Sicherheit · Hamburg

Hamburger Polizei nimmt bei nächtlichen Razzien bewaffnete Männer fest – nach einer Serie von Schüssen

Bei Razzien in der Hamburger Innenstadt in der Nacht zum Samstag, 7. November, stellten Beamte geladene Schusswaffen und Bargeld sicher. Zwei Männer befinden sich wegen des Verdachts der Geldwäsche und des Verstoßes gegen das Waffengesetz in Untersuchungshaft, die Polizei plant in den kommenden Wochen weitere Einsätze.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, Spiegel Online, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Hamburg · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 6. November, kurz vor 22 UhrFünf Männer in teuren Autos in der Bugenhagenstraße nahe dem Hauptbahnhof gestoppt und festgenommen
  2. 6. November, kurz vor MitternachtZwei Männer vor einem Kino in der HafenCity festgenommen, eine Schusswaffe gefunden
  3. Nach Mitternacht, 7. NovemberMutmaßliches Drogentaxi auf der Reeperbahn gestoppt, zwei Männer festgenommen

Nächtlicher Einsatz

Die Hamburger Polizei führte in der Nacht von Freitag, 6. November, auf Samstag, 7. November, einen großen Einsatz in der Innenstadt, in der HafenCity und auf St. Pauli durch. Laut NDR war es der erste gezielte Einsatz der Sondereinheit, die die Polizei BAO Kinesis nennt. Zivilfahnder, uniformierte Polizisten und Zollbeamte kontrollierten in mehreren Stadtteilen Fahrzeuge. Der erste Stopp erfolgte kurz vor 22 Uhr in der Bugenhagenstraße nahe dem Hauptbahnhof, wo die Beamten mehrere teure Autos anhielten. Berichten zufolge waren die Männer zuvor bei einer Bargeldübergabe beobachtet worden, bevor die Beamten zugriffen. Fünf Männer wurden dort festgenommen, bei einem 46-Jährigen lag eine geladene Schusswaffe mit Munition in Reichweite.

Bargeld, Waffen und Vorwürfe

Bei der Durchsuchung des 46-Jährigen fanden die Beamten 23.000 Euro in Bargeld; er wurde in Untersuchungshaft genommen und sollte einem Richter vorgeführt werden. Nach Angaben der Polizei stehen er und ein 25-Jähriger im Verdacht der Geldwäsche und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die übrigen Männer der ersten Gruppe wurden freigelassen, nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren. Später hielten die Beamten in der HafenCity ein Auto mit einem 24-Jährigen und einem 25-Jährigen an; bei dem Älteren der beiden wurde eine Schusswaffe mit Munition gefunden. Dort stellten die Beamten weitere 3.000 Euro in Bargeld sicher, und nur der 25-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen.

Bei zwei getrennten Durchsuchungen sichergestelltes BargeldEUR
Durchsuchung des 46-Jährigen, 6. November
23000 EUR
Autodurchsuchung in der HafenCity, 6. bis 7. November
3000 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Berichte über die Hells Angels

Medienberichten zufolge war ein führendes Mitglied der Hells Angels unter den in der ersten Gruppe Festgenommenen. Der NDR berichtet zudem, dass zwei Männer, die vor einem Kino in der HafenCity festgenommen wurden, derselben Gruppierung angehören sollen. Die Polizei bestätigte die Mitgliedschaftsberichte bei ihrer ersten Stellungnahme nicht. In den frühen Morgenstunden meldet der NDR, dass bei einer weiteren Kontrolle nahe der Reeperbahn mehrere zehntausend Euro in Bargeld gefunden wurden, wobei zwei weitere Männer festgenommen wurden, nachdem ein mutmaßliches Drogentaxi gestoppt worden war. Die Polizei äußerte sich über ihre Einsatzmeldungen hinaus kaum.

Schüsse und wie es weitergeht

Der Einsatz folgt einer Reihe von Schüssen in Hamburg seit dem Sommer. Am 1. September wurden zwei Männer auf einem Gewerbegelände in St. Pauli erschossen, ein dritter wurde verletzt. Im Oktober kündigte die Polizei an, die zunehmende Bewaffnung in bestimmten kriminellen Milieus nicht zu dulden und ihre Anstrengungen zu verstärken. Die Polizei erklärte, die Maßnahmen erfolgten vor dem Hintergrund der jüngsten Gewalttaten und zielten darauf ab, Erkenntnisse über die Beteiligten, ihre Verbindungen und ihre Kontaktnetzwerke zu gewinnen. Polizeisprecher Sebastian Born formulierte die Linie:

„Wir verfolgen eine klare und konsequente Linie gegen bewaffnete Kriminelle. Null Toleranz für das Tragen illegaler Waffen in Hamburg!“

Sebastian Born

Weitere Maßnahmen sind nach Angaben der Polizei in den kommenden Wochen geplant.

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