Sicherheit · Oslo
Marius Borg Høiby legt Berufung gegen vierjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung ein und akzeptiert Untersuchungshaft bis Juli
Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, hat formell Berufung gegen seine vierjährige Haftstrafe wegen zweifacher Vergewaltigung und weiterer Straftaten eingelegt, während er eine Gerichtsentscheidung akzeptiert, ihn bis Mitte Juli in Untersuchungshaft zu behalten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, SRF News, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Høiby wurde zu vier Jahren Haft wegen 34 Straftaten verurteilt, darunter zwei Vergewaltigungen eines schlafenden Opfers und Misshandlung einer Ex-Freundin.
Sein Anwalt bestätigte am 24. Juni, dass Høiby Berufung gegen die Vergewaltigungsurteile einlegt und seine Unschuld beteuert.
Høiby akzeptierte die Weigerung des Gerichts, ihn aus der Untersuchungshaft zu entlassen; er bleibt mindestens bis Mitte Juli in Haft.
Der Berufungsprozess wird voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen; das Gericht könnte bei Verzögerungen elektronische Überwachung in Betracht ziehen.
- 24.06.Gericht lehnt Høibys Antrag auf Freilassung aus der Untersuchungshaft ab; er akzeptiert die Entscheidung.
- 15.07.Untersuchungshaft soll mindestens bis Mitte Juli andauern.
- 1.01.Berufungsprozess wird laut norwegischen Medien voraussichtlich irgendwann im Jahr 2027 beginnen.
Verurteilung und Strafe
Marius Borg Høiby wurde Mitte Juni vom Bezirksgericht Oslo wegen 34 Straftaten verurteilt, darunter zwei Fälle von Vergewaltigung nach norwegischem Recht. Er erhielt eine vierjährige Haftstrafe. Das Gericht hörte vier Anklagepunkte wegen Vergewaltigung, verurteilte ihn jedoch in zwei Fällen, beide betrafen digitale Penetration eines schlafenden Opfers. Das Urteil umfasste auch Misshandlung in einer Beziehung mit einer Ex-Freundin.
Berufung eingelegt
Am 24. Juni bestätigte Høibys Anwalt Petar Sekulic der norwegischen Nachrichtenagentur NTB, dass sein Mandant formell Berufung gegen das Urteil eingelegt habe. Høiby beteuert seine Unschuld in Bezug auf die Vergewaltigungsvorwürfe.
„Er erklärt sich in Bezug auf diese Anklagepunkte für unschuldig und glaubt, dass seine Inhaftierung ein Fehler ist. Da er auf seiner Unschuld besteht, legt er Berufung ein.“
Haftstatus
Høiby befindet sich seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, nachdem er gegen eine einstweilige Verfügung einer Ex-Freundin verstoßen hatte. Nach dem Urteil beantragte er sofort seine Freilassung mit Verweis auf die schwere Erkrankung seiner Mutter. Das Gericht lehnte ab, und Høiby hat diese Entscheidung nun akzeptiert, teilte sein Anwalt der Aftenposten mit. Er bleibt mindestens bis Mitte Juli in Haft. Gerichte haben wiederholt eine Freilassung gegen Kaution abgelehnt, da die Gefahr bestehe, dass er erneut Kontakt zu seiner Ex-Freundin aufnehmen oder weitere Gewalt gegen sie verüben könnte.
Gesundheit der Mutter
Kronprinzessin Mette-Marit leidet an unheilbarer Lungenfibrose und hat sich kürzlich einer Lungentransplantation unterzogen. Høibys Antrag, sie zu besuchen, wurde vom Gericht trotz ihres Zustands abgelehnt.
Nächste Schritte
Der Berufungsprozess wird voraussichtlich im nächsten Jahr stattfinden, berichten norwegische Medien. Das Gericht hat angedeutet, dass bei Verzögerungen Alternativen wie elektronische Überwachung mit einer Fußfessel in Betracht gezogen werden sollten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Marius Borg Høiby
- Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, verurteilt wegen zweifacher Vergewaltigung und anderer Straftaten, legt nun Berufung ein.
- Mette-Marit
- Kronprinzessin von Norwegen, leidet an Lungenfibrose und erholt sich von einer Lungentransplantation.
- Petar Sekulic
- Anwalt, der Marius Borg Høiby in seinem Berufungsverfahren vertritt.
- Orte
- Oslo
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