
Harry und Meghan schicken Kinder nach zwei Tagen auf neue Schule wegen Sicherheitsbedenken beim Transport
Prinz Harry und Meghan Markle haben Prinz Archie und Prinzessin Lilibet nach zwei Tagen von ihrer britischen Schule genommen, weil das Konvoi-Risiko auf dem Schulweg zu groß war. Die britischen Behörden leiten eine erneute Sicherheitsüberprüfung ein.
Schulwechsel nach zwei Tagen
Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) haben in England die Schule gewechselt, nachdem sie ihre erste Privatschule zwei Tage lang besucht hatten. Prinz Harry und Meghan Markle zogen ihre Kinder nach Rücksprache mit ihrem privaten Sicherheitsteam zurück, das Schwachstellen beim täglichen Transportweg festgestellt hatte. Archie und Lilibet, die hauptsächlich in den Vereinigten Staaten aufgewachsen sind, hatten das britische Schuljahr im September begonnen. Die ursprüngliche Privatschule kostete Berichten zufolge mehr als 35.000 Dollar pro Kind und Jahr. Am Montag nahm Harry mit Lilibet an einem Schnuppertag an einer alternativen Schule in der Umgebung teil, um ihr den Einstieg in die Vorschule zu erleichtern, während das Paar lokalen Elterngruppen beitrat.
Sicherheit auf dem Schulweg und Konvoi-Probleme
Die Entscheidung, die Kinder abzumelden, beruhte auf den Reiselogistik zwischen ihrem Zuhause und der Einrichtung und nicht auf den Bedingungen innerhalb der Schule selbst. Leibwächter hatten das Schulgelände während der Sommerferien inspiziert, aber das Sicherheitspersonal konnte die realen Verkehrsbedingungen erst beurteilen, als der reguläre Berufsverkehr wieder einsetzte. Während einer Fahrt störte starker Verkehr den Sicherheitskonvoi und verhinderte, dass Begleitfahrzeuge neben dem Hauptfahrzeug mit den Kindern bleiben konnten. Harry und Meghan geben jedes Jahr Millionen für private Sicherheit aus, die derzeit auf eine polizeiliche Kontaktnummer angewiesen ist.
Ein Sprecher des Herzogs und der Herzogin von Sussex gab eine Erklärung ab, in der er die operativen Gründe für den Wechsel erläuterte.
Die Entscheidung, die Kinder die Schule wechseln zu lassen, wurde nach einem Gespräch mit dem Sicherheitsteam der Familie über die praktischen Aspekte der derzeitigen Regelungen getroffen.
Der Vertreter betonte, dass der Wechsel nicht auf Unzufriedenheit mit dem Lehrpersonal zurückzuführen sei.
Die Eltern sind allen Lehrern und Mitarbeitern für die Liebe, Fürsorge und Mühe, die sie ihrer Familie entgegengebracht haben, äußerst dankbar. Diese Entscheidung sollte keinesfalls als Kritik an der Schule oder der außergewöhnlichen Betreuung, die die Kinder dort erfahren haben, verstanden werden.
Umzug in die Cotswolds
Der Schulwechsel erfolgt kurz nachdem Harry (42) und Meghan (45) Ende August mit ihren Kindern und Hunden in das Vereinigte Königreich zurückgekehrt sind, nachdem sie seit Anfang 2020 in Kalifornien gelebt hatten. Die Familie hat ein Zuhause in der Region Cotswolds westlich von London bezogen. Harry und Meghan bleiben nicht arbeitende Royals, die keinen königlichen Wohnsitz bewohnen. Ihr Status als Privatpersonen wurde letzte Woche in einem von König Charles autorisierten Schreiben an hochrangige britische Beamte bestätigt, eine formelle Mitteilung, die das Paar Berichten zufolge überraschte.
- Harry und Meghan treten von ihren königlichen Pflichten zurück und ziehen nach Kalifornien.
- Harry leitet rechtliche Schritte ein, um die Streichung des staatlich finanzierten Polizeischutzes anzufechten.
- Britische Gerichte weisen Harrys Berufung auf automatischen Polizeischutz im Vereinigten Königreich ab.
- Harry, Meghan und ihre Kinder ziehen von den USA in die Cotswolds im Vereinigten Königreich.
- Archie und Lilibet werden nach zwei Tagen wegen Risiken auf dem Schulweg von ihrer britischen Schule abgemeldet.
Sicherheitsüberprüfung der Regierung
Nach ihrer dauerhaften Rückkehr überprüfte das Exekutivkomitee zum Schutz von Königshaus und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Ravec) das Sicherheitsprofil des Paares. Der Fall wurde an ein Risikomanagementgremium verwiesen, um eine formelle Risikoanalyse durchzuführen und zu bewerten, welches Maß an Polizeischutz erforderlich sein könnte. Beamte baten Harry und Meghan um detaillierte Informationen über ihre täglichen Routinen, üblichen Reisekorridore und Schulwege. Das Verfahren stellt die erste staatliche Sicherheitsbewertung für Meghan seit 2020 dar. Harry hatte im September 2021 ein Gerichtsverfahren wegen staatlichen Schutzes eingeleitet, das 2025 endete, als britische Gerichte seine Berufung gegen die Aufhebung des automatischen Polizeischutzes abwiesen.


