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Sicherheit·gestern

Rettung von fünf lebend gefundenen Goldgräbern in überfluteter Höhle in Laos; zwei weiterhin vermisst

Rettungskräfte haben mehr als eine Woche nach ihrem Verschwinden fünf Dorfbewohner lebend in einer überfluteten Höhle in Laos geortet, doch der Versuch, sie zu befreien, wird durch gefährlich enge Gänge und einen kritischen Sauerstoffmangel erschwert.

Verzweifelte Suche

Sieben Dorfbewohner betraten am 19. Mai eine Höhle in der Provinz Xaisomboun in Laos auf der Suche nach Gold, doch plötzlicher Starkregen löste Sturzfluten und einen Erdrutsch aus, der den Eingang versiegelte. Drei der ursprünglichen Gruppe konnten entkommen und schlugen Alarm, was eine verzweifelte Rettungsaktion auslöste. Über eine Woche lang durchkämmten Teams der laotischen Freiwilligen-Rettungsgruppe und thailändische Spezialisten das tückische, nicht kartierte Höhlensystem, dessen Gänge sich an manchen Stellen auf nur 50 Zentimeter verengen und oft in trübem Wasser versunken sind.

Die Entdeckung

Am Nachmittag des 27. Mai, nachdem sie 340 Meter durch gewundene Tunnel navigiert hatten, stellten Taucher endlich Kontakt her. Von Rettungsteams aufgenommenes Video zeigt die fünf Überlebenden auf einem Felsvorsprung kauernd, die Stirnlampen leuchten, als Retter aus dem braunen Hochwasser auftauchen, um ihnen Wasserflaschen zu reichen. Die Männer wirkten geschwächt, aber bei Bewusstsein und führten Berichten zufolge Proviant für mehrere Wochen mit sich.

Ich zittere immer noch, unser Team hat es geschafft.

Zwei weitere Dorfbewohner, die zu einer separaten Gruppe gehört hatten, blieben vermisst, und die Suchaktionen wurden fortgesetzt, während die Hoffnung schwand.

Rettungshürden und internationale Unterstützung

Die Befreiung der fünf Männer stellt enorme technische Schwierigkeiten dar. Große Teile der Route sind überflutet, so dass die Taucher durch Passagen quetschen müssen, die nur 58 Zentimeter breit sind. Das Wasser ist kalt, die Strömung unberechenbar und die Sichtweite praktisch Null.

Es ist wie Tauchen in Kaffee.

Der Sauerstoffgehalt in der Höhle ist kritisch niedrig, und die Retter bemühen sich, weitere Flaschen zu beschaffen und eine Nachfüllstation einzurichten. Da weiterer starker Regen vorhergesagt ist, wird das Zeitfenster für eine sichere Bergung immer kleiner.

Internationale Hilfe ist eingetroffen. Thailändische Veteranen der Tham-Luang-Höhlenrettung von 2018 – darunter Norrased Palasing und Kengkard Bongkawong – sind vor Ort, gemeinsam mit dem finnischen Höhlentaucher Mikko Paasi und dem australischen Spezialisten Josh Richards, der sich am 28. Mai auf dem Weg befand.

Die Hauptgefahren sind, dass uns die Luft ausgeht und wir selbst steckenbleiben, also brauchen wir einen bombensicheren Sicherheits- und Rettungsplan, der jederzeit einsatzbereit ist.

Die Rettungsleiter betonten, dass die laotische Operation in mancher Hinsicht schwieriger sei als die thailändische Rettung von 2018, angesichts der instabilen Geologie und der Tatsache, dass die Höhle nie kartiert wurde.

Zeitleiste

Zeitleiste des Höhlendramas in Laos
  1. Zehn Dorfbewohner betreten die Höhle auf der Suche nach Gold; heftiger Regen löst Sturzfluten und einen Erdrutsch aus, der sieben einschließt; drei entkommen und alarmieren die Behörden.
  2. Rettungstaucher orten fünf Überlebende lebend auf einem Felsvorsprung etwa 340 Meter vom Eingang entfernt; zwei weitere bleiben vermisst.
  3. Retter versorgen die Eingeschlossenen mit Nahrung und Medikamenten; Sauerstoffflaschen werden knapp; der australische Spezialist Josh Richards ist auf dem Weg; weiterer Regen droht, den Wasserstand zu erhöhen.

Lokaler Kontext und eine ungewisse Zukunft

Beamte sagen, die Opfer seien allesamt Dorfbewohner aus dem Distrikt Longchaeng, die das Höhlensystem trotz behördlicher Warnungen regelmäßig betreten.

Das Gebiet gehört niemandem. Einheimische kommen normalerweise hierher, um Löcher zu graben und nach Nahrung zu suchen.

Die Männer hatten offenbar genügend Nahrung und Stirnlampen, um die ersten Tage unter Tage zu überstehen. Medizinische Teams stehen am Höhleneingang bereit, um die erschöpften, aber stabilen Überlebenden zu versorgen, sobald sie endlich ans Tageslicht gebracht werden. Stand 28. Mai pumpen die Rettungsteams weiter Wasser ab und verstärken die Route, doch ein Zeitplan für die Bergung wurde nicht bestätigt, und das Schicksal der beiden vermissten Bergleute steht auf dem Spiel.

Longcheng

8 Quellen

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