Sicherheit · Saragossa, Pamplona und Valladolid
Hitzewelle erzwingt flächendeckende Absage traditioneller Johannisfeuer in ganz Spanien
Bei Temperaturen über 40°C haben Gemeinden in ganz Spanien die traditionellen Feuer der Noche de San Juan ausgesetzt oder eingeschränkt, um Waldbrände zu verhindern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Saragossa, Pamplona und mindestens sechs Gemeinden in Valladolid haben aufgrund extremer Waldbrandgefahr die Johannisfeuer und Feuerwerke ausgesetzt.
Aemet verzeichnete am 22. Juni 43°C in Saragossa und 40,9°C in Miranda de Ebro, mit orangefarbenen Warnungen in weiten Teilen Spaniens.
Kastilien und León verlängerte seine Waldbrandwarnung bis zum 25. Juni und verbot offene Flammen, Pyrotechnik und Maschinen innerhalb von 400 Metern von Waldgebieten.
Medina de Rioseco verlegte seine Feierlichkeiten auf den 27. Juni, während Albacete seinen Fackelzug unter Sicherheitsvorkehrungen durchführte.
- 23.06.Nacht des San Juan; Feuer in Saragossa, Pamplona und anderen verboten
- 24.06.Warnung für Kastilien und León bis 25. Juni verlängert
- 27.06.Medina de Rioseco verschiebt Feierlichkeiten auf diese Nacht
Die erste Sommerhitzewelle in Spanien hat Dutzende Gemeinden gezwungen, die traditionellen Feuer, Feuerwerke und feuerbezogenen Festlichkeiten der Noche de San Juan, die in der Nacht zum 23. Juni gefeiert wird, zu streichen oder einzuschränken. Die extremen Temperaturen in Verbindung mit roten und orangefarbenen Warnungen vor Waldbrandgefahr veranlassten lokale und regionale Behörden, offene Flammen in städtischen und stadtnaben Gebieten mehrerer Autonomer Gemeinschaften zu verbieten.
Gemeinden ergreifen Maßnahmen
Der Stadtrat von Saragossa widerrief alle Genehmigungen für Johannisfeuer und setzte die Feierlichkeiten in Stadtteilen wie Madalena, El Gancho und Las Fuentes aus, nachdem der regionale Feuerwehrdienst Infoar eine rote Warnung ausgelöst und der kommunale Notfallplan aktiviert worden war. In Pamplona verbot eine Verfügung des Bereichs Sicherheit und Bürgerliches Zusammenleben die Nutzung von Feuer zu Erholungszwecken im gesamten Gemeindegebiet, einschließlich Johannisfeuern, Feuerwerk, Stierfeuern und jeglicher Pyrotechnik. Die Stadt begründete dies mit einer sehr hohen oder extremen Waldbrandgefahr und der Verwundbarkeit der Schnittstelle zwischen Stadt und Wald.
Sechs Gemeinden in der Provinz Valladolid (Arroyo de la Encomienda, Aldeamayor de San Martín, La Cistérniga, Medina de Rioseco, Tordesillas und Santovenia de Pisuerga) kündigten Absagen oder Verschiebungen an, nachdem die Junta de Castilla y León die Waldbrandwarnung bis zum 25. Juni verlängert hatte. Aldeamayor de San Martín verlegte sein Feuer zunächst auf die frühen Morgenstunden des 24. Juni, sagte aber später alle geplanten Veranstaltungen ab.
„Wir kennen die Aufregung und Mühe, die Nachbarn, Vereine und Teilnehmer in diese Feier gesteckt haben, aber die Sicherheit geht vor.“
Waldbrandgefahr löst regionale Warnungen aus
Die Junta de Castilla y León verlängerte die meteorologische Waldbrandwarnung, die zunächst vom 20. bis 23. Juni galt, auf den 24. und 25. Juni. Während des Warnzeitraums ist das Anzünden von Feuer in Wäldern oder innerhalb eines 400-Meter-Streifens verboten, alle Brenngenehmigungen sind ausgesetzt, und Pyrotechnik, Grillfeuer und funkenverursachende Maschinen sind untersagt. La Rioja ging noch weiter und setzte jede Art von Feuer, feuertragenden Vorrichtungen oder Pyrotechnik sowohl in städtischen als auch in nichtstädtischen Gebieten aus.
- Saragossa
- 43 °C
- Miranda de Ebro
- 40.9 °C
- Albacete
- 40 °C
- Valladolid
- 39 °C
Daten aus dem Artikeltext
In Kastilien-La Mancha erließ die Regionalregierung kein spezielles Verbot für die Nacht des San Juan, sondern stützte sich auf die im Mai veröffentlichte bestehende Feuerverordnung. Diese Verordnung schränkt Feuer in Naturgebieten und innerhalb einer 400-Meter-Einflusszone von Waldflächen ein. Die Stadt Albacete plante dennoch, 5.000 Fackeln für den Abend des 23. Juni zu verteilen, bat die Teilnehmer jedoch, sie erst zu entzünden, wenn die Parade um 23:00 Uhr beginnt.
Tradition trifft auf Sicherheit
Einige Städte verschoben die Feierlichkeiten anstatt sie abzusagen. Medina de Rioseco verlegte seine Feierlichkeiten auf die Nacht zum Samstag, den 27. Juni, für den weniger extreme Temperaturen vorhergesagt sind. Saragossa senkte die Eintrittspreise für öffentliche Schwimmbäder, nachdem die Hitzewarnung aktiviert worden war, da die staatliche Wetterbehörde Aemet warnte, dass die Hitzewelle mindestens bis Donnerstag anhalten werde. Im Ebrotal erreichten die Temperaturen am 22. Juni 43°C, und die nächtlichen Tiefsttemperaturen werden voraussichtlich bis zum folgenden Wochenende nicht unter 23°C fallen.
Die staatliche Wetterbehörde hatte für Montag und Dienstag orangefarbene Warnungen für große Teile von Kastilien und León, Kastilien-La Mancha und Aragonien aktiv, mit Spitzentemperaturen von 40,9°C in Miranda de Ebro (Burgos) und 43°C in Gebieten von Saragossa. Die Nachttemperaturen in der Hauptstadt Aragoniens blieben bei oder über 23°C und erreichten damit die Schwelle für eine tórrida Nacht.
„Die Maßnahme dient der Sicherheit der Menschen und dem Schutz der Umwelt.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónNoche de San Juan: por qué se piden deseos en las hogueras y cómo hacerlo según la tradición
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLZaragoza, el horno de España en esta ola de calor, adopta medidas excepcionales
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLLa alerta por riesgo de incendios 'apaga' las hogueras de San Juan
- europa pressVarios municipios de Valladolid suspenden o aplazan las hogueras de...
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