Diplomatie · Straße von Hormus, Versailles und Washington
USA heben Blockade der Straße von Hormus auf, 12,5 Millionen Barrel Öl fließen in der ersten Nacht der Waffenruhe
Die USA haben ihre militärische Blockade iranischer Häfen über Nacht aufgehoben und damit den Transit von 12,5 Millionen Barrel Rohöl durch die Straße von Hormus ermöglicht, während das vorläufige Friedensabkommen zwischen Washington und Teheran in Kraft trat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Business Insider, Rzeczpospolita, wnp.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Iran feuert zum zweiten Mal in Folge nicht auf Schiffe, während CENTCOM über ein Dutzend Schiffe die Blockade passieren lässt – beide Seiten halten die Bedingungen ein.
Brent-Rohöl fällt auf den niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn, US-WTI nähert sich 75 Dollar – weit unter den Krisenhochs von über 100 Dollar pro Barrel.
Das Memorandum fordert ein dauerhaftes Ende des Libanon-Konflikts; Vance warnt Hisbollah und Israel vor einer Eskalation.
Staus werden voraussichtlich Wochen zum Abbau benötigen; Unsicherheiten über Genehmigungen, Gebühren und Minenräumung könnten eine vollständige Wiederaufnahme verzögern.
- 18.06.USA heben Blockade auf; erste Schiffe fahren in die Straße ein; 12,5 Millionen Barrel über Nacht transportiert.
- 19.06.Geplante Zeremonie in der Schweiz abgesagt; Seiten vereinbaren, dass Abkommen bereits digital abgeschlossen ist.
- 17.08.Geplanter Abschluss der 60-tägigen Verhandlungsperiode über das iranische Atomprogramm.
Das Abkommen von Versailles
US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian unterzeichneten am späten Mittwoch, dem 17. Juni, in Versailles, Frankreich, eine Absichtserklärung. Das Dokument sieht die sofortige Öffnung der Straße von Hormus, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen und den Beginn von 60-tägigen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm vor. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte später, das Memorandum sei mit digitalen Unterschriften beider Seiten „offiziell abgeschlossen“ worden, und eine geplante Zeremonie in der Schweiz am Freitag finde nicht statt. Das Weiße Haus äußerte sich nicht zur Absage der Zeremonie.
Erste Schiffe durch die Straße
Innerhalb weniger Stunden nach der Unterzeichnung fuhren der unter katarischer Flagge fahrende LNG-Tanker Mraikh und der leere chinesische Tanker Ye Chi am Donnerstagmorgen in die Straße von Hormus ein. US-Vizepräsident J.D. Vance teilte bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit, dass über Nacht 12,5 Millionen Barrel Rohöl die Straße passiert hätten – das höchste Volumen seit Beginn des Konflikts.
„Die Iraner haben zum zweiten Mal in Folge nicht auf Schiffe in der Straße von Hormus geschossen. Sie halten ihre Zusagen ein. CENTCOM hat mehr als ein Dutzend Schiffe durch unsere Blockade gelassen, also halten auch wir unseren Teil der Abmachung.“
Das US-Militär bestätigte, dass die Blockade aufgehoben worden sei, fügte jedoch hinzu, dass Kriegsschiffe in der Region bleiben würden, um alle Bestimmungen des Abkommens durchzusetzen.
Ölpreise fallen von Krisenhochs
Die Brent-Rohöl-Futures fielen um weitere 2 Prozent auf unter 78 Dollar pro Barrel – den niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn am 28. Februar. Der US-Referenzwert WTI pendelte um die 75 Dollar, nahe dem Vorkriegsniveau von 70 Dollar. Der Energieanalyst Dawid Czopek merkte an, dass Spot-Transaktionen während der Blockade 100 Dollar und zeitweise 150 Dollar pro Barrel erreicht hatten.
„Der Markt normalisiert sich langsam; es besteht Hoffnung, dass alles gut wird.“
Auch die Dieselpreise, die überproportional gestiegen waren, weil viele Raffinerien am Persischen Golf abgeschnitten waren, sinken wieder. Er fügte hinzu, dass China, der weltweit größte Ölimporteur, die Blockade als strategischen Belastungstest überstanden habe, die Folgen einer längeren Unterbrechung jedoch unbekannt blieben.
Israel von Gesprächen ausgeschlossen, aber zur Einhaltung aufgefordert
Israel, das im März in den Libanon einmarschiert war und seitdem weite Teile des Südens des Landes besetzt hält, wurde von den US-iranischen Verhandlungen ausgeschlossen. Das Memorandum fordert ausdrücklich ein „dauerhaftes Ende“ des Krieges im Libanon und die Achtung seiner territorialen Integrität und Souveränität. Vance sagte, Washington erwarte, dass die Hisbollah keine Drohnen und Raketen auf Israelis abfeuere und dass Israel im Libanon „nicht durchdrehe“.
„Beide Seiten müssen ihren Teil respektieren.“
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Pakt geäußert.
Wiederaufnahme der Schifffahrt erfolgt schrittweise
Branchenexperten warnen, dass der Abbau des Schiffsstaus Wochen dauern werde. Adam Sharpe, Vizepräsident des Redaktionsbereichs bei Lloyd's List Intelligence, sagte gegenüber CNBC, das wahrscheinlichste Szenario sei eine schrittweise Wiederaufnahme und nicht eine sofortige Rückkehr zu über 100 täglichen Transiten. Der Schiffsverkehr vor dem Krieg lag zwischen 650 und 770 pro Woche. Ungelöste Fragen betreffen die Notwendigkeit einer vorherigen Genehmigung, mögliche iranische Servicegebühren, Regeln für ausländische Marinegeleite sowie die Bestätigung, dass Minen oder andere Restgefahren beseitigt wurden. Der CEO von Saudi Aramco, Yasir Al-Rumayyan, erklärte, das Unternehmen erwäge eine Ausweitung seiner globalen Speicherkapazitäten, insbesondere in Asien, um die Märkte besser vor künftigen Störungen zu schützen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Business InsiderWnioski po kryzysie naftowym. Ormuz traci znaczenie strategiczne
- RzeczpospolitaUSA zniosły blokadę Cieśniny Ormuz, Iran nie atakuje
- wnp.plCieśnina Ormuz otwarta. USA zniosły blokadę, ale okręty wojenne pozostaną w regionie
- TVN24Wrócił ruch w cieśninie Ormuz. "Rekord od początku konfliktu"
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- J.D. Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten
- Masud Pezeshkian
- Präsident des Iran
- Benjamin Netanyahu
- Ministerpräsident von Israel
- Esmail Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums
- Yasir Al-Rumayyan
- CEO von Saudi Aramco
- Adam Sharpe
- Vizepräsident des Redaktionsbereichs bei Lloyd's List Intelligence
- Dawid Czopek
- Analyst für Energiemärkte
- Emmanuel Macron
- Präsident von Frankreich
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