Diplomatie · Bürgenstock, Teheran und Washington
USA setzen Iran-Sanktionen aus, Friedensfahrplan bei Schweiz-Gesprächen vereinbart; Starmer tritt zurück, Greenspan stirbt
Die USA gewährten dem Iran eine 60-tägige Sanktionsaussetzung, nachdem Gespräche in der Schweiz einen Fahrplan für ein dauerhaftes Friedensabkommen erbracht hatten, während der Tankerverkehr in der Straße von Hormus wieder aufgenommen wurde. Am selben Tag kündigte der britische Premierminister Keir Starmer seinen Rücktritt an, und der frühere Fed-Vorsitzende Alan Greenspan starb im Alter von 100 Jahren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it und Reuters. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Aussetzung des Finanzministeriums bis zum 21. August erlaubt es dem Iran, Öl zu verkaufen und Zahlungen zu erhalten – der erste wirtschaftliche Erleichterungsschritt im Rahmen des Friedensabkommens.
Technische Gespräche in der Schweiz erbrachten Gruppen zu den Themen Sanktionsaufhebung, Nuklearangelegenheiten, Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung sowie Überwachung.
Das Außenministerium erklärt, es habe kein Treffen mit der IAEO gegeben, und Inspektionen von Einrichtungen, die von US-israelischen Angriffen getroffen wurden, würden nicht erlaubt.
Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte seinen Rücktritt an, der Spitzenkandidat Andy Burnham wird voraussichtlich als siebter Premierminister Großbritanniens innerhalb eines Jahrzehnts nachfolgen.
Der frühere Fed-Vorsitzende Alan Greenspan, eine überragende Figur im globalen Zentralbankwesen über Jahrzehnte, starb am Montag.
Brent-Rohöl stieg um 0,2% nach einem Rückgang von 3% am Montag; asiatische Aktien gaben um 0,5% nach, während Händler auch hawkishe Fed-Signale verarbeiteten.
- 22.06.USA setzen Iran-Sanktionen für 60 Tage aus; vier Arbeitsgruppen in Schweizer Gesprächen gebildet
- 22.06.Iran beansprucht Verwaltung der Straße von Hormus; zwei Tanker durchqueren die Wasserstraße
- 22.06.Britischer Premierminister Keir Starmer kündigt Rücktritt an; Alan Greenspan stirbt
- 23.06.Ölpreise steigen leicht; asiatische Aktien geben nach, während die Märkte die Nachrichten verarbeiten
Sanktionsaussetzung und Friedensfahrplan
Das US-Finanzministerium setzte am Montag die Sanktionen gegen den Iran für 60 Tage aus, was Teheran den Wiederbeginn von Ölverkäufen und Zahlungseingängen ermöglicht, nach den ersten Gesprächen im Rahmen eines aufkeimenden Friedensabkommens im Schweizer Kurort Bürgenstock. Vizepräsident JD Vance bezeichnete die Diskussionen als gute Grundlage für ein endgültiges Abkommen. Laut iranischen Staatsmedien einigten sich beide Seiten auf einen Fahrplan für ein dauerhaftes Abkommen innerhalb von 60 Tagen und richteten vier Arbeitsgruppen zu den Themen Sanktionsaufhebung, Nuklearangelegenheiten, Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung sowie Überwachung ein.
„Wenn der Iran seine Vereinbarung nicht einhält oder sich nicht benimmt, werde ich tun, was ich tun muss.“
Die Sanktionsaussetzung läuft bis zum 21. August, so das Finanzministerium. Die Rohölpreise fielen am Montag aufgrund von Versorgungsoptimismus um mehr als 3% und gaben am Dienstag weiter nach, obwohl Brent um 0,2% auf 78,03 $ zulegte.
Straße von Hormus und Libanon
Der iranische Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte, dass die Straße von Hormus künftig vom Iran verwaltet werde, wobei internationale Regeln respektiert würden. Wie aus Schiffsverfolgungsdaten hervorgeht, fuhren am Montag zwei Rohöltanker mit fast 2 Millionen Barrel durch die Wasserstraße, was eine Zunahme gegenüber dem Vortag signalisiert. Die Vermittler Katar und Pakistan erklärten, die beiden Seiten hätten eine Kommunikationsleitung vereinbart, um die sichere Durchfahrt für Handelsschiffe zu gewährleisten.
„Jeder muss wissen, dass die Verwaltung der Straße von Hormus niemals in den Zustand vor dem Krieg zurückkehren wird. Natürlich werden internationale Normen respektiert, aber der Iran wird die Straße von Hormus verwalten.“
Im Libanon hielt eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah, nachdem die heftigen Kämpfe am Wochenende nachgelassen hatten; Israel und der Libanon sollten am Dienstag eine neue Gesprächsrunde in Washington beginnen.
IAEO-Inspektionen verweigert
Das iranische Außenministerium schloss rundweg aus, der Internationalen Atomenergiebehörde Inspektionen von Nuklearanlagen zu gestatten, die durch amerikanische und israelische Militärschläge beschädigt wurden. Sprecher Esmail Baghaei sagte, Teheran habe kein Treffen mit dem IAEO-Generaldirektor gehabt und werde der Behörde nicht erlauben, die bombardierten Einrichtungen zu besuchen.
„Wir hatten kein Treffen mit dem Generaldirektor der IAEO, und wir sehen nicht vor, dass die Behörde die iranischen Nuklearanlagen inspiziert, die durch die amerikanische und zionistische militärische Aggression beschädigt wurden.“
Märkte und politische Nebenschauplätze
Die globalen Märkte reagierten auf die Iran-Entwicklungen neben zwei separaten politischen Schocks. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte seinen Rücktritt an, was eine voraussichtliche Machtübergabe an den Spitzenkandidaten Andy Burnham einleitet. Der frühere Fed-Vorsitzende Alan Greenspan starb am Montag im Alter von 100 Jahren.
Asiatische Aktien gaben am Dienstag größtenteils nach, der MSCI Asia-Pacific Index gab um 0,5% nach, während die Ölpreise nach dem anfänglichen Ausverkauf etwas von ihren Verlusten aufholten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itTeheran, 'l'Aiea non potrà visitare i siti atomici bombardati' - Medio Oriente
- ReutersUS waives Iran sanctions, Trump says he will 'do what I have to' if Tehran misbehaves
- ANSA.itIran, istituiti gruppi di lavoro su nucleare e su sanzioni - Notizie
- ReutersAsia shares slip as markets reprice Fed expectations, oil gains
- Donald Trump
- US-Präsident, der dem Iran mit Konsequenzen drohte, falls er das Abkommen nicht einhalte
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der eine optimistische Einschätzung der Iran-Gespräche abgab
- Esmail Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums, der erklärte, dass keine IAEO-Inspektionen bombadierter Anlagen erlaubt würden
- Kazem Gharibabadi
- Iranischer Vizeaußenminister, der die Einrichtung von vier Arbeitsgruppen ankündigte
- Mohammed Bagher Ghalibaf
- Iranischer Chefverhandler, der erklärte, der Iran werde die Straße von Hormus verwalten
- Keir Starmer
- Britischer Premierminister, der am Montag seinen Rücktritt ankündigte
- Andy Burnham
- Spitzenkandidat für die Nachfolge von Keir Starmer als britischer Premierminister
- Alan Greenspan
- Ehemaliger Fed-Vorsitzender, der am Montag im Alter von 100 Jahren starb
- Tim Waterer
- Chefmarktanalyst bei KCM Trade, der die Skepsis am Ölmarkt kommentierte
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