Konflikte · Washington, D.C., Doha und Teheran

Washington erwartet Hormus-Deal bis Mittwoch, Brent-Rohöl fällt um 5,3 % auf 79,36 $

Finanzminister Scott Bessent sagte, eine Einigung zur Wiedereröffnung der strategischen Wasserstraße könnte ‚heute oder morgen‘ erfolgen, und ließ Brent-Rohöl auf den niedrigsten Schlusskurs seit dem 10. Juli fallen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, France 24, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, D.C., Doha, Teheran · Vereinigte Staaten, Katar, Iran
Wie es dazu kam
  1. Early July 2026Wiederaufleben der Feindseligkeiten; Iran verschärft die Kontrolle über die Meerenge und greift nicht genehmigte Schiffe an
  2. Night of 3-4 August 2026Frachtschiff wird beim Versuch der Durchquerung der Meerenge von einem Projektil getroffen
  3. 4 August 2026US-Vertreter äußern Optimismus für eine Einigung; Ölpreise fallen stark

Diplomatischer Vorstoß

Am Dienstag, 4. August, signalisierten hochrangige US-Vertreter, dass eine Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus unmittelbar bevorstehen könnte. Außenminister Marco Rubio erklärte, es gebe ‚Fortschritte‘ in den Verhandlungen mit Iran und Oman, dessen Küste an die Meerenge grenzt. ‚Eine endgültige Vereinbarung wurde noch nicht erzielt. Wir hoffen, dass es sehr bald geschehen wird‘, fügte er hinzu. Finanzminister Scott Bessent war konkreter und sagte gegenüber CNBC, eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Wasserstraße und zur Annäherung könne ‚heute oder morgen‘ – also bis Mittwoch, 5. August – geschlossen werden. Katar, das zusammen mit Pakistan und Oman vermittelt, bezeichnete die Bemühungen laut Außenamtssprecher Majed al-Ansari als ‚andauernd‘, um eine ‚kurzfristige Lösung zu finden, die den Dialog wieder aufnehmen lässt‘. Präsident Donald Trump und Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani besprachen den Vorstoß telefonisch, wobei der katarische Palast mitteilte, das Gespräch habe sich auf die ‚Entspannung der Spannungen‘ zwischen Washington und Teheran und die ‚Annäherung der beiden Parteien‘ konzentriert.

Ölpreise rutschen ab

Die diplomatischen Signale ließen die Rohölpreise einbrechen. Brent-Rohöl, die internationale Benchmark für die Lieferung im Oktober, fiel um 5,26 % auf 79,36 $ pro Barrel, den niedrigsten Schlusskurs seit dem 10. Juli. West Texas Intermediate für die September-Lieferung gab um 5,69 % auf 75,77 $ nach. Die Rückgänge machten die moderaten Gewinne des frühen Handels zunichte, nachdem das Bessent-Interview ausgestrahlt worden war. Auf dem Höhepunkt des US-Iran-Konflikts war Brent auf über 120 $ pro Barrel gestiegen. Andy Lipow von Lipow Oil Associates sagte gegenüber AFP, der Markt verfolge die Verhandlungen ‚aufmerksam‘ und hoffe auf eine Einigung zur Wiedereröffnung der Meerenge.

Ölpreisverfall am 4. August 2026%
Brent crude
-5.26 %
WTI
-5.69 %

Daten aus dem Artikeltext

Von Waffenruhe zu erneuten Kämpfen

Die Straße von Hormus, ein Engpass für etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen, steht im Zentrum einer sich verschärfenden Konfrontation. Iran blockierte die Wasserstraße Ende Februar, und die USA reagierten mit einer Seeblockade iranischer Häfen. Ein im Juni unterzeichnetes Memorandum of Understanding leitete einen 60-tägigen Prozess ein, der darauf abzielte, den Nahost-Krieg endgültig zu beenden und eine Reihe von Fragen zu klären, wobei Irans Atomprogramm im Kern stand. Die Vereinbarung erlaubte die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs und galt als bedeutender Fortschritt. Doch die Waffenruhe brach Anfang Juli zusammen, als die Feindseligkeiten wieder aufflammten und die USA ihre Angriffe wieder aufnahmen. Iran verschärfte seine Kontrolle über die Meerenge, und Schiffe, die ohne Teherans Erlaubnis einfuhren, wurden regelmäßig getroffen. In der Nacht vom 3. auf den 4. August wurde ein Frachtschiff, das die Durchfahrt versuchte, von einem Projektil getroffen.

Iran bestreitet Gespräche und Markt bleibt vorsichtig

Trotz des US-Optimismus bestreitet Iran, irgendwelche Gespräche mit Washington geführt zu haben. Und einige Analysten bleiben skeptisch. Lipow warnte, dass ähnliche Ankündigungen und Verhandlungen in der Vergangenheit selten Ergebnisse gebracht hätten.

„Wir haben dieses Szenario schon gesehen: Ankündigungen werden gemacht, Verhandlungen mögen im Gange sein, aber sie führen in der Regel zu keiner Lösung.“

Andy Lipow

Dennoch setzen Anleger auf eine Wiederholung des Juni-Abkommens, das die Meerenge kurzzeitig wieder öffnete, und drücken die Ölpreise.

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