Regierung · London

Prinz Harry und fünf weitere Kläger legen Berufung gegen Niederlage im Datenschutzverfahren gegen die Daily Mail ein

Prinz Harry, Sir Elton John, Elizabeth Hurley und drei weitere Kläger haben beim Court of Appeal die Zulassung der Berufung gegen ihre Niederlage gegen den Verlag der Daily Mail und der Mail on Sunday beantragt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Guardian, inews.co.uk und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: DFID - UK Department for International Development, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2020
Wie es dazu kam
  1. 7.07.Mr Justice Nicklin weist alle Klagen gegen Associated Newspapers ab
  2. August 2026Richter ordnet Kosten auf Indemnitätsbasis und eine erste Zahlung von 9.544.355 Pfund an
  3. 6.11.Kläger beantragen beim Court of Appeal die Zulassung der Berufung

Anträge am 6. November eingereicht

Prinz Harry, Sir Elton John, Elizabeth Hurley, David Furnish, Sadie Frost und Baroness Doreen Lawrence haben beim Court of Appeal die Zulassung der Berufung gegen die Entscheidungen in ihrem Verfahren gegen Associated Newspapers Limited (ANL) beantragt, den Verlag der Daily Mail und der Mail on Sunday. Ein Sprecher der Gruppe erklärte am Freitag, dem 6. November 2026, die Anträge seien eingereicht worden; die Gerichtsverwaltung bestätigte die Einreichung am selben Tag. Die geplante Berufung richtet sich gegen zwei Entscheidungen: die Abweisung der Klagen durch Mr Justice Nicklin und eine später ergangene Kostenentscheidung auf Indemnitätsbasis. Sir Simon Hughes, ein Politiker der Liberal Democrats, der ebenfalls an dem Verfahren beteiligt war, wurde in der Erklärung nicht genannt; die BBC hat ihn kontaktiert, um zu erfahren, ob er sich der Berufung anschließt.

Warum die Klagen scheiterten

Die Kläger machten geltend, Journalisten der Mail und private Ermittler hätten unrechtmäßige Methoden eingesetzt, darunter das Abhören von Mailboxen, das Anzapfen von Festnetzanschlüssen und die Beschaffung von Informationen durch Täuschung, bekannt als „Blagging“. Der Fall wurde in einem elfwöchigen Prozess in London verhandelt. In einem Urteil vom 7. Juli wies Mr Justice Nicklin alle Vorwürfe zurück, weil die Kläger nicht nachgewiesen hätten, dass Informationen unrechtmäßig beschafft wurden. In seiner 436 Seiten langen schriftlichen Urteilsbegründung heißt es, eine Geschichte könne nicht als unrechtmäßig beschafft gelten, wenn ein legitimer und realistischer rechtmäßiger Weg zu ihr bestanden habe. Die BBC berichtet, Prinz Harry habe persönlich ausgesagt und erklärt, Details in 14 Artikeln über ihn zeigten, dass Telefonate abgehört worden seien; der Richter sah dies jedoch als nicht bewiesen an. Die Anwälte des Verlags argumentierten, die Artikel folgten einem Muster legitimer Quellenarbeit, darunter Freunde, Pressesprecher, frühere Berichterstattung, freie Journalisten und andere Nachrichtenagenturen.

Kostenentscheidung und Zahlung

Im August, einen Monat nach dem Urteil, entschied Mr Justice Nicklin, der Fall sei so außergewöhnlich, dass die Kläger deutlich mehr als die vor dem Prozess vereinbarten Kosten tragen müssten. Er ordnete an, die Kosten von ANL auf Indemnitätsbasis festzusetzen, was für den Verlag hinsichtlich des erstattungsfähigen Betrags günstiger ist – ausgenommen bereits ergangene Anordnungen. Zudem verpflichtete der Richter die Kläger, innerhalb von sieben Tagen eine erste Zahlung von 9.544.355 Pfund zu leisten; die endgültige Gesamtsumme soll in weiteren Anhörungen festgelegt werden. Die Angaben zur Gesamtbelastung gehen auseinander: Die BBC beziffert die gemeinsame Rechnung auf bis zu 34,5 Mio. Pfund, der Guardian auf mehr als 50 Mio. Pfund.

Positionen von Verlag und Klägern

ANL bestritt die Vorwürfe entschieden. Ein Sprecher des Verlags bezeichnete das Urteil als „überwältigenden Sieg für die Daily Mail und ihre Journalisten“. Die Anwälte des Verlags nannten die Vorwürfe „reißerisch“ und „absurd“. Paul Dacre, früherer Chefredakteur der Mail, sagte nach dem Urteil, der Fall sei eine von Befürwortern der Presseregulierung organisierte „Verschwörung“, um „eine Zeitung zu zerstören“. Prinz Harry und Baroness Lawrence nannten das Urteil eine „vollständige und offensichtliche Reinwaschung“, und in der gemeinsamen Erklärung der Kläger hieß es, die Entscheidungen seien rechtlich und tatsächlich fehlerhaft.

Wie es weitergeht

Der Court of Appeal muss zunächst entscheiden, ob er den Klägern die Zulassung der Berufung gewährt. Ein Termin für eine Anhörung wurde in der Berichterstattung nicht genannt. Die erste Zahlung von 9.544.355 Pfund und die endgültige Kostensumme bleiben offen, solange die Berufungsanträge geprüft werden.

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Quellen und Kontext

London · Vereinigtes Königreich

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