
Seniorin nach häuslicher Gewalt in Lanzo Torinese in kritischem Zustand
Eine 83-jährige Frau wurde am 13. September 2026 nach einem Angriff ihres Ehemanns während eines Streits in ihrem Haus in der Via Frasca mit dem Rettungshubschrauber in lebensbedrohlichem Zustand ins Turiner Molinette-Krankenhaus geflogen.
Morgenstreit in Lanzo Torinese
Eine 83-jährige Frau befindet sich nach einem häuslichen Angriff in einer Wohnung in der Via Frasca in Lanzo Torinese, in der Metropolitanstadt Turin, am Morgen des 13. September 2026 in kritischem Zustand. Rettungskräfte und Polizeieinheiten wurden zur Wohnung entsandt, nachdem ein Streit zwischen der Frau und ihrem älteren Ehemann in körperliche Gewalt umgeschlagen war. Nach ersten Zeugenaussagen, die von der italienischen Tageszeitung La Stampa zitiert werden, lebte das Paar vor der Auseinandersetzung getrennt unter einem Dach. Der Streit begann in den Morgenstunden, bevor er in der Privatwohnung zu einem tätlichen Angriff eskalierte. Erste Berichte geben das Alter des Ehemanns unterschiedlich an und bezeichnen ihn entweder als 87- oder 89-jährigen Rentner.
Umstände des häuslichen Angriffs
Die genauen Abläufe der Auseinandersetzung werden derzeit von den regionalen Behörden untersucht. Ersten Rekonstruktionen zufolge schlug der Ehemann seiner Frau ins Gesicht und gegen den Hals und stieß sie während des Streits heftig. Durch den Stoß fiel die 83-Jährige rücklings zu Boden, wo sie heftig mit dem Kopf aufschlug. Der Aufprall führte zu sofortiger Bewusstlosigkeit und verursachte schwere Schädel-Hirn-Verletzungen sowie mehrere Gesichtsfrakturen. Die Auseinandersetzung ereignete sich innerhalb der Wohnung, wo die Frau regungslos auf dem Boden liegen blieb, bis der Rettungsdienst alarmiert wurde.
- Ein Streit bricht zwischen den Eheleuten in ihrem Haus in der Via Frasca aus
- Die 83-jährige Frau wird gestoßen oder geschlagen, fällt rücklings und verliert das Bewusstsein
- Ersthelfer aus Venaria und der 118 intubieren das Opfer am Tatort
- Das Opfer wird unter Code Rot per Hubschrauber ins Molinette-Krankenhaus in Turin geflogen
- Der Ehemann wird zur formellen Vernehmung in die Kaserne in Venaria gebracht
Notärztliche Versorgung und Transport
Ersthelfer des Rettungsdienstes 118 und Rettungskräfte aus Venaria, darunter Einheiten von Croce Reale und Croce Verde, trafen kurz nach dem Vorfall in der Wohnung in der Via Frasca ein. Die Sanitäter fanden das Opfer mit akutem Schädel-Hirn-Trauma, ausgedehnten Gesichtsverletzungen und Knochenbrüchen vor. Aufgrund der kritischen Atem- und Bewusstseinslage intubierte das medizinische Team die Frau noch am Ort des Geschehens, um ihren Zustand zu stabilisieren. Der regionale Rettungsdienst entsandte einen Rettungshubschrauber, um die Patientin unter dem Code Rot ins Molinette-Krankenhaus in Turin zu transportieren. Bei der Ankunft wurde sie auf der Intensivstation mit einer zurückhaltenden Prognose aufgenommen; ihr Zustand wird als lebensbedrohlich eingestuft.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Nach der Auseinandersetzung verständigte der Ehemann die Behörden und stellte sich den Carabinieri. Beamte der Carabinieri-Kompanie von Venaria nahmen den Mann fest und brachten ihn zur formellen Vernehmung in die örtliche Kaserne. Forensische und ermittelnde Kräfte untersuchen weiterhin die Wohnung in der Via Frasca, um festzustellen, ob die Schädelverletzung direkt durch Schläge oder durch den anschließenden Sturz verursacht wurde. Die Carabinieri sammeln Beweise, um den genauen zeitlichen Ablauf des Angriffs zu rekonstruieren, während das medizinische Personal in Turin das Opfer weiterhin auf der Intensivstation überwacht.


