Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützenBenachrichtigungen
DatenschutzNewsroom
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Mitglieder lesen den Brief ohne Sponsor. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab34,99 €/Jahr

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Siedler-Angriffe im Westjordanland

    Die israelische Polizei und das Militär untersuchen die Gewalt durch Siedler im Westjordanland, nachdem bei einem Angriff mindestens zwei Personen, darunter ein US-Fotoreporter, verletzt wurden.

  • Ausfall im italienischen Flugdatennetz

    Wizz Air bietet Passagieren gestrichener Italien-Flüge kostenlose Umbuchungen oder Erstattungen an, berichtet Il Fatto Quotidiano.

  • Studentenproteste in Buenos Aires

    Polizei setzt in Buenos Aires Wasserwerfer und Tränengas gegen protestierende Studenten ein, nachdem es vor dem Kongress zu Zusammenstößen kam.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 9 Min.

KI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Kein neues singuläres Ereignis: Die Äußerungen einer IWF-Chefin und zusätzliche Details zum METR-Zugang verfeinern das bestehende Bild.

KontaktFeedback sendenZeitungImpressum
StartBriefSträngeFragen
Foto: Thomas Leth-Olsen, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Diplomatie·vor 2 Std.

Grönlands Parlament stimmt einstimmig für ein Tiefseebergbau-Verbot bis Ende 2029 – einen Tag nach Trumps Äußerungen

Die Regierung muss nun ein Gesetz ausarbeiten, das in der ersten Hälfte des Jahres 2027 vorliegen soll, während Trumps Vorstoß für die Erkundung von Öl, Gas und Mineralien auf der Insel mehr als nur den Meeresboden betrifft.

Ein einstimmiger Beschluss einen Tag nach Trumps Äußerungen

Das Parlament Grönlands verabschiedete am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, einstimmig eine Resolution, die die Regierung verpflichtet, ein Verbot des Bergbaus und der Erkundung in tiefen Gewässern auszuarbeiten, einschließlich der Förderung von Mineralien vom Meeresboden. Der Abstimmung vorausgegangen war ein Beitrag von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch, dem 14. Oktober, auf Truth Social, in dem er erklärte, auf der Insel würden großflächige Suchaktionen nach Öl und Gas vorbereitet, ohne Details zu nennen. Unklar bleibt, ob Trump auch die Förderung von Mineralien vom Meeresboden meinte, da sein Beitrag den Tiefseebergbau nicht erwähnte. Die grönländischen Abgeordneten bezeichneten die Resolution als Schutz für eine wertvolle Meeresumwelt und für das Wohlergehen der Fischbestände. Die Fischerei ist das Rückgrat der Wirtschaft der Insel, und die Jagd ist für viele Gemeinden für den Lebensunterhalt entscheidend.

Sicherheitsabkommen und Grenzen der Förderung

Im September unterzeichneten die Vereinigten Staaten, Dänemark und Grönland in New York ein Sicherheitsabkommen, das von Trump, der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen ausgehandelt worden war. Es sollte Spannungen abbauen, die aus früheren Drohungen Washingtons resultierten, die Kontrolle über die Insel zu übernehmen. Das Abkommen akzeptiert den Bau von zwei Militärstützpunkten, umfasst jedoch nicht die Rohstoffförderung. Die Rohstoffrechte blieben außerhalb des Abkommens, das ausschließlich Sicherheitsvereinbarungen betrifft. Das dänische Außenministerium erklärte, das Dokument räume den Vereinigten Staaten keine Sonderrechte ein und der Bergbau falle unter grönländisches Recht.

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Bislang kaum Förderung

Mineralische Ressourcen wurden wegen der rauen arktischen Bedingungen und fehlender Infrastruktur, Straßen und Häfen nicht in großem Umfang gefördert. Es gibt kleine Gold- und Rubinminen. Die grönländische Regierung hat seit 2021 keine neuen Lizenzen erteilt. Das US-Unternehmen Greenland Energy besitzt eine Genehmigung zur Ölförderung an der Ostküste, hat jedoch nicht mit Bohrungen begonnen, weil die endgültigen Genehmigungen der grönländischen Behörden noch fehlen. Das Projekt wartet daher auf Genehmigungen, die die grönländischen Behörden noch nicht erteilt haben. Bohrungen nach Öl oder Gas im industriellen Maßstab wurden auf der Insel nicht durchgeführt.

