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Hessentag 2026 endet mit 1,1 Millionen Besuchern, schwüler Parade und Übergabe an Idstein

Regen zum Auftakt, Hitze zum Finale: Das zehntägige hessische Landesfest Hessentag in Fulda endete am Sonntag mit einer Parade und einer Besucherzahl von rund 1,1 Millionen – weit mehr als die erwarteten 700.000. Im kommenden Jahr zieht die Veranstaltung nach Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis weiter.

Der Hessentag, das jährliche Landesfest Hessens, endete am Sonntag nach zehn Tagen in Fulda, die von anhaltendem Nieselregen bis zu Temperaturen über 30 °C reichten.

Besucherzahl weit über Prognose

Nach Angaben der Landesregierung lag die Besucherzahl bei rund 1,1 Millionen und übertraf damit die vor dem Fest abgegebene Schätzung von 700.000 sowie die rund 950.000 Besucher der Ausgabe 2025 in Bad Vilbel. Die Organisatoren berichteten bereits vor dem letzten Wochenende, dass die Erwartungen übertroffen worden seien.

Besucherzahlen des Hessentags, neuere Ausgaben
2025 Bad Vilbel
950000
2026 Fulda (erwartet)
700000
2026 Fulda (tatsächlich)
1100000

Wetterextreme

Der Eröffnungsfreitag eine Woche zuvor war eine Bewährungsprobe für wasserfeste Gemüter gewesen, mit anhaltendem leichtem Regen. In den Schlusstagen kehrte sich die Herausforderung um: Die Rettungsdienste verstärkten die Sanitätsteams und forderten die Besucher auf, bei Wasser und Tee zu bleiben, statt Bier und Wein zu trinken. Für die Parade am Sonntag besorgten die Fuldaer Organisatoren 15 Paletten mit Wasserflaschen für die rund 3.500 Teilnehmer.

Abschlussparade

Mehr als 120 Fußgruppen, Wagen und Musikformationen zogen auf der knapp zwei Kilometer langen Strecke durch die Altstadt. Der vierstündige Umzug endete mit der feierlichen Übergabe der Hessentagsfahne, die den Weg nach Idstein für 2027 weist. Die Polizei beschrieb die Atmosphäre während des gesamten Festes als friedlich und fröhlich, mit nur wenigen kleineren Einsätzen (ein verlorener Rucksack und eine erschreckte Ringelnatter).

Politisches Lob

Der Hessentag hat Hessen von seiner besten Seite gezeigt. Er hat eindrucksvoll demonstriert, wofür unser Land steht: Gemeinschaft, Gastfreundschaft und Zusammenhalt.

Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld nannte die Besucherzahlen „herausragend“ und sagte, die Stadt sei zehn Tage lang mit friedlich feiernden Menschen gefüllt gewesen. Große Open-Air-Konzerte auf dem Domplatz, darunter ein Auftritt von Schlagerstar Roland Kaiser vor 11.000 Fans, gehörten zu den Höhepunkten.

Nächstes Jahr in Idstein

Mit der nun übergebenen Fahne beginnen die Vorbereitungen für den Hessentag 2027 in Idstein, einer historischen Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Westhessen.

Fulda

3 Quellen

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