Diplomatie · Bürgenstock
USA und Iran einigen sich auf 60-Tage-Fahrplan zum Frieden, nachdem erster Verhandlungstag von Trumps Drohungen und einem Auszug überschattet wurde
Die Vermittler Katar und Pakistan begrüßten „ermutigende Fortschritte“, nachdem US-amerikanische und iranische Unterhändler in der Schweiz die Nacht durchgearbeitet hatten und einen 60-Tage-Rahmen erreichten – trotz Trumps Drohungen, sie „in die Luft zu jagen“, und Teherans erneuter Blockade der Straße von Hormus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, The Irish Times, The Guardian und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die iranische Delegation zog sich nach Trumps Fox-News-Warnung zurück, dass die Schließung der Straße von Hormus bedeuten würde, dass man 'kein Land mehr habe'. Ein US-Diplomat bestand darauf, dass die Verhandlungen tief in die Nacht hinein fortgesetzt wurden.
Der Iran erklärte, er habe die strategische Wasserstraße am Wochenende wieder geschlossen, und verwies auf anhaltende israelische Angriffe im Libanon, die gegen die Absichtserklärung verstoßen hätten.
Die Vermittler gaben bekannt, dass nach den Sitzungen des ersten Tages, die um 3 Uhr morgens endeten, beide Seiten einem Rahmen für einen endgültigen Friedensdeal innerhalb von zwei Monaten zugestimmt hätten.
Eine gemeinsame Erklärung sagte, dass eine 'De-Konflikt-Zelle' mit der libanesischen Regierung eingerichtet werden solle, um die Beendigung der militärischen Operationen durchzusetzen – der erste echte Test für die Vereinbarungen.
Der Preis für Brent-Rohöl stieg zunächst um mehr als 1 Dollar aufgrund neuer Schließungsängste, fiel dann aber am Montag nach der Ankündigung des Fahrplans in Richtung 79 Dollar.
- 21.06.Die iranische Delegation verlässt die Gespräche nach Trumps Äußerungen; trifft sich separat mit katarischen Vermittlern.
- 21.06.Die Verhandlungen werden wieder aufgenommen und tief in die Nacht hinein fortgesetzt, wobei es um die Meerenge, den Libanon und Nuklearfragen geht.
- 22.06.Erster Tag endet; Vermittler kündigen 60-Tage-Fahrplan, Kommunikationsleitung für die Meerenge und De-Konflikt-Zelle an.
Drama am ersten Tag
Die Gespräche begannen am Sonntag im katarischen Schweizer Bergresort Bürgenstock, nachdem eine Absichtserklärung in der vergangenen Woche eine fragile Waffenruhe um 60 Tage verlängert hatte. Stunden bevor die Unterhändler zusammenkamen, sagte Präsident Trump zu Fox News, er habe den Iran gewarnt: „Wenn ihr die Meerenge schließt, werdet ihr kein Land mehr haben.“ Die iranischen Staatsmedien berichteten, die Delegation habe die Gespräche nach dieser „beleidigenden Botschaft“ unterbrochen.
„Ihr schließt sie und ihr werdet kein Land mehr haben. Ihr werdet nicht einmal mehr in euer verdammtes Land zurückkommen.“
Teheran hatte bereits am Wochenende angekündigt, die Straße von Hormus wieder zu blockieren, mit der Begründung, die USA hätten es versäumt, israelische Angriffe im Libanon zu stoppen, bei denen am Samstag mehr als 30 Menschen getötet wurden.
Der Auszug
Die iranischen Unterhändler verließen den Raum und trafen sich separat mit den katarischen Vermittlern, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Der Chefunterhändler Mohammad Bagher Qalibaf sagte, Washington „sollte sich besser mit seinen Äußerungen zurückhalten; unsere Streitkräfte sind bereit zu reagieren.“ Ein hochrangiger US-Diplomat, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestand darauf, dass die Iraner „nie gegangen“ seien und dass die Gespräche tief in die Nacht hinein fortgesetzt wurden, wobei es um die Meerenge, den Libanon, Nuklearfragen und die Umsetzung der Absichtserklärung ging.
„Wir lassen uns von amerikanischen Drohungen nicht beeindrucken. Egal, was sie sagen, wir sind bereit.“
Trump postete auch auf Truth Social: „Der Iran muss seine hochbezahlten PROXY-Kräfte im Libanon sofort davon abhalten, Ärger zu machen. Wenn sie das nicht tun, werden wir den Iran wieder sehr hart treffen.“
Ein Fahrplan zeichnet sich ab
Als die Gespräche kurz nach 3 Uhr Ortszeit am Montag unterbrochen wurden, gaben die Vermittler Katar und Pakistan eine gemeinsame Erklärung heraus, in der es hieß, die USA und der Iran hätten sich auf einen Fahrplan für einen endgültigen Deal innerhalb von 60 Tagen geeinigt. Eine „Kommunikationsleitung“ sollte eingerichtet werden, um die sichere Durchfahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, und eine „De-Konflikt-Zelle“ mit der libanesischen Regierung sollte daran arbeiten, die Kämpfe zu beenden.
„Die pakistanische und katarische Vermittlung hat bedeutende Fortschritte zur Beendigung des Libanon-Krieges erzielt.“
Die technischen Verhandlungen werden für den Rest der Woche fortgesetzt, wobei die hochrangigen Gespräche voraussichtlich am Montag abgeschlossen werden.
Die Ölmärkte schwanken
Der Preis für Brent-Rohöl stieg am Sonntagabend um 1,09 Dollar auf 81,66 Dollar pro Barrel (ein Höchststand von 82,30 Dollar wurde zu Beginn des Handels am Montag erreicht), da die Schließung der Straße von Hormus die Märkte verunsicherte. Die Preise gaben später wieder nach und fielen am Montag in Richtung 79 Dollar, als Anzeichen für Fortschritte auftauchten.
Was als nächstes kommt
Der Fahrplan steht vor unmittelbaren Herausforderungen. Der Iran verlangt die Erfüllung anderer Teile der Absichtserklärung, darunter die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und US-Ausnahmen für Ölexporte, bevor die substanziellen Atomgespräche beginnen. Die israelischen Angriffe im Libanon gehen weiter, und eine De-Konflikt-Zelle muss noch eingerichtet werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Irish ExaminerUS and Iran enter second day of negotiations as Qatar and Pakistan hail progress
- The Irish TimesUS and Iran enter second day of negotiations as mediators hail progress
- The GuardianIran hails 'progress' as first day of talks with US conclude after shaky start
- Irish IndependentIran walks out of peace talks after Trump threatens to 'blow the s**t out of them'
- Donald Trump
- US-Präsident, der während der Gespräche Drohungen gegen den Iran ausstieß
- JD Vance
- US-Vizepräsident und Chefunterhändler bei den Gesprächen
- Masoud Pezeshkian
- Präsident des Iran, der schwor, niemals bei der Urananreicherung nachzugeben
- Abbas Araghchi
- Außenminister des Iran und Unterhändler, der nach den Gesprächen Fortschritte begrüßte
- Mohammad Bagher Qalibaf
- Parlamentssprecher des Iran und Chefunterhändler, der die USA nach Trumps Äußerungen warnte
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter, der die technischen Details der Verhandlungen bearbeitet
- Jared Kushner
- Schwiegersohn von Präsident Trump und Teil des US-Verhandlungsteams
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