Motorsport · Barcelona

Hamilton holt ersten Ferrari-Sieg in Barcelona und belebt Titelkampf gegen Antonelli neu

Lewis Hamilton hat beim Großen Preis von Spanien seinen ersten Formel-1-Sieg im Ferrari-Rot eingefahren, eine 686 Tage währende Sieglosigkeit beendet und den Vorsprung des WM-Führenden Kimi Antonelli verkürzt, nachdem der Teenager wegen eines Elektronikdefekts ausschied.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Frankfurter Allgemeine, Blick.ch, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien

Sieg in Rot

Lewis Hamilton beendete beim Großen Preis von Spanien eine 686-tägige Sieglosigkeit und sicherte sich seinen ersten Erfolg für Ferrari sowie den 106. Sieg seiner Karriere. Der 41-jährige Brite nutzte eine Drei-Stopp-Strategie mit den Reifenmischungen Soft, Hard, Medium und Hard, um den Circuit de Barcelona-Catalunya zu meistern. Er wurde zum ältesten Grand-Prix-Sieger seit dem Australier Jack Brabham im Jahr 1970. Sein Triumph beendete zudem eine 596-tägige Ferrari-Durststrecke, die erste seit Carlos Sainz’ Sieg in Mexiko-Stadt im Jahr 2024.

„Als ich vor 18 Monaten zu Ferrari kam, hatte ich einen Traum. Der erste Teil davon ist jetzt wahr geworden.“

Lewis Hamilton, Siebenfacher Formel-1-Weltmeister
Hamilton fügte hinzu, er habe mit Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt und sich gefragt, ob es stimme, dass ein Fahrer ab einem gewissen Punkt den Anschluss verliert, betonte dann aber: „Ich habe bewiesen, dass das nicht der Fall ist. Man hat es immer noch drauf, es erfordert nur Arbeit.“

Renndynamik und Antonellis Ausfall

Das Rennen nahm in der zweiten Hälfte Fahrt auf, als der jugendliche WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli von Mercedes seinen Teamkollegen George Russell angriff und ihn fünf Runden vor Schluss überholte. Doch Antonellis Hoffnungen zerschlugen sich sofort, als sein Auto einen plötzlichen Elektronikdefekt erlitt und er ohne Hybrid-Power ausrollte. Russell erbte den zweiten Platz, während Max Verstappen als Vierter ins Ziel kam.

„Wenn man an einem Tag wie diesem mit seinem ehemaligen Teamkollegen und Vorbild auf dem Podium steht, ist man auch mit dem zweiten Platz glücklich.“

George Russell, Mercedes-Pilot

Die Meisterschaft rückt zusammen

Vor dem Rennen führte Antonelli mit 51 Punkten Vorsprung vor Hamilton. Nach dem Ausfall des Italieners und Hamiltons Sieg schrumpfte der Abstand laut stern.de auf 41 Punkte, was den siebenmaligen Weltmeister zu einer ernsthaften Bedrohung macht. Der amtierende Champion Lando Norris merkte an, dass Hamilton im Internet starker Kritik ausgesetzt war, und sagte, es sei schön, dass Hamilton ihnen „den Mittelfinger zeigen“ konnte.

„Wenn er Blut leckt, greift er an. Sobald der Lewis-Hamilton-Zug ins Rollen kommt, ist er schwer zu stoppen.“

Toto Wolff, Mercedes-Teamchef und CEO

Italienische Euphorie und historische Echos

Die italienische Presse reagierte euphorisch. Die „Gazzetta dello Sport“ schrieb, Hamiltons Sieg beende seine „lange Zeit im Fegefeuer“ und feierte die Wiederauferstehung Ferraris. „La Stampa“ rief die „Rückkehr des Königs“ aus und zog Parallelen zu Michael Schumachers erstem Ferrari-Sieg in Barcelona vor genau 30 Jahren, im Jahr 1996. Hamilton selbst würdigte die italienische Leidenschaft und sagte, das Hören der Nationalhymne durch die Ferrari-Mechaniker habe Schumacher immer bewegt und bewege nun auch ihn.

Hamilton fordert Mercedes-Teamorder

Beflügelt von seinem Sieg erhöhte Hamilton den Druck auf Mercedes. Die „Frankfurter Allgemeine“ berichtete, er habe das deutsche Team zur Einführung einer Stallregie aufgefordert und argumentiert, dass der interne Kampf zwischen Antonelli und Russell ihm in die Karten spiele. Mit der neuen Wettbewerbsfähigkeit von Ferrari ist die Bühne bereitet für ein Generationenduell zwischen dem wiedererstarkten 41-Jährigen und dem 19-jährigen Antonelli.

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