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Fußball·vor 17 Std.

Adi Hütter kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück – Dreijahresvertrag, verspricht ‚unvollendete Geschäfte‘ zu beenden

Fünf Jahre nach seinem umstrittenen Abgang ist der österreichische Trainer Adi Hütter wieder bei Eintracht Frankfurt. Er unterschreibt einen Vertrag bis 2029, ersetzt den kurzlebigen Albert Riera und soll den Verein wiederbeleben, der die europäische Qualifikation verpasst hat.

Eintracht Frankfurt hat Adi Hütter erneut als Cheftrainer verpflichtet und holt den 56-jährigen Österreicher zurück zum Bundesligisten, den er 2021 verlassen hatte. Hütter unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2029 und tritt die Nachfolge des Spaniers Albert Riera an, der nach weniger als vier Monaten im Amt im gegenseitigen Einvernehmen ausschied.

Rückkehr auf vertrautes Terrain

Hütter trainierte Frankfurt bereits von 2018 bis 2021 und führte das Team 2019 ins Halbfinale der Europa League sowie 2020 ins Halbfinale des DFB-Pokals. Seine Amtszeit endete im Missklang, als er während der Saison seinen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach ankündigte, während Frankfurt auf dem vierten Platz der Bundesliga stand. Der Verein verspielte daraufhin einen Sieben-Punkte-Vorsprung und verpasste die Champions-League-Qualifikation.

Für mich ist es etwas ganz Besonderes und Emotionales, wieder Trainer bei Eintracht zu sein. Die gemeinsame Zeit in Frankfurt hat bei mir einen großen Eindruck hinterlassen und ist mir stets in Erinnerung geblieben. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, unvollendete Geschäfte zu haben.

Eine turbulente Saison

Frankfurt erlebte eine chaotische Saison 2025/26 mit drei verschiedenen Trainern. Dino Toppmöller wurde Mitte Januar entlassen, und Riera, der Anfang Februar mit einem Vertrag bis 2028 verpflichtet worden war, hielt nur bis zum letzten Spieltag durch. Der Verein beendete die Bundesliga-Saison auf dem achten Platz, außerhalb der europäischen Ränge, und schied nach der Ligaphase aus der Champions League aus.

Hütters jüngste Bilanz

Seit seinem Abschied aus Frankfurt verbrachte Hütter eine Saison bei Borussia Mönchengladbach, bevor er im Juli 2023 die AS Monaco übernahm. Er führte den Verein aus dem Fürstentum 2024 auf den zweiten und 2025 auf den dritten Platz der Ligue 1, wurde jedoch im Oktober 2025 nach einem schwachen Saisonstart entlassen, der eine Champions-League-Niederlage beim FC Brügge und ein Unentschieden gegen Manchester City beinhaltete.

Adi Hütters Trainerreise zurück nach Frankfurt
  1. Zum Cheftrainer von Eintracht Frankfurt ernannt
  2. Führt Frankfurt ins Halbfinale der Europa League (ausgeschieden gegen Chelsea)
  3. Erreicht das Halbfinale des DFB-Pokals (ausgeschieden gegen Bayern München)
  4. Beendet die Bundesliga auf Platz 5; kündigt Wechsel zu Borussia Mönchengladbach an
  5. Übernimmt Borussia Mönchengladbach für eine Saison
  6. Zum Cheftrainer der AS Monaco ernannt
  7. Führt Monaco auf Platz 2 der Ligue 1
  8. Führt Monaco auf Platz 3 der Ligue 1
  9. Von Monaco nach schwachem Start in die Saison 2025/26 entlassen
  10. Erneut zum Cheftrainer von Eintracht Frankfurt ernannt – Dreijahresvertrag bis 2029

Die Vision des Vereins

Sportvorstand Markus Krösche betonte Hütters taktische Identität und seine Vertrautheit mit dem Verein als entscheidende Faktoren. Hütters frühere Karriere umfasst ein österreichisches Double aus Meisterschaft und Pokal mit Red Bull Salzburg sowie den Schweizer Meistertitel mit den Young Boys Bern im Jahr 2018.

Adi Hütter steht für mutigen Angriffsfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat in seiner Karriere gezeigt, dass er schnelles Umschaltspiel mit Ballbesitz verbinden kann. Es ist ein Vorteil, dass Adi die Strukturen, das Umfeld und die Menschen im und um den Verein kennt und sich nicht wirklich eingewöhnen muss.

Eine Tradition der Rückkehrer

Hütter ist der achte Trainer in der Geschichte von Eintracht Frankfurt, der eine zweite Amtszeit an der Spitze erhält, nach Namen wie Paul Oßwald, Dragoslav Stepanović und Armin Veh. Der Verein hofft, dass seine Rückkehr die Intensität und Angriffsidentität wiederherstellt, die die Fans in der vergangenen Saison vermisst haben, und Frankfurt zurück in den europäischen Wettbewerb führt.

Frankfurt

8 Quellen

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