
Griechenland stellt 13 Regionen unter Rote-Karte-Alarm wegen extremer Waldbrandgefahr am Mittwoch
Dreizehn Regionen, darunter Attika und Thessaloniki, werden unter Rote-Karte-Mobilisierung gestellt, während die Behörden vor Bedingungen warnen, die an den tödlichen Brand von Mati 2018 erinnern.
Extreme Gefahrenprognose
Der Risikobewertungsausschuss, einberufen vom Generalsekretär für Zivilschutz Nikos Papaefstathiou und unter Vorsitz des Ministers für Klimakrise und Zivilschutz Evangelos Tournas, trat am Dienstagnachmittag, dem 21. Juli 2026, zusammen, um die Brandgefahr für den folgenden Tag zu bewerten. Der Ausschuss kam zu dem Schluss, dass am Mittwoch, dem 22. Juli, außergewöhnlich ungünstige pyro-meteorologische Bedingungen mit sehr hohen Temperaturen, starken Winden und extrem niedriger Luftfeuchtigkeit herrschen werden. Diese Faktoren schaffen eine Umgebung extremer Gefahr für den Ausbruch und die schnelle Ausbreitung von Waldbränden. Die vom Generalsekretariat für Zivilschutz herausgegebene Karte zur Vorhersage des Brandrisikos bestätigt die Schwere und stuft mehrere Regionen in die höchsten Alarmkategorien ein.
Regionen unter Roter Karte
Basierend auf der Vorhersagekarte wird für Attika, Böotien, Phthiotis, Argolis und Korinth ein extremes Brandrisiko (Kategorie 5, roter Alarm) prognostiziert. Ein sehr hohes Risiko (Kategorie 4) wird für Arkadien, Lakonien, Ätolien-Akarnanien, Achaia, Phokis, Euböa, Thessalien, Kilkis, Thessaloniki und Rhodos vorhergesagt. Auf Beschluss von Generalsekretär Papaefstathiou werden 13 Regionen für den 22. Juli unter Rote-Karte-Mobilisierung gestellt: die gesamte Region Attika; die Regionalbezirke Böotien, Phthiotis, Phokis und Euböa in Mittelgriechenland; Argolis, Korinth, Arkadien und Lakonien auf der Peloponnes; Ätolien-Akarnanien und Achaia in Westgriechenland; die Region Thessalien; die Regionalbezirke Kilkis und Thessaloniki in Zentralmakedonien; und der Regionalbezirk Rhodos in der Südlichen Ägäis.
Vollständige Mobilisierung des Zivilschutzes
Minister Tournas kündigte an, dass der gesamte Nationale Zivilschutzmechanismus in Alarmbereitschaft versetzt wird, bis hin zur maximalen Einsatzbereitschaft je nach Risikostufe des jeweiligen Gebiets. Die Feuerwehr, die Streitkräfte, die Forstbehörden, die Sicherheitskräfte, die Kommunen der ersten und zweiten Ebene, unterstützt durch den Rettungsdienst EKAB und Freiwilligengruppen, werden alle Anstrengungen unternehmen, um etwaige Vorfälle zu bewältigen. Gemeinden und Regionen unter Roter Karte werden angewiesen, unverzüglich ihre lokalen und regionalen operativen Koordinierungsgremien (T.E.S.O.P.P. und P.E.S.O.P.P.) einzuberufen, um die Einsatzbereitschaft und Koordination zu überprüfen. Das Generalsekretariat hat bereits alle relevanten staatlichen Dienste, Regionen und Gemeinden benachrichtigt, sich in erhöhter operativer Bereitschaft zu befinden.
- Der Risikobewertungsausschuss tritt unter Vorsitz von Minister Evangelos Tournas zusammen
- Generalsekretär Nikos Papaefstathiou erklärt die Rote-Karte-Mobilisierung für 13 Regionen
- Extreme Brandgefahr (Kategorie 5) und sehr hohe Gefahr (Kategorie 4) für Mittel- und Südgriechenland prognostiziert
Vergleich mit Mati und Warnung an die Bürger
Tournas zog einen direkten Vergleich zum tödlichen Waldbrand von Mati 2018 und erklärte, dass die vorhergesagten Bedingungen dieser Katastrophe ähneln werden.
Die Bedingungen am Mittwoch werden dem Phänomen ähneln, das wir in Mati erlebt haben.
Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz appellierte eindringlich an die Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen und jegliche Aktivitäten im Freien zu unterlassen, die versehentlich einen Brand auslösen könnten, wie das Verbrennen von trockenem Gras, Ästen oder Abfällen. Tournas forderte die Öffentlichkeit auf, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und auf Arbeiten zu verzichten, die potenziell einen Brand auslösen könnten.
Wie es weitergeht
Die Karte zur Vorhersage des Brandrisikos für Mittwoch stuft mehrere Regionen in die höchsten Alarmkategorien ein, und die vollständige Aktivierung des Zivilschutzmechanismus bleibt während des gesamten Tages des 22. Juli in Kraft. Alle Kräfte sind positioniert, um sofort auf etwaige Brandausbrüche zu reagieren, wobei Feuerwehr, Streitkräfte und Kommunen im Rahmen der Roten Karte operieren. Die Behörden werden die Situation weiterhin überwachen und bei Bedarf weitere Anweisungen geben.


