Fußball · Sinsheim

TSG Hoffenheim schlägt Bayer Leverkusen 3:0 und beendet sechs Pflichtspielsiege in Serie

Andrej Kramarics Foulelfmeter sowie späte Tore von Alexander Prass und Max Moerstedt bescherten Hoffenheim am Sonntag, 25. Oktober, in Sinsheim einen 3:0-Sieg und das 1000. Bundesliga-Tor der Vereinsgeschichte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RP Online, DIE WELT, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sinsheim · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 79. MinuteAndrej Kramaric verwandelt einen Foulelfmeter zum 1:0
  2. 89. MinuteAlexander Prass trifft und sieht später Gelb-Rot
  3. 90+6. MinuteMax Moerstedt trifft zum 3:0

Späte Tore entscheiden ein torloses Spiel

Die TSG 1899 Hoffenheim hat am Sonntag, 25. Oktober, vor 27.378 Zuschauern in der Arena in Sinsheim mit 3:0 gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Fast 80 Minuten lang stand es 0:0, ehe der eingewechselte Andrej Kramaric in der 79. Minute einen Foulelfmeter verwandelte. Alexander Prass erhöhte in der 89. Minute auf 2:0, und Max Moerstedt machte in der Nachspielzeit (90+6) den Sieg perfekt. Die Niederlage beendete Leverkusens Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Folge und ließ die Gäste bei 13 Punkten – weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle. Für Hoffenheim war es der vierte Saisonsieg und zugleich das 1000. Bundesliga-Tor, eine Marke, die Kramarics Elfmeter besiegelte.

Eine ruhige erste Halbzeit im Dauerregen

Starker Regen durchnässte den Rasen und ließ die Partie über weite Strecken dürftig bleiben. Leverkusens Nathan Tella schoss in der 7. Minute knapp am Pfosten vorbei, Fisnik Asllanis Versuch in der 12. Minute parierte Torhüter Mark Flekken. Adam Hlozek, ein ehemaliger Leverkusener, hatte früh zwei Abschlüsse für Hoffenheim und traf in der 38. Minute den Pfosten, während Alexander Prass im Nachschuss deutlich das Ziel verfehlte. Leverkusens neuer Trainer Carles Martinez hatte mit seiner Mannschaft in jedem der ersten zehn Pflichtspiele mindestens zweimal getroffen – laut dem Datenanbieter Opta Bundesliga-Bestwert –, doch dies war seine zweite Niederlage als Verantwortlicher. Moussa Diaby verließ den Platz noch vor der Pause mit einer Oberschenkelverletzung und wurde durch Malik Tillman ersetzt.

Schiedsrichterwechsel und ein Zusammenprall vor den späten Toren

Schiedsrichter Daniel Siebert, der eine Wadenverletzung hatte, konnte nach 45 Minuten nicht weitermachen, Robert Hartmann übernahm. Die Welt berichtete, Leverkusens Robert Andrich habe nach Sieberts Abgang kurz mit ihm gesprochen, der Wiederanpfiff erfolgte erst knapp fünf Minuten später. Siebert sprach anschließend mit Lutz Wagner, dem aktuellen Lehrwart der Schiedsrichter beim Deutschen Fußball-Bund. Später stießen Max Moerstedt und Leverkusens Loic Badé nahe dem Mittelkreis mit den Köpfen zusammen, beide lagen mehrere Minuten auf dem Platz. Badé wurde benommen auf einer Trage vom Feld gebracht, während Moerstedt weiterspielte und das letzte Tor erzielte.

Prass' Trikotjubel und die Warnung vor dem Spiel

Prass sah die Gelb-Rote Karte, weil er bei seinem Torjubel das Trikot ausgezogen hatte; er zog es zwar schnell wieder an, doch das änderte nichts am Platzverweis. Vor der Partie hatte Hoffenheims Sportdirektor Andreas Schicker in einer Übertragung bei Dazn vor Leverkusen gewarnt.

„Lässt man sie spielen und gibt ihnen Raum, sind sie brutal gefährlich.“

Andreas Schicker, Hoffenheimer Sportdirektor

Hoffenheim verwehrte Leverkusen anschließend Raum und Zeit zum Kombinieren, war in den Zweikämpfen aggressiv und hinderte die Gäste am Aufbau von Angriffen. Patrik Schicks Torlauf endete, denn er und die Mannschaft blieben in dieser Saison erstmals in einem Bundesliga-Spiel ohne Treffer.

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