Umweltbedenken und der Zeitplan

Der WWF begrüßte die Resolution als wichtigen Schritt in die richtige Richtung und wies zugleich darauf hin, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Umweltauswirkungen des Tiefseebergbaus nach wie vor relativ begrenzt sind. Die Bewohner fürchten die Folgen einer Industrialisierung der Tiefsee. Manche sehen in den unerschlossenen Mineralien ein mögliches Sprungbrett zur Unabhängigkeit, die sich laut Berichten eine Mehrheit der 57.000 Einwohner der Insel wünscht. Das Memorandum zum Tiefseebergbau läuft bis Ende 2029, und die Regierung kann es in Zweijahreszeiträumen verlängern, sodass der Zeitplan die seit 2021 eingefrorenen Öl- und Gaslizenzen nicht berührt. Das Gesetz selbst soll in der ersten Hälfte des Jahres 2027 verabschiedet werden, wenn das Parlament zu seiner Frühjahrssitzung zusammenkommt.

Wichtige Daten zu Grönlands Meeresbergbau und Lizenzvergabe
  1. 2021Grönlands Regierung stellt die Vergabe neuer Öl- und Gaslizenzen ein
  2. 2026-09Die Vereinigten Staaten, Dänemark und Grönland unterzeichnen in New York ein Sicherheitsabkommen
  3. 14. Okt. 2026Trump veröffentlicht einen Beitrag über geplante Suchaktionen nach Öl und Gas auf Grönland
  4. 15. Okt. 2026Grönlands Parlament verabschiedet einstimmig eine Resolution zum Verbot des Tiefseebergbaus
  5. Erste Hälfte 2027Gesetz zum Verbot des Tiefseebergbaus wird zur Frühjahrssitzung des Parlaments erwartet
  6. Ende 2029Das Memorandum zum Tiefseebergbau läuft aus, sofern es nicht in Zweijahreszeiträumen verlängert wird
Grönland · New York
Donald TrumpMette FrederiksenJens-Frederik Nielsen
Problem mit diesem Artikel melden
GreenlandDonald TrumpJens-Frederik NielsenMette FrederiksenNew York CityDenmarkUnited States

4 Quellen

  • Parlament Grenlandii błyskawicznie reaguje na słowa Trumpa. Będzie zakaz
    rmf24.pl·vor 4 Std.
  • Le Groenland repousse Trump: le Parlement adopte à l'unanimité une loi pour interdire l'exploitation minière en eaux profondes jusqu'en 2029
    BFMTV·vor 9 Std.
  • Le Groenland vise l'interdiction de l'exploitation minière en eaux profondes jusqu'en 2029
    Le Monde.fr·vor 9 Std.
  • Parlamento da Gronelândia rejeita exploração mineira e em águas profundas
    Notícias ao Minuto·vor 15 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

Weiterlesen
Von KI erstellter Text·
Diplomatie·seit 14. Okt.·akt. gestern

Dänemark weist Trump zurück: Keine Vorrechte der USA auf Grönlands Rohstoffe

Kopenhagen erklärt, US-Investoren erhielten keinen Sonderzugang zu Grönlands Rohstoffen, nachdem Trump den unmittelbar bevorstehenden Beginn groß angelegter Öl-, Gas- und Mineralexploration angekündigt hatte. Grönlands Regierung erklärt, solche Arbeiten lägen noch in weiter Ferne; kleinere Projekte könnten Jahre bis zur Betriebsreife brauchen.

Artikel lesen
Diplomatie·19. Sept.

USA, Dänemark und Grönland einigen sich auf unbefristeten Sicherheits- und Stützpunktpakt

Donald Trump kündigte ein trilaterales Abkommen an, das den Vereinigten Staaten die unbefristete Sicherheitskontrolle über Grönland überträgt. Die formelle Unterzeichnung ist für nächste Woche bei der UN-Generalversammlung vorgesehen.

Artikel lesen
Diplomatie·19. Sept.

USA schließen Verteidigungsabkommen mit Dänemark und Grönland zur Ausweitung des militärischen Zugangs

Die USA, Dänemark und Grönland haben sich auf einen unbefristeten Verteidigungspakt geeinigt, der den amerikanischen Militärzugang auf der Arktisinsel ausweitet, während er Militärbasen und sensible Investitionen durch China und Russland verbietet.

Artikel lesen
Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Foto: patano, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
Wie dieser Text entsteht