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Kurz gefasst

  • Der 63-jährige Luzerner Nationalrat nannte persönliche und familiäre Gründe für seinen Entscheid, den er in einem am 22. Oktober veröffentlichten Interview bekanntgab. Sein Alter und die regionale Situation seien nicht ausschlaggebend gewesen.

  • Die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz (47) und der Solothurner Nationalrat Rémy Wyssmann (59) haben bisher ihre Kandidaturen angekündigt.

  • Die kantonalen SVP-Sektionen können bis Freitagmittag, 23. Oktober, weitere Kandidaturen einreichen. Die Fraktion entscheidet am 20. November, die Bundesversammlung wählt am 9. Dezember.

Wie es dazu kam
  1. 22.10.Grüters Verzicht wird in einem Interview mit dem «Bote der Urschweiz» publik
  2. 23.10.Frist um Mittag für die kantonalen SVP-Sektionen, weitere Kandidaturen einzureichen
  3. 20.11.Die Fraktion entscheidet, welche Kandidaten sie vorschlägt
  4. 9.12.Wahl des neuen Bundesratsmitglieds durch die Bundesversammlung

Ein persönlicher Entscheid

Franz Grüter, Nationalrat der SVP aus Luzern, tritt nicht als Nachfolger von Guy Parmelin im Bundesrat an. Der 63-Jährige machte seinen Entscheid in einem am Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlichten Interview mit dem «Bote der Urschweiz» publik. Er habe die Frage sorgfältig abgewogen, und persönliche Gründe seien ausschlaggebend gewesen, gemeinsam mit seiner Familie gefällt. Grüter sitzt seit 2015 im Nationalrat; weder sein Alter noch die Situation in seiner Region hätten eine entscheidende Rolle gespielt, sagte er. Er habe auch die Frage von Parmelins Rücktritt ernsthaft geprüft, bevor er geantwortet habe. Parmelin, 66, tritt aus der Regierung zurück.

„Ein Sitz im Bundesrat bedeutet, sich während vieler Jahre praktisch ganz in den Dienst des Landes zu stellen.“

Franz Grüter, SVP-Nationalrat aus Luzern

Was der Sitz seine Familie kosten würde

Grüter sagte, ein Bundesrat habe kaum noch Privatleben, und die ganze Familie müsse diesen Preis akzeptieren. Familienbande endeten nicht, wenn die Kinder erwachsen seien. Laut dem Interview unternehme die Familie regelmässig gemeinsam etwas, und sie habe die Wahl ehrlich abgewogen, bevor sie sich dagegen entschieden habe. Er betonte, es sei keine Frage der Organisation, sondern der Frage, wie die Familie in den kommenden Jahren leben wolle.

Wirtschaftserfahrung und die Partei

Grüter argumentierte, im Bundesrat sollte jemand aus der Wirtschaft sitzen. Er habe ein Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitenden aufgebaut und fast zwanzig Jahre lang geführt. Wer Löhne zahle und Risiken trage, betrachte Bürokratie, Regulierung und Steuern anders, sagte er, und er hoffe, das Parlament werde dies bei der Wahl eines neuen Mitglieds berücksichtigen. Viele Leute aus der Bevölkerung, aus der Wirtschaft und aus seiner eigenen Partei hätten ihn zum Antritt gedrängt. Auf die Frage nach anderen prominenten Namen, die abgelehnt hätten, wies er die Vorstellung zurück, der SVP fehlten geeignete Personen; die Partei habe fähige Köpfe in jeder Region.

Im Nationalrat bleiben

Grüter sagte, er werde weiter im Nationalrat arbeiten, wo er sich ohne die Pflichten eines Regierungsamts voll für die Unabhängigkeit, die direkte Demokratie und die Souveränität der Schweiz einsetzen wolle. Er werde dort auch seine unternehmerische Erfahrung einbringen. Seine Haltung formulierte er so:

„Als Nationalrat kann ich mich mit voller Kraft und frei von den Verpflichtungen eines Regierungsamts für die Unabhängigkeit, die direkte Demokratie und die Souveränität der Schweiz einsetzen.“

Franz Grüter, SVP-Nationalrat aus Luzern

Kandidaturen und Zeitplan

Die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz (47) und der Solothurner Nationalrat Rémy Wyssmann (59) haben bisher ihre Kandidatur angekündigt. Die kantonalen SVP-Sektionen haben bis Freitagmittag, 23. Oktober, Zeit, dem Auswahlgremium weitere Namen zu melden. Die Fraktion entscheidet am 20. November, welche Kandidaten sie vorschlägt, und die Bundesversammlung soll das neue Bundesratsmitglied am 9. Dezember wählen. Auf die Frage, welchen Nachfolger er bevorzuge, nannte Grüter keinen Namen und sagte, er werde seine Meinung innerhalb der Fraktion äussern.

In diesem Text

  1. 1Ein persönlicher EntscheidEin persönlicher Entscheid
  2. 2Was der Sitz seine Familie kosten würdeWas der Sitz seine Familie kosten würde
  3. 3Wirtschaftserfahrung und die ParteiWirtschaftserfahrung und die Partei
  4. 4Im Nationalrat bleibenIm Nationalrat bleiben
  5. 5Kandidaturen und ZeitplanKandidaturen und Zeitplan

Auf Grundlage von Berichten von

SWI swissinfo.ch, Le Temps, watson.ch/, Blick.ch, SRF News

Liste der Quellen
Bern
Bern
Bern, Luzern · Schweiz

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Quellen und Kontext

  • SWI swissinfo.chvor 4 Std.Luzerner SVP-Mitglied Franz Grüter kandidiert nicht für den BundesratUDC lucernese Franz Grüter non correrà per Consiglio federale · Original auf Italienisch
  • Le Tempsvor 5 Std.Franz Grüter, Luzerner SVP-Nationalrat, verzichtet auf die Nachfolge von Guy ParmelinFranz Grüter, conseiller national UDC lucernois, renonce à briguer la succession de Guy Parmelin · Original auf Französisch
  • watson.ch/vor 5 Std.Nächste Absage: Auch Franz Grüter will nicht SVP-Bundesrat werden
  • Blick.chvor 6 Std.Luzerner SVP-Nationalrat Grüter sagt Nein zum Bundesrat
Franz Grüter
SVP-Nationalrat aus Luzern, der auf eine Kandidatur für den Bundesrat verzichtet hat
Guy Parmelin
Bundesrat, der zurücktritt und die Vakanz schafft
Céline Amaudruz
Genfer Nationalrätin, die ihre Kandidatur für die Nachfolge angekündigt hat

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Veröffentlicht heute um 10:12.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

Regierung · Bern und Luzern

SVP-Mann Franz Grüter verzichtet auf Bundesratskandidatur als Nachfolger von Guy Parmelin

Der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter tritt nicht als Nachfolger von Guy Parmelin an und nennt persönliche und familiäre Gründe. Die kantonalen SVP-Sektionen haben bis Freitagmittag Zeit, weitere Kandidaturen einzureichen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SWI swissinfo.ch, Le Temps, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 10:12.

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Welche Gründe nannte Franz Grüter für seinen Verzicht auf die Bundesratskandidatur?
Wann wählt die Bundesversammlung das neue Mitglied des Bundesrates?
So entsteht er