der Schlussphase der Saison bekannt, als Frankfurt auf dem vierten Platz stand. Die Mannschaft verspielte daraufhin einen Sieben-Punkte-Vorsprung und verpasste die Qualifikation für die Champions League. Der Club hat inzwischen signalisiert, dass die damaligen Differenzen ausgeräumt seien.
Hütters Weg seit dem Abschied
Nach seinem Weggang aus Frankfurt endete Hütters Zeit in Gladbach bereits nach einer Saison. Anschließend übernahm er die AS Monaco, führte den französischen Club zweimal in die Champions League und wurde am 10. Oktober 2025 entlassen. Seitdem war er vereinslos. Hütter ist der achte Trainer in der Geschichte von Eintracht Frankfurt, der eine zweite Amtszeit erhält, und reiht sich damit in Namen wie Armin Veh und Dragoslav Stepanović ein.
Die Aufgaben vor ihm
Frankfurt beendete die vergangene Bundesliga-Saison auf Platz acht und verpasste damit den Einzug in den europäischen Wettbewerb. Hütters unmittelbare Mission ist es, nach der kurzen Ära Riera wieder Stabilität herzustellen und den Club zurück auf die internationale Bühne zu führen. Das Wiederaufbauprojekt wird das zentrale Thema des Sommers sein, während der Club zu den in Hütters erster Amtszeit erreichten Leistungen zurückkehren will.
- Wird zum ersten Mal Cheftrainer von Eintracht Frankfurt.
- Führt Frankfurt ins Halbfinale der Europa League und des DFB-Pokals.
- Verlässt Frankfurt unter Kontroversen in Richtung Borussia Mönchengladbach.
- Verlässt Gladbach nach einer Saison; wechselt später zur AS Monaco.
- Als Cheftrainer der AS Monaco entlassen.
- Unterschreibt Vertrag für eine Rückkehr zu Eintracht Frankfurt bis 2029.


